<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Toby nervt!</title>
	<atom:link href="http://zephyrblog.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://zephyrblog.wordpress.com</link>
	<description>~Komm doch mit~</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2009 03:39:43 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<cloud domain='zephyrblog.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://www.gravatar.com/blavatar/8af587fe1f43008a5769ca0dafc0e691?s=96&#038;d=http://s.wordpress.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Toby nervt!</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com</link>
	</image>
			<item>
		<title>photos of the now (1)</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/09/25/potn1/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/09/25/potn1/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 03:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[photo of the now]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=500</guid>
		<description><![CDATA[Mein erster Nachtspaziergang in Dresden führte mich zum Hauptbahnhof, den ich schon beim Vorbeifahren früher am Tag richtig schick fand.
Nun bin ich seit ein paar Stunden wieder in dem Hostel des Bösen™, wessen Übernachtungspreise sich antiproportional zur Anzahl der freien Zimmer verhalten.
Morgen ist der vorerst letzte Tag in Dresden, der wohl noch ein paar hübsche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=500&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Mein erster Nachtspaziergang in Dresden führte mich zum Hauptbahnhof, den ich schon beim Vorbeifahren früher am Tag richtig schick fand.<br />
Nun bin ich seit ein paar Stunden wieder in dem Hostel des Bösen™, wessen Übernachtungspreise sich antiproportional zur Anzahl der freien Zimmer verhalten.</p>
<p style="text-align:left;">Morgen ist der vorerst letzte Tag in Dresden, der wohl noch ein paar hübsche Besichtigungen mit sich bringen wird, sowie hoffentlich Zeit für und vor allem Lust auf ein wenig Stadt-Anschauen.<br />
Wohnungssuchen zum (oder: kurz vorm) Wintersemester ist eine dumme Idee, die aber zumindest hübsch viel dicht gepackte Abwechslung mit sich bringt.</p>
<p style="text-align:left;">Ich dachte, ich hätte schon was tüchtig außergewöhnliches erlebt, als ich gestern einer casting-artigen Besichtigung mit acht Teilnehmern beiwohnte (wir sollten uns alle kurz vorstellen [mit ca. drei Minuten Sprechzeit], während potentielle Mitbewohnerin eifrig Notizen anhäufte [zusätzlich nutzen viele die Chance zum Arschkriechen und in "ich auch!"-Euphorie auszubrechen, indem sie jemand anderen unterbrachen, sobald sie bemerkten, dass der vielleicht-Mitbewohnerin etwas besonders gefiel -- alle ohne Zimmer in Dresden, alle halbwegs verzweifelt]); ich hörte allerdings von anderen WG-Suchenden von Menschen, die Besichtigungstermine mit 20-30 Leuten abhalten würden.</p>
<p style="text-align:left;">Dies ist mein zweiter Besuch in Dresden zwecks Wohnungssuche. Diesmal bin ich recht zuversichtlich, dass mir eine Zusage winkt (nein, nicht von der casting-WG &#8212; würde ich auch nicht wollen).</p>
<p style="text-align:left;">Merkwürdig: Während einer Besichtigung heute sagte ich zum Abschluss: &#8222;Also ich bin interessiert. Die Wohnung sieht klasse aus und ihr seid mir sympatisch. Was sagt euer Bauchgefühl?&#8220;<br />
Ich fügte noch &#8222;&#8230;zu mir &#8212; eher ja, eher nein?&#8220; hinzu, als ich zwei irritierte Blicke erntete.<br />
&#8222;Müssen wir noch sehen.&#8220; kam als Antwort zurück.<br />
Es handelt sich um eine WG mit Chemie- und Ingeneur-irgendwas-Student &#8212; vielleicht wollen einige Klischees erfüllt werden.</p>
<p style="text-align:left;">

<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2009/09/25/potn1/img_4966/' title='DD_2_1'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2009/09/img_4966.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="" title="DD_2_1" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2009/09/25/potn1/img_5025/' title='DD_2_2'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2009/09/img_5025.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="" title="DD_2_2" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2009/09/25/potn1/img_5042/' title='DD_2_3'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2009/09/img_5042.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="" title="DD_2_3" /></a>

  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/500/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/500/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/500/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/500/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/500/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/500/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/500/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/500/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/500/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/500/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=500&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/09/25/potn1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>another year</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/07/13/another-year/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/07/13/another-year/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 04:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=490</guid>
		<description><![CDATA[Ich halte drei dicke Umschläge in den Händen und wandere durch die Straßen Osnabrücks, das gerade im Begriff ist zu erwachen. Drei dicke Umschläge mit Anträgen auf einen Hochschulwechsel, von denen ich nicht weiß, wie ernst ich sie meine.
Eine Frau, die sich in Kürze als unsympathisch herausstellen soll, hält neben mir an. &#8222;Hermannsstraße?&#8220; fragt sie, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=490&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Ich halte drei dicke Umschläge in den Händen und wandere durch die Straßen Osnabrücks, das gerade im Begriff ist zu erwachen. Drei dicke Umschläge mit Anträgen auf einen Hochschulwechsel, von denen ich nicht weiß, wie ernst ich sie meine.</p>
<p style="text-align:left;">Eine Frau, die sich in Kürze als unsympathisch herausstellen soll, hält neben mir an. &#8222;Hermannsstraße?&#8220; fragt sie, schaut mich kaum an. &#8222;Pfff&#8230;&#8220;, mache ich, &#8222;weiß ich nicht &#8212; keine Ahnung&#8220;. Sie dreht am Knöpfchen, das ihre Klimaanlage runterzuregeln scheint, schaut mich immernoch nicht richtig an.<br />
Ich warte auf weitere Konversationsbröckchen ihrerseits. Der elektrische Fensterheber verrichtet zwischen uns seine Arbeit &#8212; auch eine Art Konversationsbröckchen.</p>
<p style="text-align:left;">Ich erreiche den Briefkasten, habe eine letzte Assoziation an Amanda Palmers &#8222;Another Year&#8220; und schmeiße die Briefe ein, die kurz darauf ein dumpfes Geräusch erzeugen.<br />
Ich trete den Rückweg an und scheine völlig in irgendetwas diffus-realitätsfernes zu versinken. Das fällt mir auf als ein vorbeifahrender Mann auf Fahrrad mir blöd hinterherschaut &#8212; ich habe gedankenverloren ein Lied, das ich hörte, mitgesungen und ließ Gedanken kreisen.<br />
Die Realitätsferne entfernt sich (unerfreulicherweise).</p>
<p style="text-align:left;">Ich bin zu Hause und könnte mir überlegen, wie ernst ich meine drei dicken Anträge meine.<br />
Das Schicksal (oder sonst irgendwer) schwingt lässig einen Würfelbecher in seiner linken Hand und ich warte und schaue, was für mich dabei rausspringt.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/490/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/490/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/490/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=490&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/07/13/another-year/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>The Sheep Song</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/sheep/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/sheep/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 17:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[AFP]]></category>
		<category><![CDATA[Amanda Palmer]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Dolls]]></category>
		<category><![CDATA[No‚ Virginia]]></category>
		<category><![CDATA[The Sheep Song]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=480</guid>
		<description><![CDATA[Heute gibt es zum ersten Mal Musik von mir auf meinem Blog &#8212; mein Instrumentalcover von &#8216;The Sheep Song&#8217;; ein Lied von &#8216;The Dresden Dolls&#8217; (erschienen auf dem Album &#8216;No, Virginia&#8230;&#8220;).
Viel Spaß damit!
.

 Tagged: AFP, Amanda Palmer, Dresden Dolls, No‚ Virginia, The Sheep Song      <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=480&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute gibt es zum ersten Mal Musik von mir auf meinem Blog &#8212; mein Instrumentalcover von &#8216;The Sheep Song&#8217;; ein Lied von &#8216;The Dresden Dolls&#8217; (erschienen auf dem Album &#8216;No, Virginia&#8230;&#8220;).</p>
<p>Viel Spaß damit!</p>
<p><span style="color:#333333;">.</span></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/sheep/"><img src="http://img.youtube.com/vi/TyHRij52Jc8/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
 Tagged: AFP, Amanda Palmer, Dresden Dolls, No‚ Virginia, The Sheep Song <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/480/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=480&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/sheep/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://img.youtube.com/vi/TyHRij52Jc8/2.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>unscheinbare Entscheidungen</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/entscheidunge/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/entscheidunge/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 01:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=469</guid>
		<description><![CDATA[Als ich heute meine Wohnung aufräumte und mich im größeren Kontext vorbereitete zurück nach Ibbenbüren zu fahren (zu meiner Familie), hat mich Lena per Chat angeschrieben. Sie säße gerade in einem unspannenden Blockseminar und überlege, was sie heute stattdessen klügeres hätte machen können. Ich plauderte ein wenig mit ihr und fragte sie irgendwann &#8212; da [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=469&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Als ich heute meine Wohnung aufräumte und mich im größeren Kontext vorbereitete zurück nach Ibbenbüren zu fahren (zu meiner Familie), hat mich Lena per Chat angeschrieben. Sie säße gerade in einem unspannenden Blockseminar und überlege, was sie heute stattdessen klügeres hätte machen können. Ich plauderte ein wenig mit ihr und fragte sie irgendwann &#8212; da es doch so schier unaushaltbar in diesem Wochenendseminar zu sein schien &#8212; ob ich ihr nicht ein Stückchen Kuchen vorbeibringen solle.<br />
&#8222;Ja, wir haben gleich Pause und sind in Gebäude 41, Raum 218.&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Ich habe es nicht ernst gemeint, doch meine Tendenz &#8222;etwas Unerwartetes tun&#8220; meldete sich &#8212; so schwang ich mich spontan auf mein Rädchen, kaufte für sie und für Corinna (die auch im Seminar saß, wie Lena berichtete) ein Stückchen Kuchen beim Bäcker und fuhr zu Gebäude 41.<br />
Auf dem Weg dorthin dachte ich darüber nach, dass ich eigentlich &#8222;was tun&#8220; wollte, diese Tätigkeit keinen großen Sinn hat und trotzdem supercool ist. Ich dachte aber auch &#8212; wie in den letzten Tagen häufiger &#8212; daran, dass jede Entscheidung &#8212; und sei sie noch so subjektiv unbedeutend &#8212; weitreichende und unerwartete Konsequenzen haben kann.</p>
<p style="text-align:left;">In diesem Fall gab es zwar keine besonders weitreichende, aber dennoch eine unerwartete Konsequenz (zumindest so wie bislang ersichtlich). Aber bevor ich dazu komme, sei kurz erwähnt, dass Lena ein sehr liebenswert-blödes Gesicht gemacht hat und herzlich zu Lachen anfing, als ich mit einem Bäckerei-Kuchen-Verpackungs-Ding auf sie wartete.<br />
In dem Gespräch, während dem von Lena und Katha Erdbeerrhabarberkuchen verzehrt worden ist (Corinna konnte nicht, sie musste sich auf ihr Referat .. vorbereiten), fiel folgender Satz:<br />
&#8222;Ach, du fährst also nach Hause? Wegen Muttertag, was?&#8220;<br />
Ich hab den Muttertag vergessen.<br />
Oder ich hätte ihn wohl vergessen, wäre ich nicht nochmal darauf aufmerksam gemacht worden.</p>
<p style="text-align:left;">Richtig: &#8222;nochmal&#8220;. Ich wurde aber auch so immens stark zugemüllt mit &#8222;Bald ist Muttertag&#8220;-Werbeaktionen im Briefkasten, im E-Mail-Postfach, im Supermarkt &#8212; da schotte ich dann wohl ab :)</p>
<p style="text-align:left;">Jetzt bin ich also zu Hause, habe mir ein Rezept geschnappt und werde gleich, wenn hier alles schläft, einen tollen tollen Kuchen backen. Nachts. Yay!<br />
Durch diese Begebenheit hat meine Mutti morgen eine hoffentlich tolle Muttertagsüberraschung und ich habe einen 1-A-Aufhänger fürs eigentliche Thema: jene kleinen unscheinbaren Entscheidungen.</p>
<p style="text-align:left;">Mir macht es zuweilen Spaß über diese Entscheidungen nachzudenken, die im Nachhinein mein Leben sehr stark verändert haben, wovon ich aber zum Zeitpunkt der Entscheidung nichts ahnte.</p>
<p style="text-align:left;">Da wäre zum Beispiel die Entscheidung &#8222;Wir müssen für die LAN-Party eben noch Knabberkram kaufen. Wollen wir zum Extra fahren oder lieber zu Marktkauf?&#8220;<br />
Mir war es egal. &#8222;Dann Marktkauf! Schließlich habe ich jetzt einen Führerschein &#8212; wir können auch mal etwas weiter wegfahren&#8220;.<br />
Was folgte war ein Autounfall.<br />
Natürlich möchte ich nicht behaupten, dass der Unfall passiert ist, weil ich &#8222;Mh.. mir egal&#8220; gesagt habe, aber hätte ich damals auf den Extra-Supermarkt bestanden, wären wir nicht in den landwirtschaftlichen Schleichweg eingebogen, sondern über die Hauptstraße gefahren (vielleicht wäre es dennoch passiert, klar).<br />
Ohne den Autounfall wäre mein Leben jetzt auf vielen Ebenen ganz anders. Allein durch die Erinnerung oder besser das Erleben dieser Situation habe ich mich verändert &#8212; soweit so gut.<br />
Eine Konsequenz, die aber besonders weitreichend für mich ist, ist die daraus resultierende Untauglichkeit bei der Musterung.<br />
Hätte ich meinen Zivildienst machen müssen, hätte ich nicht bereits im Wintersemester 2006/07 anfangen können zu studieren &#8212; ich hätte einen ganz anderen Freundeskreis als ich ihn jetzt habe.<br />
Das kann man sicherlich auch noch weiter stricken: der Zivildienst hätte mich in irgendeiner Form verändert, ich hätte nicht soviel im Krankenhaus über das Leben nachgedacht, ich hätte ohne den Unfall zu einem Kurstreffen gehen können, auf das ich mich schon gefreut hatte.<br />
Was davon wirklich herausragend wichtig gewesen wäre, lässt sich nicht sagen. Und ich kann auch nicht wissen, was konkret ohne den Unfall passiert wäre, weshalb dieser Gedankengang nicht besonders ertragreich erscheint.</p>
<p style="text-align:left;">Dennoch fasziniert es mich, auf diese Art und Weise auf meinen bisherigen Lebensweg zu schauen.</p>
<p style="text-align:left;">Ein anderes Beispiel für eine unscheinbare und weitreichende Entscheidung ist meine Teilnahme am Symposium TurmderSinne 2007; oder mich an meinem ersten Schultag neben meine beste Freundin zu setzen, obwohl es mir ihr Cousin, der auch in meiner Klasse war, verboten hat; oder aber die Wahl meines Gymnasiums:<br />
Meine Eltern sind mit mir an den beiden Gymnasien in Ibbenbüren vorbeigefahren. &#8222;Weißt du schon, auf welches du gehen willst, Tobias?&#8220; fragte meine Mutter. &#8222;Ich mag auf das hier&#8220;, antwortete ich während ich auf das Kepler zeigte, &#8222;das Gebäude ist treppenförmig, außerdem gibts hier Bäume und Rasen.&#8220;<br />
Das andere Gymnasium war direkt am Bahnhof, ein quaderförmiger Betonklotz, alles ringsrum gepflastert, reichlich trist.</p>
<p style="text-align:left;">Und man kann diese kleinen Fleckchen meiner Biografie sogar in (eine wirre) Beziehung setzen:<br />
Dass ich mich trotz Verbot an meinem ersten Schultag neben die Cousine des späteren &#8222;Anführer-Kindes&#8220; gesetzt hab, hat mir bei ihm kräftig Minuspunkte eingeheimst. Dann hatte ich zu der großen in der Klasse vorherrschenden Streitfrage &#8222;BVB 09 oder Bayern München&#8220; nichts besseres beizutragen als &#8222;BVB? Was ist denn das? &#8212; Ach, Fußball?! Keine Ahnung &#8212; mag ich nicht.&#8220;, was der ganzen Sympathiesache bei dem Großteil der Jungs wohl den Rest gegeben hat.<br />
Ich musste teilweise deswegen bei der Gymnasiumswahl nicht darauf achten, wo meine Freunde hingehen würden &#8212; ich hatte nur einen richtig guten Freund und der ging auf die Realschule. Die Klassenkameraden, die auf ein Gymnasium gehen wollten und durften, gingen geschlossen auf das triste Klotzgymnasium. Selbst der eine, der eigentlich auf das treppenförmige Kepler mit Grün gehen wollte, entschied sich anscheinend aufgrunddessen doch für den Klotz.<br />
Die Gymasiumswahl trug teilweise zu meiner Bekanntschaft mit dem Fahrer bei, der uns Jahre später vor einen Baum setzen würde, wodurch ich im WS2006/07 anfangen konnte zu studieren, wodurch ich die Leute kennenlernte, die mir unter anderem vom Symposium erzählten und mich überredeten mitzukommen.</p>
<p style="text-align:left;">(Diese kleine Kette beantwortet die Frage, wie der Großteil meines Freundeskreises entstanden ist &#8212; nicht gerade stark verwunderlich, flog mir aber durch den Kopf)<br />
Ich könnte einige weitere Beispiele und Ketten generieren: Hätte ich mit der in der 11. Klasse aufkommenden Idee Psychologie zu studieren, meine Leistung in der Schule so verbessert [und verbessern können], dass ich den NC mit Sicherheit packen würde, wäre ich nicht in das Berufswegsberatungsding gegangen, wo mir zum ersten Mal der Begriff  &#8222;Cognitive Science&#8220; über den Weg lief. Wie kam ich zu der Psychologie-Idee? Teilweise durch eine Freundin, die ich durch zwei weitreichender-als-gedacht Entscheidungen kennengelernt habe, usw., usf.).</p>
<p style="text-align:left;">Es ist häufig so, dass (größere) Entscheidungen weitreichendere Konsequenzen haben (für einen selbst und für andere persönlich relevante Menschen), als man beim Entscheiden ahnt.<br />
Bei jeder Entscheidung tut sich ein Scheideweg auf, quasi eine Aufspaltung in mindestens zwei mögliche Welten, die mehr oder weniger stark voneinander abweichen können.<br />
Eine dieser Welten wird dann Realität.<br />
Hinzu kommt, dass sich alle Menschen andauernd entscheiden &#8212; ein unüberschaubarer Haufen möglicher Welten. Dabei sind das nur die wenigen Entscheidungen, die ich explizit festmachen kann &#8212; noch unüberschaubarer. Und wenn man bedenkt, dass bereits &#8222;einen Schritt nach links machen&#8220;/&#8220;nach rechts machen&#8220;/&#8220;still stehen&#8220; (oder &#8222;atmen&#8220;/&#8220;nicht atmen&#8220;) verschiedene Entscheidungen (im weiterem Sinne) sind, wird es wirklich unspannend-unüberschaubar.</p>
<p style="text-align:left;">Aber zurück zu dem für mich spannenden Aspekt &#8212; zurück zu größeren und weitreichender-als-geahnt Entscheidungen:<br />
Ich find das toll und aufregend &#8212; es macht mich neugierig (retrospektiv und prospektiv) &#8212; ich würde gerne wissen, wie einige spezielle Alternativwelten konkret aussehen würden (ich muss gerade an Dickens&#8217; &#8222;A Christmas Carol&#8220; denken &#8212; wie wäre es mit einem &#8222;Geist der Alternativwelt ω17-Abschnitt DXIV&#8220;?).<br />
Es zeigt aber auch, wie sensibel das ganze Gefüge des eigenen Lebensweges, der eigenen Person ist.<br />
Wenn man sich wünscht anders sein zu können, eine einzelne (oder mehrere einzelne) Variablen der eigenen Persönlichkeit (oder auch an einer anderen Person, einer Situation) verändern zu können, schenkt man den indirekten Auswirkungen (i.U. zu den gewünschten direkten Auswirkungen) keine Beachtung.<br />
Es gibt diese unglaublich skurille Frage in dem Kontextfragebogen eines größeren psychologischen Tests: &#8222;Wenn Sie sich Persönlichkeitseigenschaften im Supermarkt kaufen könnten, Ihr Geld aber nur für drei reicht, was packen Sie in Ihren Einkaufswagen?&#8220;.<br />
Aber auch das mag ich nicht durch und durch verteufeln &#8212; für mich hat jeder eine Vorstellung von und ein Bestreben nach bestimmten Aspekten, die er gerne in seiner Person enthalten sehen würde; und wenn ich es weiter runterbreche, spielt auch Lernen in diese Richtung (z.B. aus Fehlern lernen &#8212; wenn man etwas überhaupt als Fehler ansieht, hat man eine Vorstellung von mindestens einem nicht fehlerhaftem Zustand und möchte sein zukünftiges Verhalten wohlmöglich dahingehend verändern).</p>
<p style="text-align:left;">Aber ich werde mich hier (zumindest jetzt) nicht weiter mit diesem Aspekt auseinandersetzen,<br />
ich geh Kuchen backen &#8212; mal sehen, was daraus folgt.</p>
<p style="text-align:left;">Sowieso ist das Muttertagsding ein sehr schöner Rahmen für diesen Eintrag &#8212; wir sind die weitreichende und bestimmt an vielen Stellen auch unerwartete Konsequenz einer Entscheidung unserer Eltern (wobei unsere Eltern in keinster Weise ahnen konnten, was diese sehr große Entscheidung für Auswirkungen haben würde).<br />
Drückt eure Mütter ganz kräftig (und eure Väter gleich mit) :)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/469/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=469&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/entscheidunge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>MONA!</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/03/16/mona/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/03/16/mona/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 08:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamel]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=460</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man die ganze Nacht allein mit seinem Sozialpsychologielehrbuch verbracht hat (so wie ich heute bzw. gestern) und die Nacht schließlich in den Morgen mündet (so wie gerade passiert) ist der erste (unverhoffte) &#8222;Kontakt&#8220; mit anderen Menschen nach Stunden &#8230; komisch.
