25
Sep
09

photos of the now (1)

Mein erster Nachtspaziergang in Dresden führte mich zum Hauptbahnhof, den ich schon beim Vorbeifahren früher am Tag richtig schick fand.
Nun bin ich seit ein paar Stunden wieder in dem Hostel des Bösen™, wessen Übernachtungspreise sich antiproportional zur Anzahl der freien Zimmer verhalten.

Morgen ist der vorerst letzte Tag in Dresden, der wohl noch ein paar hübsche Besichtigungen mit sich bringen wird, sowie hoffentlich Zeit für und vor allem Lust auf ein wenig Stadt-Anschauen.
Wohnungssuchen zum (oder: kurz vorm) Wintersemester ist eine dumme Idee, die aber zumindest hübsch viel dicht gepackte Abwechslung mit sich bringt.

Ich dachte, ich hätte schon was tüchtig außergewöhnliches erlebt, als ich gestern einer casting-artigen Besichtigung mit acht Teilnehmern beiwohnte (wir sollten uns alle kurz vorstellen [mit ca. drei Minuten Sprechzeit], während potentielle Mitbewohnerin eifrig Notizen anhäufte [zusätzlich nutzen viele die Chance zum Arschkriechen und in "ich auch!"-Euphorie auszubrechen, indem sie jemand anderen unterbrachen, sobald sie bemerkten, dass der vielleicht-Mitbewohnerin etwas besonders gefiel -- alle ohne Zimmer in Dresden, alle halbwegs verzweifelt]); ich hörte allerdings von anderen WG-Suchenden von Menschen, die Besichtigungstermine mit 20-30 Leuten abhalten würden.

Dies ist mein zweiter Besuch in Dresden zwecks Wohnungssuche. Diesmal bin ich recht zuversichtlich, dass mir eine Zusage winkt (nein, nicht von der casting-WG — würde ich auch nicht wollen).

Merkwürdig: Während einer Besichtigung heute sagte ich zum Abschluss: „Also ich bin interessiert. Die Wohnung sieht klasse aus und ihr seid mir sympatisch. Was sagt euer Bauchgefühl?“
Ich fügte noch „…zu mir — eher ja, eher nein?“ hinzu, als ich zwei irritierte Blicke erntete.
„Müssen wir noch sehen.“ kam als Antwort zurück.
Es handelt sich um eine WG mit Chemie- und Ingeneur-irgendwas-Student — vielleicht wollen einige Klischees erfüllt werden.


2 Antworten zu „photos of the now (1)“


  1. 26. September 2009 um 00:35

    Ist schon ein merkwürdiges Gefühl hier ein Foto von Dresden zu sehen. Drück die Daumen, dass es mit einer Zusage klappt!

  2. 27. September 2009 um 00:22

    Däumchen Drücken hat wunderbar funktioniert, dankeschön — ich habe eine Wohnung (in der Südvorstadt)!

    Es werden wohl noch weitere Dresden-Fotos folgen, auf auf zu mehr merkwürdigen Gefühlen für dich ;)


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