Mit denjenigen &#8222;anderen Menschen&#8220; also, die brav schlafen waren und wieder wach sind; im Gegensatz [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=460&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Wenn man die ganze Nacht allein mit seinem Sozialpsychologielehrbuch verbracht hat (so wie ich heute bzw. gestern) und die Nacht schließlich in den Morgen mündet (so wie gerade passiert) ist der erste (unverhoffte) &#8222;Kontakt&#8220; mit anderen Menschen nach Stunden &#8230; komisch.<br />
Mit denjenigen &#8222;anderen Menschen&#8220; also, die brav schlafen waren und wieder wach sind; im Gegensatz zu mir, der immernoch wach ist.</p>
<p>Eins vorweg:<br />
Ich stehe &#8212; einen Moment, kurz rechnen, jetzt ist offiziell Montag &#8212; acht Tage vor meiner Vordiplomsprüfung in Sozialpsychologie. Das bedeutet noch lange nicht, dass ich tatächlich vor lauter Stress und Hektik vergesse zu schlafen oder &#8212; noch schlimmer &#8212; die Vorstellung gewinne, ich dürfe mir Schlaf nicht erlauben (was neben einer reichlich dummen gleichzeitig auch eine schwer aufrechterhaltbare Einstellung ist).<br />
Es ist viel eher so, dass das Phänomen aus dem <a title="Kuhl" href="http://zephyrblog.wordpress.com/2008/09/23/kuhl/" target="_blank">Kuhl-Eintrag</a> immernoch auftritt &#8212; zwar seltener, aber immernoch:<br />
Ich hock gefühlte Ewigkeiten vor meinem Häufchen Arbeit und finde keine Lust oder Motivation in mir damit anzufangen/weiterzumachen, lenke mich ab und bin deswegen sauer auf mich.<br />
Ab und zu passiert es (mit schrumpfender Distanz zum Prüfungs-/Abgabetermin immer häufiger), dass ich doch meinen Willen in die Tat umsetze. Ist dies der Fall, passiert es dann aber auch gerne mal, dass ich stur nicht einsehe, warum ich mit dem Umsetzen aufhören sollte, nur weil es plötzlich Nacht ist &#8212; solange ich nicht müde bin und das in-die-Tat-Umsetzen nicht nachlässt, weigere ich mich schlicht (ich frag mich gerade, ob mein Melatoninhaushalt im Eimer ist).</p>
<p style="text-align:left;">Jetzt zu Mona:<br />
Ich lag auf meinem Bett und las wirklich interessantes sozialpsychologisches Zeugs, was ich in (jetzt) acht Tagen möglichst gut wiedergeben und miteinander-verknüpfen können will.<br />
So gegen acht Uhr klang ein entfernter Ruf durch die offenen Fenster:<br />
&#8222;Mona, komm!&#8220;<br />
Nachdem ich die plötzlich in meinem Kopf aufschießende Frage &#8222;Wer is Mona?&#8220; erfolgreich unterdrückt hatte, las ich weiter.<br />
Es gab ein schrilles Pfiffgeräusch. &#8222;MONA!&#8220; klang es nun entschieden lauter.<br />
Eine ganze Zeit lang wechselten sich Pfiffgeräusche und &#8222;MONA! KOMM!&#8220;-Rufe ab, was meinem Bemühen, dem ganzen keine Aufmerksamkeit zu schenken, nicht sonderlich geholfen hat.<br />
Als der Brüllende zum wütenden Schreien übergewechselt ist, ging ich zum Fenster.<br />
Ein Mann im Anorak starkte sichtlich erzürnt über das brachliegende Feld, was ich von meinem Fenster aus beschauen kann, auf einen kleinen undefinierbaren Haufen zu.<br />
Ich hielt es spontan für einen Misthaufen, fragte mich, wessen Mist das sein soll und entschied mich dafür, dass es sich eigentlich um einen Rest-Heu-Haufen handelt, den niemand abholen wollte, als das Heu frisch war.<br />
Der Mann brüllte inzwischen den Heuhaufen an.<br />
Ein Hund kam aus dem Haufen gesprungen und schmiegte sich ans Bein des Mannes.<br />
&#8222;MONA! JETZT KOMM!&#8220;, brüllte er den Haufen weiter an.<br />
&#8222;Das versteh ich nicht&#8220;, dachte ich.<br />
Er machte einen weiteren Schritt auf den Haufen zu, guckte ihn bestimmt arg bedrohlich an (die ganze Szenerie spielte sich geschätzte 200-300 Meter von mir entfernt ab) und sorgte so irgendwie dafür, dass ein zweiter Hund &#8212; Mona &#8212; dem Haufen entfleuchte.<br />
Ich schaute noch etwas zu, wie der Mensch sehr bemüht den Acker verließ &#8212; seine Hunde wollten sehnsüchtig zum Haufen zurückkehren, drängten, zerrten und seine Füße wollten ständig halb in den Boden einsinken. Als meine Oma sich im Stockwerk unter mir plötzlich hörbar räusperte, unterbrach das meine Faszination.<br />
Ich ließ vom Fenster ab.</p>
<p>Merkwürdigerweise trägt diese Szenerie dazu bei, dass ich ins Bett gehen möchte &#8212; es ist hell geworden, Menschen wachen auf und verrichten ihr Tagewerk.<br />
Die Nacht hat einen wunderhübschen Charme und ist für mich ideal zum Lernen &#8212; es ist generell die Tageszeit, wo ich am aktivsten bin (ich mache mir wieder Gedanken über Melatonin).<br />
Nun ist die Nacht vorbei, ihr Charme ist mit ihr verschwunden und Monas Besitzer hat meine Konzentration zunichte gemacht &#8212; ich gehe schlafen.</p>
<p>Zusätzliche Schlafmotivation bietet normalerweise auch das nicht Entdeckt werden wollen (was gar nicht einen so großen Teil ausmachen kann, wenn ich mich jetzt im Internet oute).<br />
Wenn Menschen einen dabei erwischen, wie man eine Nacht durchgemacht hat (in diesem Fall durchgelernt hat &#8212; das klingt viel produktiver und bewundernswerter und toller), hört man einen blöden Spruch oder wird böse sozial sanktioniert (z.B. durch einen bösen Blick &#8212; in einem Reiseführer für die Stadt London hab ich gelesen, dass die englischen Polizisten unhöfliches Benehmen und minderschwere Regelverstöße mit einem bösen Blick ahnden würden.<br />
Seither bildet das für mich die höchste Form der (höflichen) sozialen Sanktionierung :] ).</p>
 Tagged: Ablenkung, Konzentration, lernen, Prokrastination <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/460/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/460/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/460/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/460/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/460/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/460/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/460/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/460/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/460/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/460/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=460&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/03/16/mona/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Interrail</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 18:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Interrail]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[Wales]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=83</guid>
		<description><![CDATA[
Mindestens 3.750km (lt. Google Maps) legten Michael und ich in der Zeit vom 15. bis 22. März 2008 zurück. Wir machten eine Interrailreise von Osnabrück ausgehend über Holland, Belgien und Frankreich durch die Länder England, Wales und Irland (Republik). Dazu buchten wir uns ein 5-in-10-Tagen-Interrailticket, das uns die Möglichkeit bot &#8212; nunja &#8212; uns in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=83&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/04/reiseroute_rsngrss.gif"><img class="aligncenter size-medium wp-image-89" title="Reiseroute" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/04/reiseroute_rsngrss.gif?w=300&#038;h=206" alt="" width="300" height="206" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Mindestens 3.750km (lt. Google Maps) legten Michael und ich in der Zeit vom 15. bis 22. März 2008 zurück. Wir machten eine Interrailreise von Osnabrück ausgehend über Holland, Belgien und Frankreich durch die Länder England, Wales und Irland (Republik). Dazu buchten wir uns ein 5-in-10-Tagen-Interrailticket, das uns die Möglichkeit bot &#8212; nunja &#8212; uns in einem Intervall von zehn Tagen fünf auszusuchen, an denen wir jeden internationalen nicht-extravaganten Zug nutzen durften.</p>
<p style="text-align:left;">Auf der obigen Reiseroute ist jeder Tag mit einer eigenen Farbe versehen und jede Übernachtungsstätte wiederum mit einem weißen Knubbel. Hier ein kleiner Überblick über die Route:</p>
<ul style="text-align:left;">
<li>Tag 1 (weiß): Fahrt von Osnabrück nach London. Übernachtung in London (1).</li>
<li>Tag 2 (rot): Abends nach Bulstrode, um Michaels Freundin Hanna zu besuchen. Übernachtung in London (1).</li>
<li>Tag 3 (orange): Ab Nachmittag Fahrt nach Holyhead (2), sowie dortige Übernachtung.</li>
<li>Tag 4 (gelb): Mit der Fähre nach Dan Laoghaire (3), sowie dortige Übernachtung.</li>
<li>Tag 5 (blau): Nachmittags mit dem Bus nach Rosslare, abends Fähre von dort aus nach Fishguard, dann weiter nach Swansea (4), wo auch übernachtet wurde.</li>
<li>Tag 6 (türkis): Fahrt nach Colwall (5), zu Besuch bei meiner Tante und ihrer Familie.</li>
<li>Tag 7 (hellblau): Fahrt nach Penzance mit dem Zug, dann mit dem Bus weiter in den Südwesten nach Land&#8217;s End.</li>
<li>Tag 8 (lila): Schlaf im Nachtzug von Penzance nach London. Weiter von dort aus Richtung Heimat.</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">Während der Reise führte ich ein kleines Reisetagebuch, wo ich alles vermerkte, was in irgendeiner Form bemerkenswert erschien. Nun möchte ich euch an diesen Bemerkenswertigkeiten teilhaben lassen. Ich zitiere jeweils den Eintrag aus dem Reisetagebuch und gebe dann einen Kommentar dazu ab &#8212; nur falls das jemanden irritieren sollte.<br />
Ach ja: eine andere mögliche Quelle der Irritation: kursiv geschriebenes stellt meine Gedanken dar. Statt &#8222;Ich dachte: &#8222;Hui!&#8220;" also einfach &#8222;<em>Hui!</em>&#8222;</p>
<ul style="text-align:left;">
<li>&#8222;Oh, schau dir mal an wie schön Holland ist&#8230;!&#8220;<br />
Habe ich bis heute nicht verstanden. Michael hat das drei-, viermal im Zug in Holland gesagt und auf meinen irritierten Blick hin zu Lachen angefangen. Schätze, dass Holland einfach schön ist.</p>
<div id="attachment_301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_01.jpg"><img class="size-large wp-image-301" title="interrail_01" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_01.jpg?w=524&#038;h=393" alt="Bahnhof Amersfoort, Niederlande" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Bahnhof Amersfoort, Niederlande</p></div></li>
<li>&#8222;Köhli zaubert Hörnchen hervor!&#8220;<br />
Am Tag vor der Reise habe ich nicht geschlafen. Dementsprechend fühlte ich mich und &#8212; wie sich herausstellen sollte &#8212; verhielt ich mich auch: Michael und ich aßen im Zug (immernoch in Holland) zuvor gekaufte Backwaren. Ich ließ meinen Blick über die Landschaft und durch den Zug streifen, bis er an Michaels Backwarentüte hängen blieb.<br />
Ich riss meine Augen auf und sagte erschrocken &#8222;WAS ZUM-?!&#8220;. Michael schaute mich verdutzt an, kaute aber gemütlich weiter. &#8222;Ich hab gar nicht gemerkt, dass du ein Hörnchen isst. Ich habe angenommen &#8212; ohne groß darauf zu achten &#8212; dass du ein Brötchen essen würdest. Ich scheine wirklich müde zu sein.&#8220; In ruhigem Ton erklärte mir Michael: &#8222;Nun, das ist so: Ich war eben beim Bäcker und bestellte ein belegtes Brötchen. Der Bäcker fragte mich, ob es sonst noch etwas sein dürfte und ich entgegnete &#8222;Mh, ja, ich hätte gerne noch ein Croissant.&#8220; Und so kam es, dass in meiner Tüte sowohl ein Brötchen war &#8212; was ich bereits aufgegessen habe &#8212; sowie dieses Croissant, das ich gerade esse.&#8220;</li>
<li>&#8222;Schlafen in der 1. Klasse&#8220;<br />
Auf dem Weg nach Rotterdam wechselten wir in Holland den Zug. Wir suchten einen schönen Platz und fanden ein leeres gemütliches Abteil, das aussah wie ein deutsches IC-Abteil mit gelbem Anstrich und orange-brauner Bepolsterung. Wir hockten uns rein und schliefen wenig später beide ein. Irgendwann wachten wir wieder auf. Ein Schaffner, der anscheinend schon mehrmals versucht hat uns wach anzutreffen, wollte unsere Tickets sehen. Er informierte uns darüber, dass wir nicht berechtigt seien, in der ersten Klasse zu residieren und schaute gleichzeitig zum großen weißen Aufkleber über der Tür. Große Teile des Aufklebers waren abgerissen, aber bei genauem Hinsehen konnte ich ein &#8222;1st&#8220; ausmachen.</li>
<li>&#8222;Brüssel: Multikultur&#8220;<br />
Bemerkung fiel, nachdem unser Zug am dritten großen Bahnhof in Brüssel Halt gemacht hatte und wir einen ausreichenden Einblick in die Multikulturhaftigkeit Brüssels erlangt hatten.</li>
<li>&#8222;Eurostar&#8220; [Steht nicht im Reisetagebuch, ist aber erzählenswert]<br />
Vor der Reise haben wir das Ticketkaufen gründlich abgesprochen; denn wir mussten die Strecke von Osnabrück nach Holland und zurück sowie die Strecke von Brüssel nach London und zurück extra buchen. Letztere Strecke muss extra gebucht werden, weil die Eurostar Group [jenes Unternehmen, das Fahrten von Paris über Brüssel nach London durchführt] keine Interrailmenschen einfach so mitfahren lässt (Mistkerle!). Wir haben also die Zeiten der noch zu buchenden Züge koordiniert; Michael hat einen Plan angefertigt, die Preise danebengepinnt und ich bin dann auf zur Bahn, um die Tickets zu kaufen.<br />
Bei Buchung der Eurostarzüge wurde die pummelige Bahnfrau stutzig: &#8222;Diese Verbindung kriegen se aber nicht für 150€!&#8220; &#8212; &#8222;Was?&#8220; &#8212; &#8222;Die Preise, die hier stehen, sollen doch für sie und ihren Freund gelten, richtig?&#8220; &#8212; &#8222;Ja, schon..&#8220; &#8212; &#8222;150€ ist der Preis für eine Person pro Fahrt.&#8220; &#8212; &#8222;150€ pro Person?! Heftig!&#8220; &#8212; &#8222;Wollen sie den Zug nicht mehr buchen?&#8220; &#8212; &#8222;Mh.. doch, doch. Ich schätze er [Michael] hat sich verlesen und das falsch übertragen. Das ist schon richtig so.&#8220;<br />
Ich wusste nur noch, dass der Eurostar die günstigste Alternative war. Eine Fähre oder gar ein Flieger wäre bei unserer spontanen Reiseplanung wesentlich teurer geworden.<br />
Als ich zu Hause war, stellte sich heraus, dass wir doch mit 75€ pro Person pro Richtung gerechnet hatten und eben dieser Preis auch auf der Homepage für den gewählten Zug unter der Kategorie &#8222;Interrail-Rabatt&#8220; gelistet war.  Ich habs verbockt.<br />
Wir hatten noch die Möglichkeit die Tickets zurückzugeben &#8212; ich hab extra vorher nachgefragt. Ich rief bei Eurostar an, Michael bei der Bahn; wir erfuhren, dass wir 150€-Tickets bekommen haben, weil das DB-Kontingent für Interrailrabatte bei dieser Verbindung erschöpft sei.<br />
Auf der Homepage wurden die Tickets, wie gesagt, noch zu den günstigen Rabattpreisen angeboten. Also mussten wir nur dort welche bestellen und die teuren zurückgeben. Problem: &#8222;zahlbar mit Kreditkarte&#8220;.<br />
Wir haben aber keine scheiß Kreditkarte!<br />
Michaels oder meine Eltern auch nicht.<br />
Ich kenne überhaupt niemanden, der eine besitzt!<br />
Michael fragte rum und erfuhr, dass Patricks Vater eine hat und uns aushelfen würde. Wir stießen schnell auf ein weiteres Problem: der Kreditkarteninhaber muss beim Kauf persönlich vor Ort (heißt: Brüssel) sein. Bestellung per Internet oder Telefon mit Abholung in Brüssel war nicht möglich.<br />
Also fuhren wir mit den teuren Tickets los.<br />
In Brüssel angekommen, hatten wir einige Stunden Aufenthalt, in denen wir zuallerst versuchen wollten die Tickets vor Ort umzutauschen. Ich ging zuversichtlich zum Eurostarschalter am Bahnhof; neben mir der nicht zuversichtliche Michael. Nach Verständigungsschwierigkeiten und &#8222;ich frag mal meine Kollegin&#8220;-Eskapaden erhielten wir ein &#8222;Ich glaube nicht, dass das geht. Aber falls es doch gehen sollte, sind wir eh nicht dafür verantwortlich. Bitte gehen sie ins TravelCenter™&#8220; [Natürlich war der Dialog auf Englisch, ich übersetzte nur :)].<br />
Wir gingen ins TravelCenter™. An einem Terminal wählten wir als Beratungssprache &#8216;deutsch&#8217; (!), zogen eine Nummer und warteten. Wenig später waren wir an der Reihe. Ich brachte erneut unser Anliegen &#8212; diesmal auf deutsch &#8212; vor; der Mann betrachtete unsere Bahntickets und sprach: &#8222;Das sind aber keine Eurostartickets.&#8220; &#8212; &#8222;Ne, das sind Eurostartickets von der Deutschen Bahn.&#8220; &#8212; &#8222;Mhm&#8220;, sagte er mehr zu sich selbst und dann &#8212; den Blick auf uns gerichtet: &#8222;Kleinen Moment, ja?&#8220;.<br />
Wir beobachteten den Mann wie er mit einem wichtig aussehenden Typen sprach, nach links wuselte, wieder nach rechts an uns vorbeiwuselte und in einem Raum verschwand.<br />
&#8222;Ich glaube, das klappt.&#8220;, sagte ich fröhlich zu Michael. &#8222;Wieso?&#8220; &#8212; &#8222;Na, es dauert lange.&#8220; &#8212; &#8222;Und? Ich glaube, der Typ hat uns einfach nicht verstanden und ist jetzt irritiert.&#8220; &#8212; &#8222;Dann braucht er aber nicht andere Menschen fragen, was wir meinen könnten. Der erledigt das für uns!&#8220;<br />
Er kehrte wieder, sagte aber nichts zu uns; er tippte nur auf seinem PC rum. Der danebenstehende Drucker nahm die Drucktätigkeit auf, woraufhin er wieder verschwand.<br />
&#8222;Siehst du? Es klappt! Er druckt Tickets für uns.&#8220; &#8212; &#8222;Woher willst du wissen, dass die für uns sind?&#8220; &#8212; &#8222;SICHER&#8230; er bedient, während wir hier stehen, andere TravelCenter™-Kunden, weil wir ihn anöden.&#8220; &#8212; &#8222;Ich glaubs auf jeden Fall erst, wenn ich die Karten in der Hand halte.&#8220;<br />
Der Mann kehrte erneut zurück, nahm die Tickets weg, verschwand wieder, zeigte sie dem wichtig aussehenden Menschen weiter hinten, kehrte wieder-wieder zurück, legte uns die Tickets hin und zahlte uns 95€ aus, was er nach Abschluss dieser Tätigkeit mit &#8222;So, bitte.&#8220; kommentierte &#8212; die ersten Worte nach seinem &#8222;Kleinen Moment, ja?&#8220;. Er wies uns noch freundlich daraufhin, dass der neue Zug schon in 45 Minuten abfahren würde und man spätestens eine halbe Stunde vor Abfahrt einchecken müsse. Toll! Weniger Wartezeit im Bahnhof und Geld zurück bekommen (dafür hatten wir in dem Moment etwas Hektik &#8212; der Bahnhof ist recht riesig).</li>
<li>&#8222;Illegales Foto geschossen&#8220;<br />
Wir reihten uns rechtzeitig in die Schlange der eincheckenden Menschen ein, zeigten &#8212; als wir an der Reihe waren &#8212; unsere Tickets vor und ließen sie abstempeln&#8230; Dann passierten wir &#8212; wie auf einem Flughafen &#8212; ein kleines Personalausweiskontrollbüdchen, aufgeteilt nach &#8222;EU-Citizens&#8220; und &#8222;non EU-Citizens&#8220;. Wir zeigten unsere Ausweise vor, gingen weiter und &#8230; erreichten noch ein solches Büdchen. Und noch eins. Ich war irritiert. Ein Posten trug ein englisches Wappen, ein anderer wird im Auftrag der belgischen Regierung rumkontrollieren&#8230; aber der dritte?<br />
Nachdem wir unsere Staatsbürgerschaft erfolgreich nachgewiesen hatten, kamen wir zu einer Metallschranke &#8212; Gepäck abgeben, röntgen lassen, Krempel aus den Taschen nehmen, röntgen lassen, durch Schranke gehen und auf nicht-piepen hoffen. <em>WTF?!  Was muss man denn hier tun, um einen dämlichen Zug betreten zu dürfen?</em> Ich zückte meine Kamera und fotografierte die Sicherheitsschranke.<br />
&#8222;Sir!&#8220;, rief eine Frau bestimmt und trat auf mich zu, &#8222;You are not allowed to take a picture of our secruity border!&#8220; Köhli trat hinzu und wirkte irritiert. Die Frau begriff, dass wir uns kannten und ich die Schranke in dem Moment ablichtete als Michael sie durchschritt. &#8222;Wenn Sie ihren Freund fotografieren möchten, können sie das hier drüben-&#8220;, sie zeigte nach links, &#8222;- oder dort drüben-&#8220;, sie zeigte übertrieben stark nach rechts,&#8220; -tun. Aber die Sicherheitsschranke dürfen sie nicht fotografieren. Das sind unsere Sicherheitsbestimmungen. Ich muss Sie nun auffordern das Foto vor meinen Augen zu löschen.&#8220;<br />
Ich tat wie geheißen. Sie beugte sich stark über das Display der Kamera und beobachtete es aufmerksam. Sie lächelte zufrieden, wirkte etwas unsicher, entschuldigte sich für die Störung und wünschte eine &#8222;pleasent journey&#8220;.<br />
Wir gingen weiter den einzig möglichen Weg entlang und während ich nichts weiter als <em>W-T-F</em> denken konnte, murmelte Michael &#8222;Ich weiß, wie du das Foto wiederherstellen kannst&#8230;&#8220; in mein Ohr. [Nein, ich hab es nicht gemacht :)]</li>
<li>&#8222;Back in my youth&#8230;&#8220;<br />
Köhli und ich spielten im prolligen-prolligen Eurostar-Zug von Brüssel nach London &#8222;Die Siedler &#8212; Das Kartenspiel&#8220;. Unsere englischen Zugsitznachbarn zeigten Interesse an dem Spiel. Sie sagten, dass ihre Bekannten sehr gerne das klassische &#8222;Settlers game&#8220; spielen würden. Michael sagte &#8222;Back in my youth I used to play this game rea-&#8220;.  Er brach ab und schaute mich irritiert an; denn ich habe angefangen zu lachen. Ich fands sehr komisch, dass Michael mit 19 Jahren diesen Ausdruck benutzte. Ich wiederholte lachend &#8222;Back in my youth..&#8220;, was für den männlichen englischen Sitznachbarn die Einladung zu einem schallenden Gelächter darstellte.</li>
<li>&#8222;Unterkunft gefunden!&#8220;<br />
Gutgläubig und in der festen Überzeugung, dass eine Hauptstadt immer ein warmes Bettchen für Reisende bereithält, kamen wir Samstag Abend in London St. Pancras an und machten uns &#8212; nach einer kurzen Stärkung &#8212; auf, eine Unterkunft zu suchen. Wir fingen bei Jugendherbergen und kleinen gemütlichen Bed&amp;Breakfast-Stübchen an, nachzufragen. Wir sahen uns stets einer überraschten bis amüsierten Miene gegenüber, als wir versuchten für diesen Abend zwei Betten zu bekommen &#8212; alles belegt!<br />
Michael und ich arbeiteten uns preislich immer höher. Irgendwann wurden wir von einem Hotel, dass für die Nacht keine Betten mehr frei hatte, zum Holiday Inn geschickt. Es stank schon von weitem nach teurem Edelhotelschuppen, aber versuchen wollten wirs zumindest. In der pompösen Empfangshalle starrten wir auf das schlichte Preisschild: umgerechnet 123,30€ pro Person und Nacht. Angefangen haben wir bei gut 15€ pro Person und Nacht in einem Schlafsaal einer Jugendherberge.</li>
<li>&#8222;Dank an Travellodge King&#8217;s Cross&#8220;<br />
Unser Weg führte uns auch in das Travellodge in King&#8217;s Cross. Travellodge ist eine Hotelkette. Das Preisschild verkündete knapp 60€ pro Person und Nacht &#8212; alles belegt. Die Empfangsdame beschrieb uns den Weg zu drei Bed&amp;Breakfast-Hotels und wünschte uns viel Glück. Wir waren tatsächlich von einer Hoffnungslosigkeit gepackt. Ich hatte &#8212; wie gesagt &#8212; die Nacht zuvor nicht geschlafen und Michael wiederholte auf dem Weg zu den B&amp;B&#8217;s seinen Vorschlag mit der Bahn einfach in einen anderen Stadtteil &#8212; etwas weiter außerhalb &#8212; zu fahren, um sich dort mal ein wenig umzuschauen.<br />
Wir befolgten den Rat der Empfangsdame und fanden uns kurze Zeit später in einer kleinen Straße wieder; es war inzwischen ungefähr halb elf.<br />
Wir betraten ein B&amp;B, das wir anfangs für ein Reisebüro gehalten hatten. Es hatte tatsächlich noch ein paar Zimmer frei &#8212; 50€ pro Person und Nacht. Nicht ganz unsere Preisvorstellung, aber wir waren nach viereinhalb Stunden Suche bereit dies in Kauf zu nehmen. Kurz bevor wir dieses Schätzchen entdeckt hatten, sprachen wir über Nettigkeiten und darüber, dass man mit lieben Freundlichkeiten Fröhlichkeit verbreiten kann. Zwischen &#8222;Taschen im Zimmer ablegen&#8220; und &#8222;Zeug im Supermarkt kaufen&#8220; setzten wir zuvor Besprochenes in die Tat um, gingen zurück in das Travellodge und bedankten uns überschwänglich.</li>
<li>&#8222;Ich fass es nicht! Jetzt muss ich mit nem Schwulen unter einer Bettdecke schlafen!&#8220;
<p><div id="attachment_308" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_03.jpg"><img class="size-large wp-image-308" title="interrail_03" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_03.jpg?w=524&#038;h=393" alt="Doublebed" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Doublebed</p></div>
<p>Der Typ an der Rezeption des B&amp;Bs meinte kurz vor der Buchung, dass nur noch Räume mit einem &#8222;double-bed&#8220; frei wären. Ich meinte, das sei kein Problem. Unter &#8216;double-bed&#8217; verstand ich zwei aneinandergestellte Betten oder auch ein großes Bett &#8212; auf jeden Fall mit seperaten Bettdecken.<br />
Was wir vorfanden war ein großes Bett mit <span style="text-decoration:underline;">einer</span> großen Decke.<br />
Michael rief den oben zitierten Satz, grinste und versuchte dann sicherzustellen, dass ich ihn damit nicht falsch verstehen würde.<br />
Tue ich nicht &#8212; Köhli ist und bleibt nunmal ein homohassender Klotz :)</li>
<li>&#8222;Engländer sind himbeeren- und marmeladenfixiert&#8220;<br />
Ergab rasche Untersuchung der beim Frühstück vorhandenen Toastbestreichmöglichkeiten.</li>
<li>&#8222;Shave light&#8220;<br />
Eine extra Leuchte im Badezimmer war mit &#8217;shave light&#8217; gekennzeichnet. Ich war davon fasziniert und hab es aufgeschrieben, weiß aber nicht mehr recht, was daran so toll war.</li>
<li>&#8222;50% der Koreaner spielen Keyboard in Kirchen&#8220;<br />
Kein Kommentar.</li>
<li>&#8222;Towel of London&#8220;<br />
Michael und ich lasen auf einem Plakat, das in der Jugendherberge hing, in der wir unsere zweite Nacht verbringen würden, dass die Herberge Spezialrabatte für viele Sehenswürdigkeiten Londons anbieten würde. Wir fragten einen klugen herumliegenden Flyer, wie viel der Eintritt in den Tower of London <span style="text-decoration:underline;">eigentlich</span> (ohne Rabatt) kosten würde. Der Flyer verkündete &#8222;18 Pfund&#8220;.<br />
Wir gingen zum Schalter und Köhli fragte: &#8222;How much is the Tower?&#8220;. Der angesprochene Typ wühlte daraufhin für zwei Minuten in den Datenbanken seines Computers, bevor er einen Mitarbeiter fragte. Schließlich antwortete er &#8222;Three pound fitty&#8220; &#8212; ich war baff. Ein leises Gefühl der Skepsis machte sich in mir breit. Michael fragte direkt skeptisch: &#8222;Ehm&#8230;  we are speaking about the Tower, right?&#8220; &#8212; &#8222;Oh, the TowER! &#8230;I understood &#8216;towel&#8217;. The Tower is 17 pound.&#8220; :)<br />
Wir ignorierten den mikrigen Rabatt, freuten uns zu wissen, dass man Handtücher leihen darf und erhielten direkt am Tower Einlass für 14 Pfund &#8212; Studentenrabatt.</li>
<li>&#8222;Walisische Polizei ist merkwürdig und nett.&#8220;<br />
So um ein Uhr (morgens) rum kamen wir in Holyhead (Wales) an. Wir wurden von einer übermüdeten Herbergsmitarbeiterin in unser sehr gemütliches Zimmer gelassen und stellten unsere Taschen dort ab. Ich schlug vor, dass wir noch ein wenig die Gegend erkunden und einen Strand suchen gehen sollten &#8212; schließlich würden wir am nächsten Tag mit der Fähre nach Irland übersetzen &#8212; dann muss irgendwo eine Küste auftreibbar sein! Wir liefen umher und fanden tatsächlich einen Strand; einen sehr wunderschönen Strand. Wir tapsten eine kleine Treppe herunter und gingen auf dem Sand dem Wasser entgegen und bewunderten den sternenklaren Himmel. Die Bucht ist unglaublich lang; das kommt auf folgendem Foto gar nicht so zur Geltung.</p>
<div id="attachment_309" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_27.jpg"><img class="size-large wp-image-309" title="interrail_27" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_27.jpg?w=524&#038;h=393" alt="wunderhübscher Strand! (Holyhead, Wales)" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">wunderhübscher Strand (bei Tag)! (Holyhead, Wales)</p></div>
<p>Irgendwann übermannte uns die Müdigkeit und wir wandten uns zum Gehen. Als wir auf die Treppe zugingen, sahen wir ein vorbeifahrendes Auto. Wir waren gerade die ersten Stufen der Treppe wieder emporgestiegen, als ein &#8222;Hey folks!&#8220; hinter uns ertönte. Wir drehten uns um und sahen eine Frau und einen Mann, beide mit Taschenlampen und gelben Warnwesten bekleidet, die die Aufschrift &#8222;POLICE&#8220; trugen.<br />
&#8222;What are you doing &#8217;round here 2 &#8216;o clock in the morning?&#8220; &#8212; &#8222;We&#8230; just wanted to take a look. We went for a walk and found this beach.&#8220; &#8212; &#8222;Where are you going to go now?&#8220; &#8212; &#8222;We want to go back to our hostel &#8212; we&#8217;re staying at the ACC.&#8220;<br />
Die Polizeifrau starrte die ganze Zeit auf ein am Strand geparktes Auto,  während der Polizeimann uns befragte:<br />
&#8222;Could you identificate yourselves?&#8220; Ich war scheiß-nervös und war mir sicher, dass der Strand Privatbesitz eines Campingplatzes sei o.ä. (malte mir sogar aus, dass die Polizisten uns jederzeit auffordern würden, sie aufs Revier zu begleiten). Wir zeigten unsere Ausweise vor, die der Mann unter dem Schein seiner Taschenlampge kritisch beäugte.<br />
&#8222;Oh, thats you&#8230; somehow.&#8220;, sagte der Beamte, nachdem er Michaels Passfoto mit Michael verglichen hatte und fragte weiter: &#8222;So, you are from Germany?&#8220;<br />
&#8222;Yeah, we just arrived in Holyhead.&#8220;<br />
&#8222;You want to go to Ireland, don&#8217;t you?&#8220;<br />
&#8222;Yep, we&#8217;re going to take a ferry tomorrow.&#8220;<br />
&#8222;&#8216;Alright then. Sorry to bother you, have a nice stay.&#8220;<br />
&#8222;Oh, thank you.  It&#8217;s very beautiful here.&#8220;<br />
&#8222;You&#8217;re welcome.&#8220;<br />
Verdammt erleichtert kletterten wir den Rest der Stufen empor. Als wir oben angekommen waren, hatten die Polizisten bereits erfolgreich das am Strand geparkte Auto geknackt und musterten ein paar Taschen, die sie aus dem Wageninneren gezerrt haben.</li>
<li>&#8222;Oh, Jesus! This is CREEPY!&#8220;<br />
Am folgenden Tag buchten wir &#8212; wie der Polizei bereits angekündigt (ansonsten hätte es auch bestimmt Ärger gegeben :3) &#8212; eine Fähre nach Irland. Wir betraten die Fähre über ein Gateway und fanden uns in einem prächtigen Eingangsbereich wieder: glänzender Holzfußboden, riesiggroß, modern.<br />
Ich musste zunächst Michael davon überzeugen, dass wir uns wirklich schon auf der Fähre befanden. Es war zwar auch für mich der größte Klotz Schiff, in dem ich bislang gereist bin, doch Michael glaubte gar nicht erst, dass DAS wirklich schon Teil der Fähre sein konnte.<br />
Im nächsten Raum befanden sich viele Fenster. Es war der Restaurant- und Amüsierbereich &#8212; unzählige Tische, sehr viele Menschen, Empore, viel Holz, Teppich, am Rand viele Lädchen (darunter auch ein Burger King).<br />
Nachdem ich Köhlis plötzliches Verlangen nach einem &#8222;Ich-war-auf-einem-Riesenklotzschiff&#8220;-Beweisfoto nachgekommen bin, erkundeten wir das Schiff.</p>
<div id="attachment_310" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_35.jpg"><img class="size-large wp-image-310" title="interrail_35" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_35.jpg?w=524&#038;h=393" alt="" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Beweisfoto (man achte auf den verdutzt-skeptischen Gesichtsausdruck)</p></div>
<p>Die Fähre nahm die Fahrt auf. Das Erkunden fiel mir schwieriger &#8212; der ganze Kasten wackelte plötzlich, mir wurde leicht schwindelig. Wir gingen zurück in den Restaurant- und Amüsierbereich und wollten Mittag machen. Auf dem Weg dorthin sahen wir einen Entertainer in niedlich-knuffigem Affenkostüm. &#8222;Ohh&#8220;, machte Michael, &#8222;na, Toby? Wie wärs? Du streichelst das Äffchen und ich mach ein Foto davon?&#8220;<br />
Mein Affen-streichel-Foto-Bedarf war nicht sonderlich hoch. Ich konnte ihn davon abbringen und wir setzten unseren Weg fort. Wir verliefen uns&#8230; auf einem Schiff!<br />
Als wir den Restaurant- und Amüsierbereich wiedergefunden hatten, war der Affenentertainer auch gerade dort. Wir streiften einen Tisch pubertierender Mädchen, an dem ein Mädchen ihren Blick auf uns richtete; der dann wieder an uns vorbeihuschte und das Äffchen traf. Sie rief ernsthaft angefressen zu ihrend Mitpubertierenden &#8222;OH, JESUS! This is CREEPY!&#8220; :)</li>
<li>&#8222;Busfahrer positiv aufgefallen&#8220;<br />
In Dan Laoghaire angekommen suchten wir zunächst nach einer Unterkunft. Der kurze Spaziergang durch die Region um den Hafen/Bahnhof ließ uns kein &#8222;Hier! Übernachten! Toll&#8220;-Schild entdecken; also schauten wir in die Wo-Wie-In-Irland-übernachten Flyer, die wir im Hafen/Bahnhof eingesammelt hatten. Es war kein Hostel für Dan Laoghaire gelistet.<br />
Ich erinnerte mich daran im Hafen/Bahnhof eine Touristeninformation gesehen zu haben. Wir kehrten dahin zurück. Uns bot sich ein trauriges Bild:</p>
<div id="attachment_311" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_39.jpg"><img class="size-large wp-image-311" title="interrail_39" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_39.jpg?w=524&#038;h=393" alt="Touristeninfoautomat mit Out-of-order-Schild" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Touristeninfo geschlossen, daneben: Touristeninfoautomat mit Out-of-order-Schild</p></div>
<p>Wir gingen in den Bahnhofsbereich und fragten einfach am Schalter nach. Mir wurde gesagt, dass wir am besten gleich nach Dublin fahren könnten (ca. 10 km). Hier würde es aber auch einige Unterkünfte geben, man käme vermutlich billiger irgendwo unter als in Dublin. Er beschrieb mir den Weg zum nächsten Hostel.<br />
Wir folgten der Wegbeschreibung und kamen schnell darauf, dass wir uns verlaufen haben müssen. Wir kehrten zum Bahnhof zurück und fragten schnell einen Busfahrer in seinem dort rumstehenden Bus.<br />
Der Typ war einfach extrem nett! Er würde sich nicht so gut in Dan Laoghaire auskennen und fragte, wo denn dieses Hostel sein soll. Ich versuchte mich an die Wegbeschreibung zu erinnern: &#8222;Ehm&#8230; he told me to follow this road for a few minutes. At the&#8230;. thrid crossover we should turn left and walk until we see a&#8230;.&#8220;&#8211;  <em>verdammt! Tankstelle&#8230; wie sagt man &#8222;Tankstelle&#8220; auf englisch?</em> &#8212; &#8222;until we see a tank station and-&#8220;. Ich stockte mitten im Satz als ich darüber nachdachte, was ich gerade gesagt hatte. <em>&#8222;Panzerstation&#8220;?! Ist dir echt nichts besseres eingefallen als &#8222;PANZERSTATION&#8220;?!</em> Der Busfahrer schaute mich skeptisch an und Köhli grinste breit. &#8222;Sorry&#8230; no, not a &#8216;tank-station&#8217;. ehm&#8230; how do you call the place where you can fill up your car with&#8230; fuel?&#8220; &#8212; &#8222;petrol station.&#8220; &#8212; &#8222;Alright, thanks. Until we see a petrol station. The hostel should be right beneath it.&#8220;<br />
Der Busfahrer wusste noch immer nicht, von welcher Tankstelle wir sprachen &#8212; wir ja auch nicht. Er benutzte sein Funkgerät, um einen Kollegen oder die Station zu fragen, wo es Hostels in Dan Laoghaire gibt. Erst funktionierte das Ding nicht richtig, dann machte er seinen Funkspruch (in dem er uns andauernd als &#8216;lads&#8217; bezeichnete. Sowieso nannte uns jeder in Irland &#8216;lads&#8217; &#8212; ich liebe Iren.); doch es nützte nichts. Keiner wusste so recht Rat. Das Busunternehmen hatte eigentlich nicht viel in dem Städtchen zu schaffen.<br />
Er machte uns ein Angebot: er wollte uns kostenlos zu einer Tankstelle mitnehmen, in deren Nähe &#8212; so erinnerte er sich plötzlich &#8212; irgendwo ein Hostel sein musste. Falls wir es uns anders überlegen würden, könnten wir ihm auch 2€ geben und nach Dublin mitkommen. Wir akzeptierten freudig das liebe Angebot.<br />
Während der Fahrt fragte er woher wir kämen und wohin wir unterwegs seien. Als er erfuhr, dass wir am folgenden Tag irgendwie nach Rosslare fahren wollten, empfahl er uns gleich ein tolles Busunternehmen, das täglich mehrere Fahrten dorthin unternehmen würde.<br />
An der tank-station stiegen wir aus und bedankten uns artig. Wir suchten recht unbeholfen nach dem Hostel und fanden es dann auch irgendwann (es stellte sich übrigens heraus, dass wir anfangs DOCH richtig gelaufen sind).</li>
<li>&#8222;When I was young I was a Jedi.&#8220;<br />
Im Hostel teilten wir uns ein 8-Bett-Zimmer mit zwei Mädchen, die auch Deutsche waren (aber reichlich unkommunikativ &#8212; also wars das schon an Informationen über die Mädchen!). Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schaute ich auf das Lattenrost des Bettes über mir, in dem Michael schlief. Dort hat es jemand auf eine Latte geschrieben &#8212; neben vielen anderen Kritzeleien stand dort: &#8222;When I was young I was a Jedi.&#8220; &#8212; wie schön, wie melancholisch!</li>
<li>&#8222;Gelbe Ampel&#8220;<br />
Tatsache! In Irland gibt es (vielleicht nur teilweise) eine gelbe Ampelphase für Fußgänger!</p>
<div id="attachment_295" class="wp-caption aligncenter" style="width: 245px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/gelbe-ampel.jpg"><img class="size-medium wp-image-295" title="Gelbe Ampel" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/gelbe-ampel.jpg?w=235&#038;h=300" alt="Dun Laoghaire" width="235" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gelbe Ampel! (Dan Laoghaire, Irland)</p></div></li>
<li>&#8222;Lions Club gesichtet&#8220;<br />
Grüße an Benjamin an dieser Stelle!</li>
<li>&#8222;Andrew &amp; Marco&#8220;<br />
Wir fuhren von Dan Laoghaire nach Dublin, irrten hektisch durch die Stadt, um den Bus nach Rosslare nicht zu verpassen und wurden schlussendlich doch noch in das überfüllte Vehikel gestopft. Einige Stunden später nahmen wir dann von Rosslare eine Fähre, in der übrigens Erwachsene (in diesem Falle Michael und ich), wenn sie Kindergerichte bestellen (weils günstiger ist und eh nicht viel Hunger vorhanden war), eine große Portion Kindergericht zum Erwachsenenpreis bekommen (Mistkerle!). Die Fähre brachte uns nach Fishguard in Wales, von wo aus wir schließlich noch einen Nachtzug nach Swansea nahmen.<br />
Wir planten &#8212; wie immer &#8212; diese Verbindung erst am Morgen (manchmal planten wir sowas auch am Vorabend). Nach sehr viel hin und her haben wir uns auf diese Verbindung geeinigt und wussten schon im Vorfeld: wir kommen gegen halb vier in Swansea an und suchen eine Unterkunft, die uns dann noch einlässt.<br />
Am Hafen in Rosslare fiel uns ein, dass es frustrierend werden könnte, wenn wir Nachts durch Swansea irren und verschlossene Hostels anschauen müssten. Also gingen wir direkt im Hafen wieder ins Internet &#8212; und das zum teuersten Tarif der ganzen Reise: 1€ für 10 Minuten Internet.<br />
Ich schrieb mir einige Nummern von Hostels und kleinen Hotels in Swansea auf, die Michael diktierte,  und rief sie in der Fähre an.<br />
Ein Hotel weigerte sich uns so spät noch aufzunehmen, ein weiteres erklärte sich bereit, war aber zu teuer.<br />
Und dann rief ich Marco an; Marco vom Glevdon Park Hotel.<br />
Marco sagte mir, dass er noch ein Plätzchen frei hätte und uns auch um 4 Uhr rum die Türe öffnen würde. Allerdings hätte er nur noch ein Familienzimmer mit vier Betten frei, was uns selbstverständlich nichts extra kosten würde &#8212; ich sagte freudig zu.<br />
Nach Swansea kamen wir mit DEM kleinsten Zug:</p>
<p><div id="attachment_312" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_45.jpg"><img class="size-large wp-image-312" title="interrail_45" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_45.jpg?w=524&#038;h=393" alt="ein Waggon plus winzig kleiner Fahrerkabine links neben der Tür." width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Kompletter Zug: ein Waggon plus winzig kleiner Fahrerkabine links neben der Tür.</p></div>
<p>Am Glevdon Park Hotel angekommen, öffnete uns der übermüdete Marco im Bademantel die Tür, gab uns die Zimmerschlüssel und erklärte noch einige Dinge.<br />
&#8222;Breakfast time is from 08:00 to 10:00. The breakfast is served in-&#8220;. Ich unterbrach ihn: &#8222;Ehm.. we are not <strong>too</strong> keen on getting up this early.&#8220; Das brachte mich auf die Idee, dass wir dadurch vielleicht den Preis um ein paar Pfund drücken könnten. Er hielt dummerweise nichts von der Idee, bot uns aber netterweise an, uns am nächsten Tag zu einigen Flakes zu verhelfen. Wir sollten dazu einfach in das Frühstückszimmer kommen, nachdem wir eine ordentliche Mütze Schlaf gehabt hätten.<br />
Er meinte, dass unser Zimmer oben sei und wünschte uns eine gute Nacht. Wir gingen hoch, ich schaute auf den Schlüssel: &#8222;L&#8220;.<br />
<em>HÄ? WIE &#8216;L&#8217;? Wir haben Zimmer L?</em><br />
&#8222;Du, Köhli?&#8220;, flüsterte ich ins kleine Hotel hinein, &#8222;auf unserem Zimmerschlüssel steht &#8216;L&#8217;.&#8220;<br />
<a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/7.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-296" title="L" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/l.jpg?w=300&#038;h=285" alt="" width="300" height="285" /></a><br />
Wir suchten nach Zimmer L, doch auf den Türen standen nur &#8212; Überraschung! &#8212; Zahlen. Bevor wir weiter ziellos durchs Haus wuselten, fragten wir lieber nochmal Marco, was es mit dem L auf sich habe.<br />
&#8222;That&#8217;s not an L, it is a 7.&#8220; erklärte er uns. Wir standen ziemlich blöd da und verkrümelten uns wenig später in Zimmer 7.<br />
Am nächsten Morgen gingen wir runter in das Frühstückszimmer. Es war ein sehr hübscher kleiner Raum mit einigen kleinen runden bestuhlten Tischen. Vorne im Raum war eine Art Theke, wo wohl vor ein paar Stunden noch reichhaltiger Frühstückskrempel gestanden haben muss. Auf niedrigen Tischen stand eine Auswahl von ungefähr fünfzehn Sorten Cornflakes. Wir bestaunten die Sammlung als plötzlich Marco das Zimmer betrat.<br />
&#8222;Oi! What do you think you&#8217;re doing &#8217;round here?&#8220; blaffte er uns wütend an.<br />
Ich war irritiert. Und dann erkannte ich, dass es sich doch nicht um Marco handelte. Der Typ, der nun vor uns stand, war zwar ähnlich stämmig und hatte ein ziemlich marco-artiges Gesicht doch fehlte der Bart im Gesicht. Außerdem hatte er eine Glatze, was mir erst zu diesem Zeitpunkt auffiel. Ich fragte mich, ob sich Marco wohl rasiert hatte, während Michael dem Typ erklärte, dass er uns gestern Nacht zugesagt hatte, dass wir nach den Frühstückszeiten noch etwas essen könnten.<br />
&#8222;Ah, I get it now.&#8220;, sagte er weniger aggressiv, &#8222;that wasn&#8217;t me. I&#8217;m Andrew. My brother Marco made a little deal with you guys, eh? If he&#8217;d just tell me such things in advance I wouldn&#8217;t have to yell at guests. Sorry, lads. I&#8217;ll fetch ya some milk.&#8220;<br />
Wir frühstückten, packten unseren Kram und plauderten beim Auschecken noch eifrig mit den beiden Brüdern, die jetzt, wo sie beide neben uns standen, doch recht unterscheidbar wirkten. Nachdem sie uns dann noch den Weg zum Bahnhof erklärt hatten und wir ihnen kräftig Geld in die Hand gedrückt haben, verließen wir das beschauliche Hotelchen.</li>
<li>&#8222;Bangles &amp; Mash&#8220;<br />
Wir machten uns vom &#8222;Andrew &amp; Marco&#8220;-Hotel auf den Weg zu meinem Tantchen Rosie nach Colwall. In Hereford hatten wir noch so einiges an Zeit, bevor der Zug nach Colwall abfahren würde. Also gingen wir in einen Supermarkt, kauften Zeug und aßen im Imbiss-im-Supermarkt etwas typisch britisches: Bangers &amp; Mash &#8212; Würstchen &amp; Kartoffelbrei.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 394px"><img title="Bangers &amp; Mash" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/68/Bangers_and_mash_1.jpg" alt="wikipedia commons" width="384" height="288" /><p class="wp-caption-text">Quelle: wikipedia commons</p></div>
<p>Mit Erbsen. Übrigens. Also &#8222;Würstchen &amp; Kartoffelbrei mit Erbsen&#8220;.<br />
Ein paar Stunden später waren wir bei Tantchen zu Hause, die uns zum Essen eingeladen hat. Das alles lief unter anderem unter dem Fähnchen &#8222;Damit ihr auch mal in den Genuss der englischen Küche kommt.&#8220;<br />
Michael prahlte stolz mit dem Mittagessen: &#8222;Oh, wir haben heute schon was richtig englisches gegessen: &#8216;Bangles &amp; Mash&#8217;!&#8220; Meine Tante prustete los. Ich habe nicht kapiert, was so witzig daran sein soll. Sie fragte direkt noch halb lachend ihren Mann: &#8222;Do you know what Michael and Toby had for lunch? Bangles &amp; Mash!&#8220;<br />
Auch mein Onkel lachte sein trockenes Lachen und Tantchen klärte uns endlich auf: &#8222;Es heißt &#8216;Bangers &amp; Mash&#8217;. &#8216;Bangles &amp; Mash&#8217; wären Armbändchen und Kartoffelbrei.&#8220;<br />
Ich hatte direkt ein sehr lebhaftes Bild von Armreifen, die liebevoll in einen Haufen Kartoffelbrei gesteckt wurden, vor Augen.</li>
<li>&#8222;Frühlingsanfang am 20. März&#8220;<br />
Die Reise zu Tantchen wollte gut geplant sein. Sie hat an Frühlingsanfang Geburtstag. Entweder hätten wir also ein kleines Geschenk besorgen und uns zur wie-auch-immer gearteten Fete selbst einladen können oder aber wir hätten uns da raushalten können und einfach einen Tag früher erscheinen.<br />
Wir entschieden uns fürs Raushalten.<br />
Wir waren gerade in ihrer gemutlichen Behausung angekommen und waren in ein erstes Gespräch vertieft, als meine kleine Cousine das Zimmer betrat und stolz verkündete, dass der Kuchen fast fertig sei.<br />
Tante: &#8222;Jah, meine kleine Tochter übt sich erstmals im Kuchenbacken.&#8220;<br />
Ich: &#8222;Ach, für morgen?&#8220;<br />
Tante: &#8222;Was ist morgen?&#8220;<br />
Ich: &#8222;Dein Geburtstag?&#8220; Ein ungutes Gefühl machte sich in mir breit.<br />
Tante: &#8222;Ich hab heute Geburtstag.&#8220;<br />
Ich: (spontane Reaktion) &#8222;Nein!&#8220;<br />
Tante: *hebt die Brauen<br />
Ich: &#8222;Du hast doch an Frühlingsanfang Geburtstag! Und der ist morgen..&#8220;<br />
Tante: *grinst* &#8222;Jah, weißt du&#8230; da streiten sich die Geister. Einige sagen, es sei der 21. März, andere wiederum der 20. März. Wie dem auch sei: Ich hab heute Geburtstag.&#8220;<br />
Ich: *schaue Köhli irritiert und leicht schuldig an<br />
Köhli: *Todesblick<br />
Ich: *wieder Tantchen zugewandt* &#8222;HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!&#8220;</li>
<li>&#8222;I spy with my little eye&#8230;&#8220; [Steht nicht im Reisetagebuch]<br />
Im Pub waren meine drei Cousinen gelangweilt. Sie wollten um die Wartezeit zu verkürzen &#8222;I spy with my little eye&#8220; spielen &#8212; die englische Version von &#8222;Ich sehe was, das du nicht siehst&#8220;. Es läuft auch übrigens etwas anders ab: nicht etwa &#8222;I spy with my little eye something that is yellow&#8220; sondern &#8222;- something that starts with &#8216;p&#8217;&#8220;.<br />
Mein Onkel kann diesen Satz einfach mal sehr wunderschön britisch betonen &#8212; fand ich toll.<br />
Helen, die jüngste, fragte Michael nach dem Spielchen: &#8222;Michael, are you and Toby best friends?&#8220;. Ich schaute Michael interessiert an. Wir haben am Abend zuvor noch über das Konstrukt &#8222;bester Freund&#8220; gesprochen, das nach seiner Ansicht auf einer langjährigen Freundschaft fußen muss. Bevor Michael, der zu diesem Zeitpunkt noch verdattert nach Worten rang, eine Antwort darauf geben konnte, sagte meine älteste Cousine zu Helen: &#8222;Oh, believe me&#8230; they are more than THAT.&#8220;, woraufhin sie mich keck angrinste.<br />
Ich hatte direkt den Satz &#8222;Okayyyy, long story short: I&#8217;m gay, he&#8217;s not.&#8220; auf den Lippen, hab mich aber nicht getraut ihn auszusprechen. Die wissen nicht, dass ich schwul bin (aber jetzt können sies ja im Internet nachlesen oO&#8220;).<br />
Michael sagte: &#8222;To make this clear: we&#8217;re not in love with each other.&#8220; Meine Tante schloss resigniert ihre Augen und sagte langsam: &#8222;At this point I have to apologize for my children.&#8220;<br />
Ich fands nicht entschuldigenswert. Im Gegenteil fand ich es total putzig, dass Helen diese Frage gestellt hat und erwünschenswert direkt von meiner älteren Cousine, dass zu sagen, was sie annahm.</li>
<li>&#8222;Kartoffelpüree ist die Spezialität der britischen Inseln&#8220;<br />
Ich habe noch nie so gutes Kartoffelpüree gegessen wie auf den britischen Inseln. Köhli hatte sogar in Dan Laoghaire &#8222;prolliges Püree&#8220; mit Sternfrucht und was-weiß-ich-noch-alles drapiert.</li>
<li>&#8222;Es heißt &#8216;Wuhster&#8217;!&#8220;<br />
Man sagt &#8216;Wuhster&#8217;, nicht &#8216;Wöhrtschester&#8217;, wenn man sich auf die Stadt Worcester beziehen möchte. Tantchen hats klargestellt. Damit hat Köhli gewonnen.</li>
<li>&#8222;WLAN in Zügen! Applaus!&#8220;<br />
Isso!</li>
<li>&#8222;Bettler absorbieren Liebe&#8220;<br />
Am Tag nach dem Besuch bei Tantchen gings nach Penzance in Cornwall, was ich aus irgendeinem Grund immer &#8216;Kekschenstadt&#8217; nannte. Der Name hatte mich irgendwie an Kekse erinnert.<br />
Wir kamen nach langer Zugfahrt in Penzance an und stellten uns prompt an die Promenade, um die Aussicht zu genießen.</p>
<div id="attachment_304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_48.jpg"><img class="size-large wp-image-304" title="interrail_48" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_48.jpg?w=524&#038;h=393" alt="Penzance, Cornwall (England)" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Penzance, Cornwall (England)</p></div>
<p>Als wir dort standen und aufs Meer schauten, wurden wir von hinten angesprochen. Da saßen zwei Typen, die wir vorher gar nicht bemerkt hatten. &#8222;Hey, do you spare some change? We&#8217;re really hungry.&#8220; Köhli sagte ihnen, dass sich das gut treffen würde. Wir hätten nämlich auch Hunger und würden sie einladen. Ich war überrascht, dass er sie gleich einladen wollte. Der eine Bettlertyp meinte, falls wir Hunger hätten, sollten wir zu dem tollen Pasty-Shop die Straße rauf gehen (Pastys sind lustige, gefüllte Blätterteigtaschen). Michael fand die Idee sehr gut und sagte den Typen zu, dass wir ihnen zwei Pastys ausgeben würden und dass sie jetzt mitkommen sollten.<br />
Sie wollten aber nicht mit. Ich verstand Michaels Plänchen. &#8222;I thought you are <em>really</em> hungry&#8230;&#8220; sagte ich skeptisch. &#8222;Oh, we are!&#8220;, versicherte der andere Typ, &#8222;we just want to absorb the love of this beautiful landscape a little more, don&#8217;t we?&#8220;<br />
Köhli erklärte, dass wir ihnen entweder jetzt eine Pasty ausgeben würden oder gar nichts. Ich gab den Menschen etwas Kleingeld, was ihnen aber nicht reichte &#8212; sie lehnten es ab.<br />
Wir wünschten ihnen noch viel Spaß beim Absorbieren und gingen essen.</li>
<li>&#8222;Busfahrer in Doppeldeckerbussen erzeugen pro Stunde 50 gefühlte Unfälle&#8220;<br />
Von Penzance aus nahmen wir einen Bus nach Land&#8217;s End. Es war nicht unsere erste Fahrt in einem Doppeldeckerbus. Wir hatten schon zwei Stück in London, sowie zwei in der Republik Irland. Es war schon total merkwürdig genug an den Linksverkehr zu gewöhnen, doch hinzu kam das ständige Gefühl &#8222;wir fahren sofort irgendwo gegen&#8220;. Ich hab mich in London und Irland ein paar mal deswegen erschrocken, jedoch war das nichts im Vergleich zum Busfahrer, der uns nach Land&#8217;s End brachte. Er nahm die rasantesten Kurven, scherte sich nicht darum falls Äste schallend am Dach entlangwuselten und wählte sehr kleine Landstraßen für die Fahrt. Andere Straßen gab es vielleicht auch gar nicht. Trotzdem fuhr er in Straßen rein, an deren Beginn ein &#8222;Keine-Busse-auf-dieser-Straße-erlaubt&#8220;-Schild stand. Wir saßen selbstredend ganz vorne im zweiten Stockwerk und hatten ziemlich oft das Gefühl, dass der Busfahrer gerade einen Unfall gebaut hat, was nicht der Fall war.</p>
<div id="attachment_314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_57.jpg"><img class="size-large wp-image-314" title="interrail_57" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_57.jpg?w=524&#038;h=393" alt="Land's End, Wales" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Der Lohn der Mühen: Land&#39;s End, England</p></div></li>
<li>&#8222;Bahntyp hält nichts von Bettlern&#8220;<br />
Wieder in Penzance angekommen, suchten wir einen Bankautomaten und etwas zu essen. Ersteres war ziemlich schwierig. Es standen hier und da welche rum, doch keiner akzeptierte unsere Karten. Wir fragten einen Fußgänger, ob es in der Stadt irgendwo ein Geldwechselgeschäft zu finden ist, woraufhin der Fußgänger meinte, dass die im Bahnhof Geld wechseln würden &#8212; ein paar Euro hatten wir noch &#8212; nur keine Pfunde mehr.<br />
Im Bahnhof angekommen stellte ich unbeholfen die Frage: &#8222;Could you change some money?&#8220;. Der Typ war etwas stutzig. Ich erklärte: &#8222;We asked a guy on the street whether there is a bureau de change in this city. He told us that you would change some money.&#8220; &#8212; &#8222;I won&#8217;t give you anything! I don&#8217;t think much of beggars.&#8220;<br />
Er hielt uns für Bettler, die am Bahnhof nach Kleingeld (&#8222;change&#8220;) fragten. Ich zückte einen 20€ Schein und erklärte, dass wir Geld hätten und in Pfund tauschen möchten.<br />
Endlich begriff er &#8230; und begann sich zu fragen, welcher Trottel uns gesagt hat, dass man am Bahnhof Geld tauschen könne.</li>
<li>&#8222;Köhli nicht aus Tschechien&#8220;<br />
Mit Geld im Gepäck (ein Bankautomat erwies sich als gnädig) gingen wir in einen Fish &amp; Chips Imbiss. Das war reichlich.. kompliziert.<br />
Wir betraten das Geschäft, gaben unsere Bestellung auf und gingen durch eine Tür in einen kleinen Raum mit Sitzgelegenheiten. Wenig später kam eine Frau auf uns zu. Sie war darüber irritiert, dass wir zuerst etwas bestellt hatten und uns dann einfach dort hinsetzten. Sie erklärte, dass man die Gerichte, die man drüben bestelle, mitnehmen müsse. Gerichte, die im Lokal (sitzend) verspeist werden können, würden sich zwar nicht groß von den anderen unterscheiden, aber teurer sein &#8212; Kosten für Besteck, Teller, Service, etc.<br />
Also gingen wir wieder in den anderen Bereich. Uns wurde angeboten, dass wir unsere Ladung Fish&amp;Chips am Stehtisch verspeisen dürfen, was wir gerne annahmen. Auf der Theke stand eine Schale mit kleinen Ketchuptütchen. Ich nahm schon einmal zwei und steckte sie in meine Tasche.<br />
Wenig später fragte ein Typ hinterm Tresen: &#8222;Hey guys! Are you from the Czech Republich?&#8220;, was wir verneinten. Er war sehr überrascht, weil gerade Michael so aussehen würde, als käme er von dort. Tatsächlich war dies ziemlich bedeutsam für ihn. Erst als er wusste, dass wir aus Deutschland kommen, war er freundlich zu uns.<br />
Wir nahmen kurz darauf die beiden großen Packpapiere entgegen und aßen. Ich wunderte mich über die Riesenportion Pommes, die uns aufs Papier geklatscht worden sind und wollte noch zwei Ketchuppäckchen nachnehmen.<br />
Der Typ hinterm Tresen bellte: &#8222;Oi! Nothing&#8217;s for free in this world, man! 20 pence each.&#8220;<br />
Er lächelte, meinte, dass er uns mögen würde (denn wir sind ja nicht aus Tschechien [nein, das hat er in dem Moment nicht gesagt]) und, dass er daher uns beide Päkchen für 20p verkaufen würde. Ich bedankte mich und dachte mit schlechtem Gewissen an die beiden bereits genommenen Tütchen in meiner Tasche.<br />
Doch wenig später schaffte ich es die beiden Ketchuptütchen unbemerkt in die Schale zurückzuwerfen!</p>
<p><div id="attachment_313" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_68.jpg"><img class="size-large wp-image-313" title="interrail_68" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_68.jpg?w=524&#038;h=393" alt="Fish&amp;Chips Imbiss in Penzance" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Fish &amp; Chips in komischem Packpapier</p></div></li>
<li>&#8222;Am Vortag der Abreise Reisetipps erhalten.&#8220;<br />
Beim Essen betraten verschiedene Gestalten den Imbiss. Eine dieser Gestalten betrat das Geschäft als wir dem Typ hinterm Tresen gerade Auskunft darüber gegeben hatten, wohin unsere Reise als nächstes gehen sollte. Die Gestalt fing ein Gespräch mit uns an und gab uns kräftig Reisetipps. Ortschaften, Ruinen, Landstriche, die man auf einer Interrailreise durch die britischen Inseln nicht verpassen dürfe. Die Gestalt hätten wir etwas früher treffen müssen&#8230;<br />
Aber als wir ihm erklärten, wo wir alles gewesen waren, meinte er, dass wir . Er gab uns noch überflüssigerweise seine Visitenkarte und berichtete kurz über seinen Trip zu den Externsteinen (in Deutschland), bevor er wieder verschwand.</li>
<li>&#8222;Ziel: &#8216;Im Schlafwagen schlafen&#8217; erreicht!&#8220;<br />
An diesem Abend nahmen wir den Nachtzug von Penzance nach London (knapp 500km). Der Zug fuhr um 22 Uhr ab und würde so gegen halb sechs in London ankommen. Es gab extra gemütliche Sitzplätze, die man hübsch weit zurücklehnen konnte, um in ihnen schlafen zu können.<br />
Wir setzten uns auf unsere Plätze und überlegten, ob wir wirklich so schlafen wollen würden. Schließlich fragte Michael nach, ob nicht noch ein Schlafabteil (mit Betten) frei sei und buchte ein freies. Das war nicht viel teuer als ein normales Hostel; trotzdem wurden wir fortan behandelt wie die Könige.<br />
&#8222;Das hier ist ihre Kabine, auf dem Flur ist die Toilette &#8212; und bitte kümmern sie sich nicht darum, ob wir gerade in einem Bahnhof stehen oder nicht &#8212; sie dürfen immer aufs Klo!&#8220; [i.U. zu den 'normalen' Fahrgästen!]. Wir stellten unseren Kram in die kleine Kabine und erkundeten die vielen kleinen Vorrichtungen in ihr als der Schaffner anklopfte.<br />
&#8222;Ich kann sie morgen früh wecken, wenn sie möchten. Der Zug fährt um 5 Uhr 40 in London PDA ein, ich kann sie aber auch gerne erst um sechs Uhr wecken. Sie müssen den Zug bis 7 verlassen haben.&#8220;<br />
Wir wollten um 6 geweckt werden.<br />
&#8222;Sehr gerne. Was möchten sie morgen früh trinken? Einen Tee? Oder Kaffee? Vielleicht auch etwas Saft?&#8220;<br />
Heftigst! Ich bestellte einen Saft und Michael einen Tee, den wir auch am nächsten Morgen nach einem wirklich liebevollen Weckbesuch erhalten haben.<br />
Ich stellte mir das immer schon witzig vor in einem Nachtzug mitzufahren, hatte aber keine Ahnung, dass man Schaffners Liebling wird, wenn man eine Schlafkabine bucht.</li>
<li>&#8222;Engländer sind komisch, ca. 15x&#8220;<br />
Das habe ich im Eurostar von London St. Pancras nach Bruxelles Midi in das Notizbuch eingetragen, um uns daran zu erinnern, dass wir ca. 15 Situationen erlebt hatten, nach denen wir zur Schlussfolgerung &#8222;Engländer sind komisch&#8220; gelangt sind.</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">Das war der zugegeben lange Eintrag über die einzelnen Notizbucheinträge. Für alle, die noch mehr Bilder sehen wollen, wartet eine Gallerie mit einigen kommentierten Bildern der Reise:<br />
<span id="more-83"></span><br />

<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail-zuge/' title='interrail-zuge'><img width="125" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/10/interrail-zuge.jpg?w=125&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Zugverbindungen" title="interrail-zuge" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_01/' title='interrail_01'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_01.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhof Amersfoort, Niederlande" title="interrail_01" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_02/' title='interrail_02'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_02.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhof Rotterdamm, Niederlande" title="interrail_02" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_03/' title='interrail_03'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_03.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Doublebed (London, England)" title="interrail_03" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_04/' title='interrail_04'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_04.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="London, England" title="interrail_04" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_05/' title='interrail_05'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_05.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Speakers&#039; Corner (London, England)" title="interrail_05" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_06/' title='interrail_06'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_06.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Speakers&#039; Corner (London, England)" title="interrail_06" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_07/' title='interrail_07'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_07.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Im Bus, Doppeldecker, oberes Stockwerk :)" title="interrail_07" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_08/' title='interrail_08'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_08.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Pasty Shop in Marylebone, London" title="interrail_08" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_09/' title='interrail_09'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_09.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Treffen mit Hanna, Freundin von Michael" title="interrail_09" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_10/' title='interrail_10'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_10.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="London, England" title="interrail_10" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_11/' title='interrail_11'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_11.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="ZWEI Hähne an jedem verfluchten Waschbecken!" title="interrail_11" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_12/' title='interrail_12'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_12.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Youth Hostel in London" title="interrail_12" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_13/' title='interrail_13'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_13.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhof London Euston" title="interrail_13" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_14/' title='interrail_14'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_14.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Tower of London" title="interrail_14" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_15/' title='interrail_15'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_15.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Typisches Touristenfoto I" title="interrail_15" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_16/' title='interrail_16'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_16.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Tower of London" title="interrail_16" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_17/' title='interrail_17'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_17.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Typisches Touristenfoto II" title="interrail_17" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_18/' title='interrail_18'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_18.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Der KÖNIG! (Tower of London)" title="interrail_18" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_19/' title='interrail_19'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_19.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Notration Krähen (Tower of London)" title="interrail_19" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_20/' title='interrail_20'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_20.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Typisches Touristenfoto III" title="interrail_20" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_21/' title='interrail_21'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_21.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Yay! Monty Python!" title="interrail_21" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_22/' title='interrail_22'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_22.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Gekreuzte Kreuzungen, wieso?" title="interrail_22" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_23/' title='interrail_23'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_23.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Gemütliches Zimmerchen in Holyhead, Wales" title="interrail_23" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_24/' title='interrail_24'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_24.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_24" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_25/' title='interrail_25'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_25.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_25" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_26/' title='interrail_26'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_26.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_26" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_27/' title='interrail_27'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_27.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="wunderhübscher Strand! (Holyhead, Wales)" title="interrail_27" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_28/' title='interrail_28'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_28.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_28" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_29/' title='interrail_29'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_29.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_29" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_30/' title='interrail_30'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_30.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_30" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_31/' title='interrail_31'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_31.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_31" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_32/' title='interrail_32'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_32.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Holyhead, Wales" title="interrail_32" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_33/' title='interrail_33'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_33.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Youth Hostel (Holyhead, Wales)" title="interrail_33" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_34/' title='interrail_34'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_34.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre nach Dan Laoghaire, Eingangsbereich" title="interrail_34" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_35/' title='interrail_35'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_35.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre nach Dan Laoghaire, Beweisfoto" title="interrail_35" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_36/' title='interrail_36'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_36.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre nach Dan Laoghaire" title="interrail_36" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_37/' title='interrail_37'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_37.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre nach Dan Laoghaire" title="interrail_37" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_38/' title='interrail_38'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_38.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre nach Dan Laoghaire" title="interrail_38" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_39/' title='interrail_39'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_39.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Touristeninfo geschlossen, daneben: Touristeninfoautomat mit Out-of-order-Schild" title="interrail_39" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_40/' title='interrail_40'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_40.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Dan Laoghaire" title="interrail_40" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_41/' title='interrail_41'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_41.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fahrt nach Rosslare, Irland (Rep.)" title="interrail_41" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_42/' title='interrail_42'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_42.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fahrt nach Rosslare, Irland (Rep.)" title="interrail_42" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_43/' title='interrail_43'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_43.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre nach Fishguard" title="interrail_43" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_44/' title='interrail_44'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_44.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre nach Fishguard, heftiger Klotz!" title="interrail_44" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_45/' title='interrail_45'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_45.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Kompletter Zug: ein Waggon plus winzig kleiner Fahrerkabine links neben der Tür." title="interrail_45" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_46/' title='interrail_46'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_46.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Bei Andrew &amp; Marco: Familienzimmer mit vier Betten!" title="interrail_46" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_47/' title='interrail_47'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_47.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Newport, England" title="interrail_47" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_48/' title='interrail_48'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_48.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Penzance, Cornwall (England)" title="interrail_48" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_49/' title='interrail_49'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_49.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Penzance, Cornwall (England)" title="interrail_49" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_50/' title='interrail_50'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_50.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Penzance, Cornwall (England)" title="interrail_50" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_51/' title='interrail_51'><img width="112" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_51.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Penzance, Cornwall (England)" title="interrail_51" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_52/' title='interrail_52'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_52.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Penzance, Cornwall (England)" title="interrail_52" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_53/' title='interrail_53'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_53.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_53" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_54/' title='interrail_54'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_54.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_54" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_55/' title='interrail_55'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_55.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_55" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_56/' title='interrail_56'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_56.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_56" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_57/' title='interrail_57'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_57.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Der Lohn der Mühen: Land&#039;s End, England" title="interrail_57" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_58/' title='interrail_58'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_58.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_58" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_59/' title='interrail_59'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_59.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_59" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_60/' title='interrail_60'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_60.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_60" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_61/' title='interrail_61'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_61.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_61" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_62/' title='interrail_62'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_62.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_62" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_63/' title='interrail_63'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_63.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_63" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_64/' title='interrail_64'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_64.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_64" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_65/' title='interrail_65'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_65.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_65" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_66/' title='interrail_66'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_66.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_66" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_67/' title='interrail_67'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_67.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lands End (England)" title="interrail_67" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/interrail_68/' title='interrail_68'><img width="150" height="112" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_68.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Fish&amp;Chips Imbiss in Penzance" title="interrail_68" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/l/' title='L'><img width="150" height="142" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/l.jpg?w=150&#038;h=142" class="attachment-thumbnail" alt="" title="L" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/gelbe-ampel/' title='Gelbe Ampel'><img width="117" height="150" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/gelbe-ampel.jpg?w=117&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Dun Laoghaire" title="Gelbe Ampel" /></a>
<a href='http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/reiseroute_rsngrss/' title='Reiseroute'><img width="150" height="103" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/04/reiseroute_rsngrss.gif?w=150&#038;h=103" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Reiseroute" /></a>

 Tagged: England, Interrail, Irland, Reise, UK, Wales <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/83/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=83&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/04/reiseroute_rsngrss.gif?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Reiseroute</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_01.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_01</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_03.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_03</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_27.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_27</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_35.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_35</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_39.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_39</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/gelbe-ampel.jpg?w=235" medium="image">
			<media:title type="html">Gelbe Ampel</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_45.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_45</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/l.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">L</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/68/Bangers_and_mash_1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Bangers &#38; Mash</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_48.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_48</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_57.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_57</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/interrail_68.jpg?w=655" medium="image">
			<media:title type="html">interrail_68</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kuhl</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/09/23/kuhl/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/09/23/kuhl/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 19:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Julius Kuhl]]></category>
		<category><![CDATA[PSI]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenfassung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=82</guid>
		<description><![CDATA[Tadah!
Ab sofort kann man auf der &#8222;links und downloads!&#8220;-Seite meine &#8222;Motivation, Emotion und Persönlichkeit&#8220;-Zusammenfassung herunterladen! Es handelt sich um die Zusammenfassung eines Lehrbuchs von Prof. Dr. Julius Kuhl, der an der Universität Osnabrück Differentielle- und Persönlichkeitspsychologie lehrt.
In diesem Eintrag möchte ich etwas über die Entstehung der Zusammenfassung erzählen.
Im Wintersemester 2007/08 habe ich die Vorlesung &#8222;Motivation [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=82&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Tadah!</p>
<p style="text-align:left;">Ab sofort kann man auf der &#8222;links und downloads!&#8220;-Seite meine &#8222;Motivation, Emotion und Persönlichkeit&#8220;-Zusammenfassung herunterladen! Es handelt sich um die Zusammenfassung eines Lehrbuchs von Prof. Dr. Julius Kuhl, der an der Universität Osnabrück Differentielle- und Persönlichkeitspsychologie lehrt.</p>
<p style="text-align:left;">In diesem Eintrag möchte ich etwas über die Entstehung der Zusammenfassung erzählen.<br />
Im Wintersemester 2007/08 habe ich die Vorlesung &#8222;Motivation &amp; Persönlichkeit I&#8220; besucht. Ich habe schon von einigen gehört, dass die Vorlesung ganz toll sein soll, habe aber anfangs nicht daran gedacht, sie tatsächlich zu besuchen; Corinna hat mich dann mehr oder weniger überredet mit ihr hinzugehen.<br />
Sie erklärte, dass zu der Vorlesung auch ein Begleitseminar gehöre, dass aber nur Psychologiestudenten besuchen müssen, sofern sie einen Schein erwerben wollen. CogScis hingegen müssen dazu nur an der Vorlesung teilnehmen und die Abschlussklausur bestehen.</p>
<p style="text-align:left;">Fast unabhängig von der wirklich tollen Vorlesung keimte in mir der Wunsch auf, nach dem Bachelor in CogSci meinen Master in Psychologie zu machen (ich erzähle jetzt quasi eine &#8216;Parallelhandlung&#8217; zum <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2008/06/18/ich_vs_coxi/">Ich vs. Coxi-Eintrag</a>). Nach dem Beratungsgespräch mit Prof. Suck dachte ich über die neue radikale nächstes-Semester-quereinsteigen-Perspektive nach und fragte mich in diesem Kontext, ob für mich wohl die Möglichkeit bestünde einen &#8222;Psycholgen-Schein&#8220; in &#8222;Motivation &amp; Persönlichkeit I&#8220; zu erwerben. Nach der nächsten Vorlesung (wir befinden uns zeitlich irgendwo im November 2007) stellte ich Prof. Kuhl diese Frage, woraufhin er mich unwirsch darauf hinwies, dass solche Anliegen in seiner Sprechstunde zu besprechen seien.<br />
Ich ging also zur Sprechstunde und brachte mein Anliegen erneut vor. &#8222;Ja, ich weiß noch, wer Sie sind.&#8220;, entgegnete Kuhl darauf. Das Problem bestand (zur Klarstellung) darin, dass ich bis zu dem Zeitpunkt nicht das Begleitseminar besucht habe, wo eifrige Psychologiestudenten jede Woche eine kleine schriftliche Ausarbeitung als Hausarbeit einzureichen haben.<br />
Kuhl schlug mir zwei Möglichkeiten vor, wie ich trotzdem einen &#8216;richtigen&#8217; Schein erwerben kann:<br />
Ich könnte zum einen jede Hausaufgabe (verpasste und noch kommende) anfertigen und einreichen. Die Hausaufgaben bestehen aus einer zwei- bis dreiseitigen Antwort zu einer vertiefenden Frage zum jeweiligen Lehrbuchkapitel. Zum anderen könnte ich eine Zusammenfassung des ganzen Lehrbuches anfertigen, meinte Kuhl, woraufhin ich ziemlich große Augen bekam.<br />
&#8222;Nun schauen Sie nicht so!&#8220;, sagte er lachend, &#8222;Ja, das mag viel Arbeit sein, stellt aber gleichzeitig eine Ideale Prüfungsvorbereitung für Sie dar. Wenn sie Psychologiestudent werden möchten, müssen Sie zwei Klausuren und eine Vordiplomsprüfung in Persönlichkeitspsychologie ablegen. Denken Sie darüber nach.&#8220;<br />
Ich dachte.<br />
Das Lehrbuch würde ich ohnehin lesen müssen &#8212; sowohl für die Hausaufgaben-, als auch für die Zusammenfassungsalternative. Das Lehrbuch umfasst ca. 500 Seiten. Zwei- bis dreiseitige Ausarbeitungen zu insgesamt neun Kapiteln ergeben 18 bis 27 Stück Papier. Sooo viel mehr kann eine Zusammenfassung des Ganzen auch nicht umfassen.<br />
Ich sagte ihm, dass ich die Zusammenfassung anfertigen würde.<br />
&#8222;Prima.&#8220;, entgegnete er, &#8222;nun, dann sollten wir einen Termin ausmachen, bis wann Sie die Zusammenfassung abzugeben haben.&#8220; &#8212; &#8222;Wie wärs mit &#8216;irgendwann in den Ferien&#8217;?&#8220; &#8212; &#8222;Ach, das ist viel zu vage. Sie brauchen einen konkreten Termin, auf den Sie zuarbeiten können. Wie klingt der erste März?&#8220; &#8212; &#8222;Ja, ist in Ordnung.&#8220; &#8212; &#8222;Gut, dann schicken Sie mir noch bitte eine E-Mail, in der Sie das noch einmal bestätigen &#8212; damit es sicher ist.&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Ich verschickte einige Tage darauf besagte E-Mail und erhielt als Antwort ein erneutes &#8216;Prima.&#8217; sowie ein &#8216;Ich wünsche Ihnen guten Erfolg bei ihrem ehrgeizigen Ziel&#8217;. Ich mag Menschen, die &#8216;prima&#8217; sagen :)</p>
<p style="text-align:left;">Eine Woche vor der Klausur, Mitte Januar, habe ich ernsthaft mit den Arbeiten angefangen¹ und pausierte dann wieder bis Semesterende aufgrund der ganzen anderen (Coxi-)Klausuren. &#8222;Semesterende&#8220; heißt &#8222;Anfang Februar&#8220;, womit ein knapper Monat an Zeit verblieb. Ich erstellte mir einen Zeitplan, den ich aber immer wieder verfehlt habe, und bastelte mir dann in Excel &#8212; um einen Überblick zu gewinnen &#8212; einen dynamischen Zeitplan: Durch Eingabe des Abgabetermins, die Seitenanzahl des Buches und die aktuelle Seite erstellte das nette Programm einen kleinen Zeitplan für die verbleibenden Tage. Ich konnte dann jeden Tag die aktuelle Seite neu eintragen, meistens registrieren, dass ich das Tagesziel nicht erreicht hatte, und dann den Plan neu erstellen lassen.<br />
30 Seiten pro Tag lesen und zusammenfassen erschien mir nicht viel, ist aber viel. Ich habe an sehr guten Tagen vielleicht 30 Seiten geschafft, das war aber keine Sache, die ich über mehrere Tage hinweg leisten kann. Trotzdem verlangte die Anzeige in meinem dynamischen Zeitplan irgendwann nach dieser Leistung.<br />
Ich schrieb also nach einem langen Tag am 28. Februar Professor Kuhl um 7 Uhr morgens eine Mail mit bitte um Aufschub und beendete diese mit:<br />
&#8222;Ich hoffe, Sie sind damit einverstanden und gewähren mir diesen Aufschub.<br />
Gute Nacht!<br />
Tobias Grage&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Ja, mein Tagesrhythmus war so eine Sache&#8230; Ich saß oft Stunden vor dem aufgeschlagenem Buch und zwang mich es zusammenzufassen. MIt dieser Haltung schaffte ich an einem Abend zwei Seiten. Ich war sehr unkonzentriert und ließ mich andauernd ablenken (ohne dass ich an der Ablenkung Freude gehabt hätte). Tief in der Nacht dann (vielleicht gegen halb fünf rum) schrie mein Arbeitswille laut um sich und trieb mich an. Ich war nicht müde, sondern sprudelte nur so vor Energie. Ich bekam Lust auf das Buch, wurde sehr motiviert und hatte sogar Spaß beim Zusammenfassen.<br />
Nach vielen munteren Minuten Arbeit dachte ich ans Bett. Eigentlich wollte ich schlafen gehen, aber ich dachte mir, dass es recht hirnrissig wäre, wenn ich den ganzen Tag zu nichts komme und erst in der Nacht motiviert bin, diese Motivation dann im Keim zu ersticken.<br />
Fortan war mir die Zeit egal. Ich driftete immer ein paar Stündchen weiter nach hinten, weil ich komischerweise sehr oft erst wenige Stunden vor dem Zeitpunkt, an dem ich am Vortag zu Bett ging, wirklich Lust bekam. Michael fragte mich nach der ganzen Zusammenfassungsaktion, ob es einen Tageszeitpunkt geben würde, an dem ich während dieser Zeit nicht zu Bett ging. Ich dachte kurz nach, fing an zu Lachen und musste die Frage verneinen: ich habe quasi einen kompletten Überschlag geschafft.</p>
<p style="text-align:left;">Aber zurück zum Aufschub: Professor Kuhl sagte mir, dass eine geringfügige Überschreitung vom neuen Termin &#8212; dem 07. März &#8212; keiner großartigen Diskussion bedarf. Am 15. März dann hatte ich erst sieben von neun Kapiteln zusammengefasst. An diesem Tag schrieb ich um halb sieben eine weitere E-Mail an Kuhl, denn ich würde um 6:53 Uhr am selben Tag den Zug besteigen, der die <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2008/10/23/interrail/" target="_blank">achttägige Reise ins Vereinigte Königreich</a> einläuten würde. Ich erklärte diesen Umstand und sagte fest zu die Zusammenfassung nach der Reise schnellstmöglich fertigzustellen.<br />
Ich erhielt augenblicklich eine Antwort. Auto-Responder. &#8222;Abroad until April 1st &#8212; in URGENT CASES please contact [...]&#8222;<br />
Ich grinste breit und fuhr quasi sorgenfrei nach Großbritannien.</p>
<p style="text-align:left;">Am 02. April war ich dann tatsächlich fertig. Die Tage zuvor verbrachte ich im Keller. Nur das Buch, mein Notebook und ich. Kein Internet, kein Telefon, keine Ablenkung, alles fein &#8212; ich war hochproduktiv.<br />
Die &#8222;Fertig!&#8220;-Mail ging um halb elf raus. Ich duschte mich &#8212; auch wenn ich die Nacht durchgearbeitet hatte, musste ich um 12 Uhr an diesem Tag zur Arbeit. Nach dem Duschen sah ich, dass bereits eine Antwort eingetrudelt ist.<br />
Ich erhielt ein sehr riesiges und buntes Lob :)<br />
&#8230;ich glaube, ich hab den ganzen Tag über dümmlich gegrinst.</p>
<p style="text-align:left;">Während des Sommersemesters &#8216;08 hab ich immer mal wieder das gute Stück korrekturgelesen und in den letzten Tagen Fehler ausgemerzt und Sachen ergänzt (sowie total supertolle Kapitelbilder gemalt!).<br />
Jetzt ist es quasi erst richtig fertig und wird veröffentlicht.<br />
Hier der <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/links/mep/">Link</a> (der natürlich auch &#8212; wie schon gesagt &#8212; auf der &#8216;links und downloads!&#8217;-Seite zu finden ist).</p>
<p style="text-align:left;">Trivia!</p>
<ul style="text-align:left;">
<li> Die Zusammenfassung wurde größer als gedacht. Etwas knapp über 27 Stück Papier konnte ich mir ziemlich sehr schnell aus dem Kopf schlagen. Es sind jetzt im Endeffekt 118 Stück virtuelles Papier mit insgesamt 45.494 Wörtern drauf.</li>
<li>Während des Zusammenfassens hörte ich gerne Musik. Auf der Suche nach möglichst ruhiger Musik stieß ich ziemlich schnell auf das Internetradio des niederländischen &#8222;<a href="http://www.concertzender.nl/">Concertzenders</a>&#8222;. Der Themenkanal &#8222;<a href="http://www.concertzender.eu/swfplayer.php?cid=16&amp;mode=theme">De Gehoorde Stilte</a>&#8220; war für mich wie geschaffen und lief stets im Hintergrund. Auch heute höre ich ihn noch beim Lernen.</li>
<li>Der größte Fehler schlich sich in das vierte Kapitel ein. Kuhl verwendet die Konstrukte Handlungs- und Lageorientierung und nutzt im Text dafür die Abkürzungen &#8222;HOM&#8220;, &#8222;HOP&#8220;, sowie &#8222;LOM&#8220; und &#8222;LOP&#8220;. Ich dachte, dass das &#8222;M&#8220; und das &#8222;P&#8220; für &#8222;Mensch&#8220; bzw. &#8222;Person&#8220; stünde; also: &#8222;Handlungsorientierter Mensch&#8220; &#8212; &#8222;HOM&#8220; und &#8222;Handlungsorientierte Person&#8220; &#8212; &#8222;HOP&#8220;.<br />
Das ist leider vollkommener Blödsinn :)<br />
(Tatsächlich werden zwei verschiedene Arten der Handlungs- bzw. Lageorientierung unterschieden. Einmal die <strong>p</strong>rospektive und die nach einem <strong>M</strong>isserfolg.)</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">________________________________</p>
<p style="text-align:left;">¹   Die Klausur verlief übrigens mies. Ich war ziemlich sehr aufgeregt und hatte einen Blackout. Kurz vor Abgabe lösten die magischen Worte &#8222;Sie haben noch fünf Minuten.&#8220; das Problem. Auf einmal wusste ich wieder die Antwort auf viele Fragen. Das nützte mir nicht mehr allzu viel &#8212; ich erhielt eine vier ((Die zweite Klausur, die sich auch um das Buch drehte und ich mitschrieb als die Zusammenfassung bereits fertig war, habe ich dann mit 1 bestanden :] )).</p>
 Tagged: Julius Kuhl, PSI, Zusammenfassung <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/82/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=82&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/09/23/kuhl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>la noyée</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/09/14/noyee/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/09/14/noyee/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 00:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=122</guid>
		<description><![CDATA[
&#8222;Raus.&#8222;
&#8222;Warum?&#8220; &#8212; &#8222;Frag nicht, tus einfach.&#8220; &#8212; &#8222;Na gut.&#8220;
Ich ging in der Nacht spazieren. Als ich den fast vollen Mond sah, wusste ich, dass es richtig war, der Eingebung zu folgen. &#8222;Wohin?&#8220; &#8212; &#8222;Da vorne, in die Schrebergärten &#8212; da ist es dunkel.&#8220;
Ich laufe.
&#8222;Warum mache ich das?&#8220; &#8212; &#8222;Wenn du weiter so fragst, verlierst du [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=122&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="aligncenter size-medium wp-image-123" title="dsc00083" src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/dsc00083.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>&#8222;<em>Raus.</em>&#8222;<br />
&#8222;Warum?&#8220; &#8212; &#8222;<em>Frag nicht, tus einfach.</em>&#8220; &#8212; &#8222;Na gut.&#8220;</p>
<p>Ich ging in der Nacht spazieren. Als ich den fast vollen Mond sah, wusste ich, dass es richtig war, der Eingebung zu folgen. &#8222;Wohin?&#8220; &#8212; &#8222;<em>Da vorne, in die Schrebergärten &#8212; da ist es dunkel</em>.&#8220;<br />
Ich laufe.<br />
&#8222;Warum mache ich das?&#8220; &#8212; &#8222;<em>Wenn du weiter so fragst, verlierst du die Freude daran.</em>&#8222;<br />
Ich komme an einen Pfahl und mache halt und frage mich, wer auf die Idee kam den Weg durch zwei Pfähle zu behindern. Sie behindern nicht einmal, sie stehen bestenfalls im Weg.<br />
Doch mich interessiert nur der eine Pfahl. An den kann man sich perfekt anlehnen und den Himmel betrachten. Meine Hose wird nass, weil der Pfahl nass ist.<br />
Ich gehe wieder zurück, stolpere über den Bordstein, helfe einem Taxifahrer, der Hausnummer 41 sucht und gehe wieder in die Wohnung. Esse das Eis auf, trinke einen Schluck vom Wasser, das der Besuch daließ, verrichte meine Notdurft und steige wieder die Treppen hinab nach draußen &#8212; auf dem Weg zu meinem kleinen Plätzlein.</p>
<p>Draußen erhasche ich einen flüchtigen Blick die Straße entlang. Der Taxifahrer ist nicht mehr da, hat wohl seine Fahrgäste gefunden. Wohin sie wohl fahren möchten?<br />
Zwei Leute führen einen Hund Gassi. Ich verlangsame meinen schnellen Gang, damit sie nicht sehen können wie ich zielstrebig auf die kleine Gasse zwischen all den Schrebergärten zugehe.<br />
&#8222;<em>Moment mal, deshalb verlangsamst du deinen Gang? Glaubst du, komisch zu wirken, wenn du das tust, was du möchtest?</em>&#8220; &#8212; &#8222;Spielt das eine Rolle, ob sie mich komisch finden?&#8220; &#8212; &#8222;<em>Eben. Also?</em>&#8222;<br />
Ich erhöhre mein Tempo wieder und erreiche die sinnlose rot-weiße Wegbegrenzung.<br />
Ich rauche, fotografiere den Pfahl und fasse die Absicht über das Geschehen einen Blog-Eintrag zu verfassen.<br />
&#8222;Warum? Wie komme ich auf diese Idee?&#8220; &#8212; &#8222;<em>Weil du selbst nicht weißt, was dich hierhin bewegt und es dich fasziniert &#8212; sowohl der Spaziergang als auch die ungeklärte Motivation für denselbigen; denk am besten auch darüber nicht nach.</em>&#8220; &#8212; &#8222;Und warum nicht?&#8220; &#8212; &#8222;<em>Weil du es ansonsten nicht machen würdest, es käme dir sinnlos vor. Du würdest annehmen, dass es keinem nütze davon zu lesen &#8212; doch darum geht es nicht.</em>&#8222;<br />
Die Gedanken sedieren. Ich lausche &#8222;<em>la noyée</em>&#8220; vom &#8222;<em>Le fabuleux destin d&#8217;Amélie Poulain</em>&#8222;-OST und mache mich auf den Rückweg.</p>
<p>Diesmal stolpere ich nicht über den Bordstein; auch fragt diesmal kein Taxifahrer nach dem Weg. Ich erreiche meine Wohnung, in der es nach Oregano und nach meinem Besuch riecht, schnappe mir das Notebook.<br />
&#8222;<em>Ich weiß, dass du überlegst, den Beitrag nicht zu verfassen.</em>&#8220; &#8212; &#8222;Egal, ich tue es trotzdem. Es fühlte sich richtig an.&#8220; &#8212; &#8222;<em>Richtig. Einfach so.</em>&#8222;</p>
<p>Einfach so.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/122/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/122/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/122/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=122&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/09/14/noyee/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2008/09/dsc00083.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">dsc00083</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Das dritte Semester &#8212; Ich vs. CoXi</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/06/18/ich_vs_coxi/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/06/18/ich_vs_coxi/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[CogSci]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Quereinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersemester 2007/08]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=77</guid>
		<description><![CDATA[WS 2007/08.
Mein drittes Semester Cognitive Science
&#8230;und mein letztes!
Das dritte Semester begann mit meiner Aufgabe als Erstsemestertutor. Ich hab mich mit fünfzehn anderen Menschen zusammengetan; wir hatten dann so einige Treffen in den Ferien und jagten unzählige Emails über die Mailingliste, um schließlich in der Einführungswoche vielen euphorischen Menschen wichtige Dinge zum Studienablauf vermitteln zu dürfen.
Im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=77&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">WS 2007/08.<br />
Mein drittes Semester Cognitive Science<br />
&#8230;und mein letztes!</p>
<p style="text-align:left;">Das dritte Semester begann mit meiner Aufgabe als Erstsemestertutor. Ich hab mich mit fünfzehn anderen Menschen zusammengetan; wir hatten dann so einige Treffen in den Ferien und jagten unzählige Emails über die Mailingliste, um schließlich in der Einführungswoche vielen euphorischen Menschen wichtige Dinge zum Studienablauf vermitteln zu dürfen.<br />
Im Grunde war alles so, wie vor einem Jahr: es gab unter den Erstis diejenigen Leute, die ja eigentlich Psychologie machen wollten, aber der NC ihnen ein Strich durch die Rechnung gemacht hatte; dann gab es die Leute, die Mathe und Info voll super finden, aber befürchteten, dass ihnen dies auf Dauer zu eintönig wird; und auch jene Leute, die für den Traum ein CoXi zu sein aus nem Kaff neben Nürnberg nach Osnabrück gerannt kommen.<br />
(Eine Spezies war neu: zwei Erstsemester erzählten mir, dass sie sich eigentlich in einen ganz anderen Studiengang einschreiben wollten, aber befürchteten, dass es sich dabei um eine &#8222;brotlose Kunst&#8220; handle. Daher sind sie auf den fahrenden, boomenden und sowieso endgeilen CoXizug aufgesprungen &#8212; dies ziemlich-sehr fragwürdige Verhalten kannte ich aus meinem Jahrgang nicht.)</p>
<p style="text-align:left;">Nach der Einführungswoche fingen dann die Vorlesungen an. Und diesmal gab es nur eine Pflichtvorlesung &#8212; große Freude!<br />
Neben CoXi-Vorlesungen besuchte ich in diesem Semester auch sieben andere Veranstaltungen. Die Spanne reichte von katholischer Theologie über Psychologie bishin zu theoretischer Physik. Letzteres fiel aber ziemlich sehr schnell wieder aus dem Stundenplan raus. Ich kann nicht genau festmachen, ob ich einfach nicht jeden Mittwoch um 7 Uhr hätte aufstehen wollen, oder ob ich davon abgeschreckt worden bin, dass gleich in der ersten Vorlesung mehrmals nach Taylor entwickelt worden ist (ein Mathestudent aus meinem Freundeskreis regt sich gerne gehäuft darüber auf, dass Physiker bei jedem Problem nach Taylor entwickeln. Egal welches Problem! Ob sie nun versuchen eine mehrdimensionale Wellengleichung näherungsweise herzuleiten oder die Ampel gerade unverhofft auf rot gesprungen ist &#8212; erstmal Taylor!)<br />
So besuchte ich durchgehend &#8216;nur&#8217; fünf nicht-CoXi Vorlesungen.</p>
<p style="text-align:left;">Richten wir den Scheinwerfer der Erzählung jedoch zunächst wieder auf CoXi:<br />
mir wohnte eine große Motivation und Vorfreude inne. Das lag etwas an der Euphorie der Erstis, von der ich mich anstecken ließ; beruhte aber im Wesentlichen auf der neuen Perspektive: die meisten Veranstaltungen fingen  endlich nicht mehr mit &#8222;Introduction to&#8220; an &#8212; kein Grundlagenkram mehr! Wir hatten uns nun eine ordentliche Wissensbasis erarbeitet, die es uns ermöglichen würde differenzierte Themen der Kognitionswissenschaft zu behandeln.<br />
Ich war sehr gespannt.</p>
<p style="text-align:left;">Doch ich wurde enttäuscht. Die erste Enttäuschung kam ziemlich früh: eine CoXi Vorlesung im Bereich der kognitiven Psychologie fiel aus. Warum? Es wollten nur fünf Leute daran teilnehmen (mich eingeschlossen). Nur zwei davon (wieder mich eingeschlossen) erklärten sich auf Anfrage der Sekretärin des Dozenten bereit auch zur ersten Sitzung zu erscheinen&#8230;<br />
Die zweite Enttäuschung war Neuroinformatik. Ich mochte den Dozenten nicht, was die meisten anderen gar nicht nachvollziehen konnten. Irgendwann ging ich kaum noch zur Vorlesung, obwohl es sich um eine Pflichtvorlesung handelte. Zugegeben ist das kein besonders guter Grund eine Vorlesung mit eigentlich interessanter Thematik nicht zu besuchen &#8212; wayne (sowieso wurde vieles in diesem Semester &#8216;wayne&#8217;&#8230;).</p>
<p style="text-align:left;">Die meisten Vorlesungen/Seminare entwickelten mit der Zeit die Tendenz altbekanntes zu wiederholen und bestenfalls leicht zu vertiefen oder die Tendenz intuitives Wissen in Worthülsen zu stopfen oder aber die Tendenz sich in einseitige detailbessesene Modelle und Theorien zu verstricken.<br />
Methods of AI schaffte es alle drei Tendenzen zu entwickeln: das aus dem zweitem Semester bereits bekannte Thema &#8216;Search&#8217; wurde wiederholt, intuitives Wissen zur Beweisführung wurde in Begriffe (&#8222;Beispiel&#8220;, &#8222;Gegenbeispiel&#8220;, &#8222;Induktion&#8220;&#8230;) verpackt und mit den Cognitive Architectures wurden einige unhandliche Modelle vorgestellt, die ich nicht als besonders sinnvoll empfand.</p>
<p style="text-align:left;">Parallel zu diesen Frustmomenten redete ich mit zwei Freunden gehäuft über ihre Zukunft. Der eine wollte Studiengang und -ort wechseln und der andere überhaupt erst anfangen zu studieren. Mit der Zeit stellte ich mir dann selbst die Frage nach meiner Zukunft. Ich fragte mich, was ich von CoXi erwarte und was ich nach dem Studium damit anfangen will.<br />
Wenn man einen CoXi nach der Zeit nach CoXi fragt, erhält man meist die Antwort: &#8222;CoXi hat acht Module. Du kannst in jedem Modul theoretisch deinen Master machen &#8212; das ist ja das geile an CoXi!&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Welche Module kämen für mich in Frage? Anfang des Semesters hätte ich &#8222;Neurobiologie, Psychologie und Linguistik&#8220; geantwortet. Doch mittlerweile mochte ich Linguistik nicht mehr. So toll die Computerlinguistik-VL im zweiten Semester auch gewesen ist, zeigten mir doch die beiden Veranstaltungen im dritten Semester etwas, was ich nicht &#8222;mein Berufsziel&#8220; nennen kann.<br />
Und Neurobiologie? Ich zweifle extrem stark an, dass sich ein CoXi Bachelor so mir, nichts dir nichts für einen (Neuro-)biologie Master einschreiben darf. Das Angebot an (offiziellen) (Neuro-)bio VL ist dafür viel zu dürftig.<br />
Bleibt noch die Psychologie. Aber da siehts mit dem Angebot ebenso dürftig aus. Der Unterbereich ist eigentlich auch nur mit &#8222;Kognitionspsychologie&#8220; betitelt und macht daher bestenfalls 1/4 des gesamten Psychologiespektrums aus.</p>
<p style="text-align:left;">Schlussfolgerung: ich werde mich einfach in Psychologie und/oder Neurobiologie beraten lassen müssen und mir meine Möglichkeiten aufzeigen lassen. Alles andere würde ich dann irgendwann vor dem Bachelorabschluss entschieden haben.<br />
Ich wollte mich fürs Erste nur in Psychologie beraten lassen, weil sie für mich wesentlich reizvoller ist, als die Neurobiologie/Neurowissenschaft.</p>
<p style="text-align:left;">Neues Problem: an wen wende ich mich? An CoXi-Professoren, die keine Ahnung von Masterstudiengängen in anderen Fachbereichen haben oder an Psychologie-Professoren, die keine Ahnung von CoXi haben?<br />
Ich entschied, dass es das beste sei diese an-wen-wende-ich-mich-Frage dem Studiendekan in CoXi, Prof. Stephan, zu stellen. Der sagte, ich müsse mich an die Studienberatung der Psychologie wenden, sei sich aber nicht sicher, ob ein Psycho-Master mit CoXi-Bachelor überhaupt möglich sei&#8230;<br />
Ich ging zum Studienberater der Psychologiestudenten, Prof. Suck mit Namen.<br />
Er sagte mir, dass ein Wechsel möglich sei, aber nicht besonders wahrscheinlich. Es wird, wenn das Bachelor/Master System nächstes Semester in Osnabrück eingeführt wird, 30% Masterplätze in Relation zu Bachelorplätzen geben. Ich müsste demnach erstens sehr gute Noten haben und zweitens einen Antrag an den Prüfungsausschuss stellen, die meinen Bachelor in CoXi als Ersatz für den Bachelor in Psycho anerkennen würden.<br />
Vorsichtig zeigte Prof. Suck mir die Möglichkeit eines Studienwechsels zum nächsten Semester hin auf, die ich spontan mit &#8222;etwas radikal&#8220; kommentierte.<br />
Er sagte mir, dass ein Wechsel in ein höheres Semester viel einfacher und wahrscheinlicher sei, als mein eigentliches Vorhaben. Das funktioniert dann so:<br />
Die Uni bietet eine begrenzte Anzahl von Studienplätzen im NC-Studiengang Psychologie an. Diese Plätze werden natürlich zum ersten Semester hin von der ZVS gefüllt. Sobald jemand das Studium dann abbricht oder den Studienplatz wechselt, sind quasi freie Plätze vorhanden. Wenn man durch wildes Wedeln mit Scheinen zeigen kann, dass man in etwa die Qualifikation eines höhersemstrigen Psychologiestudenten besitzt, darf man quereinsteigen.</p>
<p style="text-align:left;">Professor Suck sprach noch hier und da einige wichtige Punkte an; ich bedankte mich abschließend artig und verließ sein Büro mit dieser kleinen Idee, die langsam in meinem Kopf aufkeimte und Wurzeln schlug:<br />
direkt nach der Beratung schätzte ich die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Antrag auf Studienwechsel stellen würde, mit 50% ein. Einige Tage später waren es 70%. Acht Tage nach der Beratung stellte ich den Antrag.</p>
<p style="text-align:left;">Ich wollte meinen CoXi-Freunden nichts von der Beratung erzählen, bis ich mir meiner Sache sicher genug war, da ich ahnte sie würden diese Idee nicht gutheißen.<br />
Ich ersonn das Weihnachtsfrühstück am letzten Tag vor den Weihnachtsferien als DEN Termin, um mich zu outen. Meine Antragsstellung lag zu dem Zeitpunkt bereits gut eine Woche zurück.</p>
<p style="text-align:left;">Ich erhielt in der Tat sehr komische Reaktionen. Einige sprachen davon, dass ich nicht einfach &#8222;weggehen könnte&#8220; oder, dass ich mich falsch entschieden hätte oder, dass dies nicht mein Ernst sein könne.<br />
Eine einzige Person sagte, dass sie sich für mich freuen würde, da es das sei, was ich schon immer gewollt hätte.<br />
Am Tag danach beschwerte sich noch eine andere Person vom Frühstück darüber, dass ich ihr das Weihnachtsfest durch diese grausige Vorstellung ruiniert hätte. Sie war ernsthaft angepisst und ich ernsthaft erstaunt.</p>
<p style="text-align:left;">Es waren aber längst nicht alle so extrem. Viele haben gar nicht erst angefangen darin ein großes Problem zu sehen. Und die meisten, die doch eins gesehen haben, haben sich zumindest damit abgefunden.</p>
<p style="text-align:left;">Das Semester kam bald zu seinem Ende. Klausuren wurden geschrieben (oder auch nicht geschrieben &#8212; hab mich am Morgen vor einer Klausur dazu entschieden, sie nicht mitzuschreiben, weil ich davon überzeugt war, ich würde nicht bestehen können &#8212; ich hatte in der Nacht zuvor nur die Hälfte des Lehrstoffes wiederholen können; hätte doch zwei Nächte dafür einplanen sollen..).<br />
Die Ferien fingen an. Schluss.</p>
<p style="text-align:left;">Meine Lieblingsvorlesungen in dem Semester lauteten &#8222;Motivation &amp; Persönlichkeit&#8220; und &#8222;Neutestamentliche Eschatologie&#8220;. Da bin ich einfach immer wieder gerne hingegangen. M&amp;P war zudem eine Psychologievorlesung; die Aussicht auf einen Studienplatz hat meine Freude an der Vorlesung, die ohnehin schon groß war, weiter verstärkt.</p>
<p style="text-align:left;">Die schlimmsten Vorlesungen waren Statistical Natural Language Processing und Action &amp; Cognition. Auch wenn das für A&amp;C nur bedingt zutrifft: Action &amp; Cognition umfasste sehr interessante Themengebiete &#8212; aber eben nicht nur. Einige Inhalte der VL waren bereits aus anderen VL bekannt, waren falsch oder stellten sich im Nachhinein sogar durch die VL selbst als falsch bzw. inkonsistent heraus. Das Ganze wurde von einem Professor begleitet, den ich sehr merkwürdig finde. Und das liegt nicht nur an seiner Art zu sprechen (&#8222;Se nnürohn in se senter of sihs sörkl&#8230;&#8220; &#8212; &#8222;The neuron in the center of this circle&#8230;&#8220;).<br />
Ich kann nicht genau festmachen, woran es liegt&#8230;<br />
Tatsache ist, dass er es liebt die Schriftart &#8216;Comic Sans MS&#8217; zu benutzen &#8212; kein gutes Zeichen.</p>
<p style="text-align:left;">Und was wurde aus dem Wechsel?<br />
Für mich stand fest: wenn aus dem Wechsel nichts wird, werde ich es wieder und wieder versuchen. Ich hab mich richtig auf den Gedanken an ein Psychologiestudium fixiert/verstrickt/festgenagelt. Ich versuchte schon vor dem CoXi Studium Psychologie zu studieren (so war ich auch im ersten Semester für meine Einführungswochentutoren in eine bereits bekannte Kategorie einsortierbar); die ganzen Gedanken rund um den Wechsel haben mich wieder an diesen &#8212; ich traue mich kaum das Wort zu benutzen &#8212; Traum erinnert und ihn lebendig werden lassen.<br />
Vielleicht habe ich diesen Traum während der vergangenen Semester unabsichtlich ausgeblendet; vielleicht erschien mir aber tatsächlich CoXi ein ebenbürtiger Ersatz zu sein &#8212; keine Ahnung.<br />
Auf jeden Fall ist mein Traum wieder erwacht und stärker als je zuvor.</p>
<p style="text-align:left;">Damit kann man die Beziehung zwischen CoXi und mir als gescheitert ansehen.<br />
Ich hab mich in vielen Gedankengängen wiedergefunden, die sich damit befassten, warum CoXi eigentlich so scheiße ist. Einige drehten sich um die kränkliche Methodik, andere um den übertrieben starken Fokus auf das symbolische Bewusstsein und wieder andere um die Besessenheit von der Idee eine Internationalitätsattitüde durch Englisch als Vortragssprache wecken zu müssen.<br />
Ich hab mich mit keinem Gedankengang lang genug befasst, als das ich jetzt hier darüber berichten kann/möchte &#8212; aber soviel sei gesagt: CoXi darf wegen mir gerne weiterexistieren, so scheiße ist es gar nicht :)</p>
<p style="text-align:left;">Ich persönlich sehe mittlerweile in dem Studiengang (bzw. in den ersten drei Semestern) einen schönen Einblick in acht wissenschaftliche Disziplinen. Ich hatte quasi mit CoXi eine umfangreiche Orientierungsphase.<br />
Vielen Dank dafür.<br />
Ich bezweifle nur, ob die letzten drei Semester mehr vollbringen können, als einen umfangreichen und oberflächlichen Einblick in jene acht Disziplinen zu vermitteln.</p>
<p style="text-align:left;">Zurück zu meinem angestrebten Wechsel:<br />
Mein Antrag ist bewilligt worden!<br />
Derzeit bin ich ein glücklich hüpfender Psychologiestudent im zweiten Semester.<br />
Der wichtige Brief kam eine Woche vor Vorlesungsbeginn. Ich wusste bereits an der Dicke des A5 Briefkuverts, dass es einfach geklappt haben muss.</p>
<p style="text-align:left;">In der ersten Vorlesungswoche ging ich dann zum Studierendensekretariat und machte den Wechsel offiziell. Als ich ankam, sagte ein dicker Mann zu einem Mädchen am Schalter: &#8222;Glückwunsch, sie sind die letzte, die wir für das Diplom in Psychologie zugelassen haben.&#8220;<br />
Ich habe am Tresen neben dem Mädchen einer Dame mein Anliegen vorgebracht. Sie schritt dann zu einer Kollegin und verkündete, dass &#8222;der andere jetzt auch da sei&#8220;. Genau das drang dem gratulierenden Dicken ins Ohr. Er wandte sich zu mir um, suchte meinen Blick und sagte erfreut: &#8222;Ah, toll! Und sie sind der Vorletzte!&#8220;<br />
Er fing an zu lachen und ich begann zu strahlen &#8212; ich habe es geschafft. Ich bin da. Alles wird gut.<br />
Danke.</p>
<p style="text-align:left;">Die Kollegin bereitete wenig später meinen neuen Ausweis vor und fragte mich: &#8222;Wollen Sie Ihren alten Studiengang parallel weiterstudieren?&#8220;<br />
&#8222;Mh.. nein.&#8220;, sagte ich.<br />
&#8222;Sie wollen Cognitive Science aufgeben?&#8220;<br />
Das klang dann doch etwas hart. Ich dachte sehr kurz darüber nach und sagte schließlich sicher und bestimmt:<br />
&#8222;Ja, ich will es aufgeben.&#8220;</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/77/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/77/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/77/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=77&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/06/18/ich_vs_coxi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Rückmeldung</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/02/07/ruckmeldung/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/02/07/ruckmeldung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 09:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamel]]></category>
		<category><![CDATA[Aufplustern]]></category>
		<category><![CDATA[Phrasen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/?p=76</guid>
		<description><![CDATA[Osnabrücker Hauptbahnhof, letzten Sommer:
Ich rannte auf den Haupteingang des Bahnhofs zu &#8212; nur noch eine Minute bis mein Zug abfährt! Ich war am Haupteingang aufgrund der elektrischen Türen und der anderen Menschen gezwungen kurz stehen zu bleiben. In dem Moment wandte sich ein Typ an mich und bat mich um etwas Kleingeld. &#8222;Ich hab grad [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=76&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Osnabrücker Hauptbahnhof, letzten Sommer:<br />
Ich rannte auf den Haupteingang des Bahnhofs zu &#8212; nur noch eine Minute bis mein Zug abfährt! Ich war am Haupteingang aufgrund der elektrischen Türen und der anderen Menschen gezwungen kurz stehen zu bleiben. In dem Moment wandte sich ein Typ an mich und bat mich um etwas Kleingeld. &#8222;Ich hab grad echt keine Zeit &#8212; mein Zug fährt sofort&#8220; sagte ich hektisch, rannte zum Gleis und sah meinem Zug beim Wegfahren zu.<br />
Dumme Sache. Da ich eine Stunde Zeit hatte bis der nächste Zug abfahren würde, entschloss ich wieder in die Innenstadt zu gehen. Auf dem Weg dorthin kam ich wieder am Eingang vorbei also auch an dem Typ. Ich sagte ihm &#8222;So&#8230; <strong>jetzt</strong> habe ich Zeit. &#8220; und gab ihm etwas Kleingeld.</p>
<p style="text-align:left;">Alles völlig legitim. Nur dummerweise bedeutet &#8222;ich hab grad echt keine Zeit&#8220; im Allgemeinen fast nie &#8222;ich hab grad echt keine Zeit&#8220;.<br />
Der korrekte Gebrauch wäre die Verkündung der Feststellung, dass Aktion A vor dem Ausführen oder Geschehen von Aktion B <strong>offensichtlich</strong> nicht mehr durchgeführt werden kann. Wie in &#8222;Mein Flug geht in 10 Minuten. Ich hab keine Zeit mehr, um nochmal nach Hause zu fahren und mich zu duschen.&#8220;.<br />
Kritischer wird es bei Aussagen wie &#8222;Ich hab heute Abend keine Zeit, um ihn anzurufen &#8212; ich muss morgen früh raus.&#8220;<br />
Wann immer die Phrase so gebraucht wird, denke ich mir &#8222;Eigentlich wollte die Person sagen &#8216;Heute Abend werde ich ihn nicht mehr anrufen, es gibt andere Sachen wie meinen Schlaf, die ich dringender brauche&#8217;.&#8220;<br />
Denn in solchen Aussagen ist es keine Frage der Möglichkeit (ab einer gewissen Geschwindigkeit kann man innerhalb von 10 Minuten vom Flughafen nach Hause fahren, sich duschen und pünktlich wieder zurückkommen), sondern des Willens (man wägt ab, ob man lieber ein wenig mit wem plaudert oder man lieber für die morgige Vorlesung ausgeschlafen ist).<br />
Natürlich klingt meine Umformulierung egoistischer. Man sagt lieber &#8222;Ich hab keine Zeit&#8220; als &#8222;Ich mach lieber andere Sachen&#8220;.<br />
Ich selber versuche diese Phrase zu vermeiden, bin aber auch nicht böse, wenn sie jemand verwendet.</p>
<p style="text-align:left;">Nun ist es leider so, dass in meinem Cognitive-Science-Umfeld (CSU) sehr häufig mit &#8222;Ich hab keine Zeit&#8220; um sich geworfen wird. Ich kann mich an kein einziges Mal erinnern, wo &#8222;Ich hab keine Zeit&#8220; eine Aussage der fehlenden Möglichkeit beschrieb.<br />
Aber wie gesagt &#8212; ich bin nicht böse, akzeptiere es oder toleriere es zumindest.<br />
Dummerweise reduziert das häufige Gebrauchen dieser Phrase anscheinend die Hemmschwelle, die zum Veräußern der Phrase überwunden werden muss.<br />
Es gibt nämlich noch eine Bedeutungsmöglichkeit  &#8212; eine Erweiterung der Ich-will-nicht-Möglichkeit, die nur dazu dient zu demonstrieren für wie wichtig man sich eigentlich hält.<br />
Häufig wird in meinem CSU &#8222;Ich hab grad echt keine Zeit&#8220; in diesem Zusammenhang verwendet. Es sind inhaltlose Aussagen, vollkommen irrelevant und in erster Linie blöd.<br />
Aber auch das wird von mir zähneknirschend hingenommen und gibt mir Gelegenheit an dem Versuch akustische Sinneswahrnehmungen bewusst nicht wahrzunehmen zu feilen.</p>
<p style="text-align:left;">Folgende Erkenntnis kam mir allerdings vergangenen Montag in der Mensa:<br />
Wenn ein Mensch &#8222;Ich hab grad echt keine Zeit&#8220; in <strong>absurdester Weise</strong> nur dazu verwendet, um sich selbst aufzubauschen und sich über-wichtig zu machen, kann ich diesen Menschen nicht länger ernst nehmen.<br />
Meine Kommolitone aus dem CSU setzte sich zu mir. Wir wünschten uns einen guten Appetit. Er saß mir gegnüber, schaute kurz auf sein Essen, dann auf mich, dann aus dem Fenster und wieder auf mich und schnitt mit einem schwerem Seufzer ein Thema an: &#8222;Haach, noch 11 Tage.&#8220;<br />
Ich versuchte nachzudenken, was in 11 Tagen sein könnte. Die letzte Klausur? Ferien? Als ich mich schließlich selbst fragte &#8222;der wievielte ist heute eigentlich heute?&#8220;, gab ich auf und fragte &#8212; auch wenn ich es hasse auf diese indirekten Anspieler zu reagieren &#8212; &#8222;Was ist in 11 Tagen?&#8220; Er baute eine dramaturgische Pause ein, in der er die Hand mit der Gabel geschickt auf dem Tisch platzierte und sagte endlich: &#8222;Da ist die Rückmeldefrist zu Ende.&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Kurze Erklärung:<br />
Am Ende eines Semesters muss man sich bei der Uni rückmelden, wenn man weiterstudieren möchte. Dies tut man witzigerweise durch das Überweisen von gut 650€ auf das Konto der Uni.</p>
<p style="text-align:left;">Okay&#8230; warum beunruhigt ihn das Ende der Rückmeldefrist?<br />
&#8222;Und? Das zahlen doch eh deine Eltern, oder? Ich meine&#8230; du arbeitest doch nicht also woher sollst du es sonst nehmen?&#8220;<br />
&#8222;Nein, nein&#8230; das bezahl schon ich.&#8220;<br />
&#8222;Dann hast du nicht genug Geld?&#8220;<br />
&#8222;Doch, doch, das auch. Ich muss es nur *dramaturgische Pause* überweisen.&#8220;<br />
&#8222;Mhm. Und?&#8220;<br />
&#8222;Dazu fehlt mir grade echt die Zeit!&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">o_O<br />
<em>Okay</em>, dachte ich mir, <em>okay der verarscht dich</em>. <em>Allerdings verarscht er andere so selten wie ich darüber nachdenke wie man mit  Tütenaufblasen Erdbeben verhindern kann.</em><br />
&#8222;Du hast -WAS? Meinst du das ernst?&#8220;<br />
&#8222;Wieso?!&#8220;, fragte er und schaute mich verdutzt an, &#8222;Ich hab einfach <strong>so viel</strong> zu tun, also hab ich einfach keine -blablabla&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Ich räume der Möglichkeit, dass meine Kommolitone für die nächsten elf Tage einen minutengenauen Zeitplan entwickelt hat, der es ihm nicht erlaubt eine zweiminütige wilde Überweisungssession zu veranstalten, eine geringe Wahrscheinlichkeit ein.<br />
Viel mehr habe ich keine Lust mehr ihn ernst zu nehmen, was durch das obige &#8222;blablabla&#8220; zart angedeutet wird.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/76/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/76/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/76/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=76&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2008/02/07/ruckmeldung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wer suchet, der findet &#8230; mich!</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/18/wer-suchet-der-findet-mich/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/18/wer-suchet-der-findet-mich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 12:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Witziges]]></category>
		<category><![CDATA[falsche Eingaben]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Suchtipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/18/wer-suchet-der-findet-mich/</guid>
		<description><![CDATA[wordpress.com &#8212; die liebenswerte Homepage, die mein Blog hostet &#8212; hat die liebenswerte Eigenschaft Blog-Statistiken anzuzeigen.
So kann ich in etwa sehen an welchen Tagen wie viele Menschen mein Blog besucht haben oder das Folgen welcher Links Menschen zu meinem Blog führte.
Die witzigste Eigenschaft der Blog-Statistik verbirgt sich unter dem Punkt &#8222;Suchbegriffe&#8220;.
Immer mal wieder hab ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=21&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">wordpress.com &#8212; die liebenswerte Homepage, die mein Blog hostet &#8212; hat die liebenswerte Eigenschaft Blog-Statistiken anzuzeigen.<br />
So kann ich in etwa sehen an welchen Tagen wie viele Menschen mein Blog besucht haben oder das Folgen welcher Links Menschen zu meinem Blog führte.</p>
<p style="text-align:left;">Die witzigste Eigenschaft der Blog-Statistik verbirgt sich unter dem Punkt &#8222;Suchbegriffe&#8220;.<br />
Immer mal wieder hab ich mir die Auflistungen der Suchbegriffe, die Menschen in Suchmaschinen eintippten und anschließend auf meinem Blog landeten, angeschaut und habe die kuriosesten gesammelt.</p>
<p style="text-align:left;">Da wäre zum Beispiel der Eintrag über das <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/19/ich-hab-noch-immer-blaue-flecken/" target="_blank">Rosenstolz Konzert im Juni diesen Jahres</a>. Verdammt viele Rosenstolz Fans suchten nach dem Song &#8222;Ich hab noch immer blaue Flecken&#8220;, hofften auf meinem Blog etwas zu finden und landeten auf dem gleichnamigen Eintrag. Fast genauso viele Leute erhofften sich hier Informationen über ihre Hämatome zu finden.<br />
Die Liste Suchbegriffe beinhaltete Einträge wie &#8222;warum bekommen wir blaue flecken&#8220;, &#8222;blaue flecken immer mehr&#8220;, &#8222;flecken am menschen kopf links&#8220; und (erschreckend häufig) &#8222;blaue flecken gehen nicht mehr weg&#8220;.<br />
Ich wünsche allen Betroffenen eine gute Besserung :)</p>
<p style="text-align:left;">Es gab auch auf Cognitive Science bezogene Suchbegriffe. So zum Beispiel &#8222;cogsci weihnachtsfeier osnabrück&#8220;, &#8222;mr. evert&#8220; (ein Linguistik Professor) und &#8212; mein persönlicher Liebling (eignet sich gut für einen Blog Titel) &#8212; &#8222;Achtung künstliche Intelligenz&#8220;.<br />
Porno darf auch nicht fehlen: &#8222;geile frauen+mulatten&#8220;, &#8222;Porno auf der Bühne&#8220;, &#8222;auf welchen Sendern kommt Porno in der n&#8220; und &#8222;geile blaue augen&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Einige Sachen waren so gar nicht auf mein Blog gezogen und ich wunderte mich wie viele Einträge man in Suchmaschinen durchsehen muss, bevor mein Blog aufgelistet wird.<br />
So bekamen Menschen mein Blog zu Gesicht, wo sie doch eigentlich nach &#8222;welche astrosendung gibt es&#8220;, &#8222;wie gewinne ich flitterwochen&#8220; oder &#8222;ICH MUSS UNENDLICHKEIT GEHEN&#8220; suchten.<br />
Vor allem dem Menschen, der nach dem Suchen von &#8222;computerkiste leipzig&#8220; hier landete, möchte ich für den putzigen Suchbegriff danken. Das Blog ist auf www.google.de an dritter Stelle unter diesem Suchbegriff gelistet. Hier übrigens kommt der Begriff &#8222;Computerkiste&#8220; aus dem <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/08/21/neun-live-gewinne-gewinne-gewinne/" target="_blank">NeunLive-Eintrag</a> und &#8222;Leipzig&#8220; wieder aus dem<a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/19/ich-hab-noch-immer-blaue-flecken/" target="_blank"> Rosenstolzkonzert-Eintrag</a>.<br />
Der Suchbegriff ist so putzig, dass ich drauf und dran bin mir diese Bezeichnung für mein Notebook anzugewöhnen. Allerdings verliert diese Vorstellung gerade sehr schnell an Reiz.</p>
<p style="text-align:left;">Wieder andere Suchbegriffe haben ihr Ziel gefunden, dieses Blog. Für &#8222;Text ohne e&#8220; ist ein <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/13/unvollstandig/" target="_blank">wunderhübsches Beispiel</a> gegeben. Einen Auszug aus dem Gedicht über den Westwind, <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/zephyr/" target="_blank">habe ich aus &#8222;Die Mitte der Welt&#8220; zitiert</a>, wodurch auch die Suche nach &#8222;erhebe mich wie eine Welle&#8220; Erfolg gehabt haben sollte.  Die Suche nach &#8222;KOST JA NIX&#8220; &#8212; vor allem in Großbuchstaben &#8212; hat mich zwar etwas erschreckt, bezieht sich jedoch direkt auf einen <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/11/kost-ja-nix/" target="_blank">weiteren Eintrag</a>. &#8222;Tobias Grage&#8220; und &#8222;zephir wikipedia&#8220; (Zeph<strong>Y</strong>r!) landeten ebenfalls hier.</p>
<p style="text-align:left;">Liebe nicht-Leser, die ihr nur auf fehlgeschlagenen Suchen hin hier gelandet seid:<br />
Lest trotzdem hier herum und sucht gefälligst vernünftig!<br />
Eine Suchmaschine wird selten eine Frage wie &#8222;warum bekommen wir blaue flecken&#8220; beantworten. Wenn man einige Worte drumherum weglässt und dann noch das Wort der Begierde im Singular mit dem Befehl &#8222;define: &#8220; davor unter www.google.de eintippt, sucht Google die gewünschte <a href="http://www.google.de/search?q=define%3A+blauer+fleck&amp;btnG">Antwort</a> auf die Frage.<br />
Zweiter Tipp: Gänsefüsschen! Nutzt Anführungszeichen, um nach mehreren Wörtern oder ganzen Sätzen in der von euch vorgegebenen Reihenfolge zu suchen. Das dieses Blog unter &#8222;jemand der nachdenkt&#8220; gefunden wurde, ehrt mich zwar, doch selbst nach dem Durchsehen von 50 Seiten mit Suchtreffern habe ich mein Blog noch nicht entdeckt. Ich muss irgendwo anders unter den 240.000 Treffern gelistet sein. Setzt man den Suchstring in Anführungszeichen erhält man unter Google nur noch 362 Treffer.<br />
Google selbst bietet eine Reihe von <a href="http://www.google.de/support/bin/static.py?page=searchguides.html&amp;ctx=basics" target="_blank">Suchtipps</a> und verfügt über eine <a href="http://www.google.de/support/bin/topic.py?topic=352" target="_blank">Such-F.A.Q</a>. &#8212; einfach mal reinschauen :)</p>
<p style="text-align:left;">Zum Abschluß noch zwei weihnachtliche Suchbegriffe, die mein Blog erreicht haben:<br />
Sollte der- oder diejenige, der/die nach &#8222;angepisste geschichte weihnachtsfeier&#8220; gesucht hat noch einmal hierhin finden:<br />
Ein anderer Mensch suchte nach &#8222;weihnachtsmann nordpol schamanen&#8220;. Wenn ich das lese, kommen mir direkt eine Menge Assoziationen, die sich um nervige Schamanen und einen angepissten Weihnachtsmann drehen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/21/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/21/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/21/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=21&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/18/wer-suchet-der-findet-mich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kunst</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/08/kunst/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/08/kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 21:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Definition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/08/kunst/</guid>
		<description><![CDATA[&#8222;Was ist Kunst?&#8220;
Diese Frage beschäftigt mich hintergründig, seitdem ich eine Kategorie mit dem Namen &#8222;Kunst&#8220; eingeführt habe.  Die Kategorie entstand, als ich über das Buch &#8222;Das Wunschspiel&#8220; schreiben wollte und nicht extra eine neue Katogorie &#8222;Literatur&#8220; erstellen wollte, sondern die bestehende Kategorie &#8222;Musik&#8220;, sowie die prinzipiell notwendige Kategorie &#8222;Literatur&#8220; zu der Kategorie &#8222;Kunst&#8220; zusammengefasst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=40&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">&#8222;Was ist Kunst?&#8220;<br />
Diese Frage beschäftigt mich hintergründig, seitdem ich eine Kategorie mit dem Namen &#8222;Kunst&#8220; eingeführt habe.  Die Kategorie entstand, als ich <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/" target="_blank">über das Buch &#8222;Das Wunschspiel&#8220; schreiben wollte</a> und nicht extra eine neue Katogorie &#8222;Literatur&#8220; erstellen wollte, sondern die bestehende Kategorie &#8222;Musik&#8220;, sowie die prinzipiell notwendige Kategorie &#8222;Literatur&#8220; zu der Kategorie &#8222;Kunst&#8220; zusammengefasst habe.<br />
Zur Beantwortung dieser Frage habe ich im Übrigen keine fremden Quellen angezapft. Ich wollte, dass meine Antwort auf diese Frage auch wirklich <em>meine</em> Antwort ist.</p>
<p style="text-align:left;">Das erste, was mir in den Sinn kam, war eine Formulierung a lá &#8222;Kunst, das ist Malerei, Bildhauerei, Musik, Schauspiel, Epik, Drama und Lyrik&#8220;. Aber was nützt ein mühseliges Aufzählen aller Unterkategorien? Bedenkt man allein, dass es eines Tages eine neue Unterkatogorie geben könnte. Videospiele sind zum Beispiel eine Kunstform, an die man vor hundert Jahren noch nicht gedacht hat.<br />
Da kommt auch gleich schon ein weiteres Problem auf den heiteren Definierer zu:<br />
Individualität.<br />
Nicht jeder wird Videospiele als Kunst ansehen wollen &#8212; so etwas sollte in einer Definition berücksichtigt werden.<br />
Die Aufzählstrategie birgt ein weiteres großes Problem: nicht alle Dinge, die man sich unter einer Unterkategorie vorstellen kann, sind Kunst.<br />
Alle Menschen, die Lieder wie &#8222;Finger im Po, Mexiko&#8220; oder &#8222;Das Rote Pferd&#8220; als Kunst ansehen, dürfen sich gerne dazu äußern und mich über meinen Denkfehler aufklären.</p>
<p style="text-align:left;">Mein zweiter Versuch bestand in &#8222;Kunstobjekte sind Dinge, die Gefühle und Assoziationen in Menschen erzeugen können.&#8220;<br />
Wichtig ist hier die Funktion der Kunstobjekte als  gefühl- und assoziationerzeugende Objekte. Ebenso wichtig ist der Verweis &#8216;Objekte&#8217;. All das, was wir Kunst nennen, ist unbelebt.<br />
Das ist die faszinierende Eigenschaft von Kunst: Kunstobjekte sind jene unbelebten Objekte für die wir, nach lebendigen Wesen, am meisten Gefühle entwickeln <em>können</em>.<br />
So wichtig der Verweis auf Objekte auch sein mag &#8212; der Begriff des Objekts ist völlig unklar.  Als Objekt muss in diesem Kontext auch ein bestimmtes Schallmuster (Musik), manchmal auch in Kombination mit bestimmten visuellen Mustern (Film, Theater, Oper, etc.) gelten.</p>
<p style="text-align:left;">Dieser Ansatz ist aber ziemlich ungeeignet. Es gibt viele unbelebte Objekte, die in der Lage sind dieses Erzeugen zu leisten und dabei nicht als Kunst verstanden werden. Zum Beispiel können Waffen oder Geld insbesondere im Kontext spezieller Tätigkeiten starke Gefühle und Assoziationen auslösen.</p>
<p style="text-align:left;">Der Unterschied zwischen solchen Objekten und Kunstobjekten ist, dass Kunst mit der alleinigen Absicht geschaffen wird Gefühle und Assoziationen auszulösen, wenn man von möglichen egoistischen Motiven wie &#8222;Lebensunterhalt verdienen&#8220; oder &#8222;Anerkennung erlangen&#8220; einmal absieht.</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Als &gt;Kunst&lt; werden all jene Objekte bezeichnet, die einen Teil der Gedankenwelt eines oder mehrerer Agenten darstellen (egal ob gewollt oder nicht) und von diesen Agenten primär dazu konzipiert wurden in Agenten Gefühle und Assoziationen hervorzurufen, unter der Voraussetzung, dass jene Agenten das Objekt adäquat erfassen.&#8220;<br />
Die Bedeutung von &gt;erfassen&lt; variiert hier je nach Art des Kunstobjekts. Ein Bild etwa, das als Kunstobjekt verstanden wird, wird zum Erfassen intensiv betrachtet. Bei einem Buch hingegen reicht das nicht aus, es muss gelesen werden, wenn man es erfassen möchte.<br />
Es spielt keine Rolle, ob die Gefühle und Assoziationen, die in den Erfassern hervorgerufen werden, sich mit denen der Erschaffer gleichen; allein schon, da die Erschaffer nicht zwingend ihre eigenen, gegenwärtigen Gefühle und Assoziationen in ihr Werk mit einfließen lassen müssen. Der eigentliche Grund für die Irrelevanz dieses Verhältnisses ist die Individualität. Es steht außerhalb der Macht der Erschaffenden zu bestimmen welche Reaktionen Kunst hervorruft.<br />
&#8222;Mensch&#8220; wurde im Übrigen durch &#8222;Agent&#8220; ersetzt, was nicht anders heißen soll als &#8222;bewusstes Wesen&#8220; &#8212; vor allem als Cognitive Science Student darf man nicht annehmen, dass wir Menschen für alle Zeit die einzigen Lebewesen bleiben, die Kunst erzeugen. Unabhängig davon, ob man Tiere als Agenten ansehen könnte, möchte ich sie aus der Menge der kunsterzeugenden Wesen ausschließen.<br />
Was nach dieser Definition nicht als Kunst verstanden wird, sind Sachen wie Mode oder Autos, die manch ein Designer oder Endverbraucher vielleicht als Kunst ansehen würde. Solche Dinge würde <em>ich</em> allenfalls als ästhetisch bezeichnen.<br />
Aber was ist mit Videospielen? Ich halte einige Spiele für Kunst.<br />
Steht und fällt die Frage, ob etwas Kunst ist oder nicht, wirklich daran, ob die Erschaffer sagen: &#8222;Natürlich ist das Kunst!&#8220; oder &#8222;Das ist keine Kunst, das dient nur zur Fortbewegung/ der Unterhaltung, usw&#8220;?  Man kann es nur klar lösen, wenn man den Begriff der Kunst der Allgemeingültigkeit vollkommen entreißt &#8212; Kunst ist individuell!<br />
Geschmäcker sind verschieden, natürlich &#8212; das wissen wir alle. Dies wird umso wichtiger bei der Einteilung was Kunst ist und was nicht. So behaupte ich, dass Videospiele wie &#8222;Counter Strike&#8220; oder &#8222;Mario Kart&#8220; keine Kunst sind, &#8222;Morrowind&#8220; oder &#8222;Fahrenheit&#8220; hingegen schon.<br />
Die Frage &#8222;Glaube ich, dass dies und jenes Kunst ist?&#8220; ist gleichbedeutend mit der Frage &#8222;Hat dies und jenes für mich die vordergründige Funktion Gefühle und Assoziationen zu wecken?&#8220;<br />
So dürfen auch Menschen, die Oldtimer sammeln  oder die riesige Fans von Modedesignern sind, ihre Objekte der Begierde &gt;Kunst&lt; nennen. Ja, man glaubt es kaum: vielleicht gibt es sogar jemanden, der &#8222;Finger im Po, Mexiko&#8220; &gt;Kunst&lt; nennt. Es ist theoretisch möglich, trotzdem behaupte ich, dass so ein Jemand nicht existiert.<br />
Es ist also doch nicht besonders wichtig, welche Funktion der Erschaffer dem Objekt zuweist.</p>
<p style="text-align:left;">Ich finde die Definition (mit anschließender Überlegung) ziemlich gut und passend, aber trotzdem stört mich etwas: sie ist bar jeder Romantik! Also schließe ich ab mit einer tiefgründig-romantischen Definition:</p>
<p style="text-align:left;"><strong>&#8222;Kunst ist unbelebtes Gefühl und Assoziation.&#8220;</strong></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/40/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/40/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=40&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/08/kunst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Die Mitte der Welt&#8220;</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/02/die-mitte-der-welt/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/02/die-mitte-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 14:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Steinhöfel]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Die Mitte der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>
		<category><![CDATA[Phil]]></category>
		<category><![CDATA[Visible]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/02/die-mitte-der-welt/</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe vor kurzem zum zweiten Mal mein selbsterklärtes (!) Lieblingsbuch-bis-jetzt &#8222;Die Mitte der Welt&#8220; von Andreas Steinhöfel zu Ende gelesen. Es ist an der Zeit, entschied ich, anderen dieses wunderbare Buch zu empfehlen.
Wie bereits im Wunschspiel-Eintrag erwähnt mag ich es am liebsten, wenn ich über ein Buch sehr wenig bis gar nichts weiß. Eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=45&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Ich habe vor kurzem zum zweiten Mal mein selbsterklärtes (!) Lieblingsbuch-bis-jetzt &#8222;Die Mitte der Welt&#8220; von Andreas Steinhöfel zu Ende gelesen. Es ist an der Zeit, entschied ich, anderen dieses wunderbare Buch zu empfehlen.</p>
<p style="text-align:left;">Wie bereits im <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/">Wunschspiel-Eintrag</a> erwähnt mag ich es am liebsten, wenn ich über ein Buch sehr wenig bis gar nichts weiß. Eine Beschreibung des Buchs oder gar der Klappentext ist bei &#8222;Der Mitte&#8220; so oder so völlig unnütz. Das Buch besteht aus vielen Zeitsprüngen, die die Assoziationen des Protagonisten (Phil) darstellen. So fängt es zum Beispiel mit der Geburt Phils und Diannes an (Zwillinge, geht ein?), springt dann in die Gegenwart, hält sich kurz mit der Kindheit von Phil auf, springt wieder in die Gegenwart und bietet schließlich einen längeren Abschnitt über den fünfjährigen Phil. Da muss man sich als Buchbeschreiber dann entscheiden, ob man sie miterzählt und Verwirrung stiftet oder diesen bezaubernden Erzählstilkniff unter den Tisch kehrt (und das soll nur eine von vielen Schwierigkeiten darstellen).<br />
Der Autor schreibt selbst in einem Nachwort, welches in der Taschenbuchausgabe abgedruckt wurde (ISBN: 978-3-551-35315-3),  über diesen Erzählstil auf Seite 473f.:</p>
<blockquote><p>An zahlreichen Stellen des Romans wird Phils Gegenwart durch ihr jeweils entsprechende Einflüsse oder Erlebnisse in seiner Vergangenheit bebildert. Das Buch folgt damit einem sich nach außen hin recht einfach darstellenden Assoziuationsprinzip. Das ich wie selbstverständlich wählte, weil ich glaubte (und immer noch glaube), dass, psychologisch betrachtet, kein Leben und kein Erinnern wirklich linear verläuft.</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Apropos Erzählstil:<br />
Der Stil ist mit das beste, wenn nicht DAS beste, am gesamten Buch. Die Mitte ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Das, was Phil wahrnimmt, was er denkt und was er assoziiert, ist so beschrieben, dass man die Handlung nicht nachvollzieht, sondern nachempfindet.</p>
<p style="text-align:left;">Um alle Interessierten nun noch weiter zu interessieren folgen nun 5 Zitate aus dem Buch, die extrem wenig Handlung vorweg nehmen.<br />
Ach ja:<br />
Die Seitenangaben beziehen sich auf die mittlerweile wohl vergriffene Ausgabe der &#8222;SZ Junge Bibliothek&#8220; (ISBN 3-86615-125-X).</p>
<p style="text-align:left;">Nummer 1 (S. 76) (Anmerkung: Der Brocken ist ein dickes, brutales Kind, auf den die Schwester von Phil mit einem Bogen geschossen hat. Kurz vor dem Einschlafen findet der folgende Dialog statt.)</p>
<blockquote><p>&#8222;Du warst toll&#8220;, flüsterte ich Dianne durch das Zimmer zu.&#8220;Du hast den Brocken  genau getroffen. Das war toll!&#8220;<br />
&#8222;Ich hab danebengeschossen, genau wie bei der blöden Forelle.&#8220;<br />
Etwas in ihrer Stimme brachte die Dunkelheit zum Brodeln. Plötzlich wünschte ich mir, Dianne würde nicht weitersprechen, doch da warf die Luft bereits schwarze Blasen, die zischend zerplatzten.<br />
&#8222;Weißt du, Phil, ich hatte auf sein Herz gezielt.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 2 (S. 94):</p>
<blockquote><p>Ich lege die Hände auf die Brust und konzentriere mich auf das Heben und Senken<br />
meines Brustkorbs, auf den Rhythmus des Atmen. Ein, aus, ein, aus&#8230;<br />
Dann löst selbst das Gehäuse sich auf, ist nur noch ein Vakuum vorhanden, ein grenzenloses Nichts. Ich bin von einer Einsamkeit umfangen, die weder die Anwesenheit von Glass noch die von Dianne oder Kat auflösen könnte. [...]<br />
Wie von selbst gleiten meine Hände den Bauch herab, bleiben kurz dort liegen, warme Haut auf heißer Haut, um sich dann langsam weiter nach unten zu tasten, wo sie ihren eigenen geübten Rhythmus finden, der schneller ist als mein Atem, schneller als mein Pulsschlag. Ich vertraue darauf, dass das die Einsamkeit vertreibt, aber es macht sie nur noch größer.</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 3 (S.96):</p>
<blockquote><p>&#8222;Geh sie besuchen. Von verrückten Leuten kann man eine Menge lernen.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 4 (S.147):</p>
<blockquote><p>Manche Veränderungen kommen über Nacht. Du gehst abends zu Bett, schläfst ruhig und tief, und am folgenden Morgen erwachst du und stellst fest, dass alles anders ist als zuvor. Du kannst dir nicht erklären, was geschehen ist, denn die Sonne ist aufgegangen wie an jedem Morgen, und da hängt immer noch dieses Bild an der Wand, das du längst abhängen wolltest. Die Farben der Welt sind dieselben geblieben. Nur bei genauerem Hinsehen glaubst du zu entdecken, dass sie eine Spur heller oder dunkler als bisher erscheinen, doch das ist eine Täuschung: Es ist deine Wahrnehmung, die sich verändert hat, weil du selbst von heute auf morgen ein anderer geworden bist. Und deshalb hängst du jetzt auch dieses verdammte Bild ab.<br />
Andere Veränderungen kündigen sich an. Du spürst sie auf dich zukommen, langsam und unabwendbar wie den Wechsel der Jahreszeiten. Kleine und große Ereignisse gehen solchen Veränderungen voraus, die in keinerlei Zusammenhang zu stehen scheinen. Doch irgendetwas im hintertesten Winkel deiner Psyche setzt diese Ereignisse und ihre Folgen geduldig zusammen wie ein Puzzlespiel, und im selben Maße, wie das Puzzlebild Gestalt annimmt, vollzieht sich in deinem Inneren ein Wandel, Stück für Stück, Schritt für Schritt: eine Art unbemerkter, zweiter Geburt.</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 5 (S. 342f.):</p>
<blockquote><p>&#8222;Stell dir das Leben vor wie ein großes Haus mit vielen Zimmer, Phil. Einige dieser Zimmer sind leer, andere voller Gerümpel. Manche sind groß und voller Licht, und wieder andere sind dunkel, sie verbergen Schrecken und Kummer. Und ab und zu &#8212; nur ab und zu, hörst du? &#8212; öffnet sich die Tür zu einem dieser schrecklichen Zimmer und du musst hineinsehen, ob du willst oder nicht. Dann bekommst du große Angst, so wie jetzt. Weißt du, was du dann tust?&#8220;<br />
Ich schüttelte den Kopf.<br />
&#8222;Dann denkst du daran, dass es dein Leben ist &#8212; dein Haus, mit deinen Zimmern. Du hast die Schlüssel, Phil. Also schließt du die Tür zu diesem schrecklichen Zimmer einfach zu.&#8220;<br />
&#8222;Und dann werfe ich den Schlüssel weg!&#8220;<br />
&#8222;Nein, das darfst du nicht tun, niemals&#8220;, erwiderte Tereza ernst. &#8222;Denn eines Tages spürst du vielleicht, dass nur durch dieses schreckliche Zimmer der Weg in einen größeren, schöneren Teil des Hauses führt. Und dann brauchst du den Schlüssel. Du kannst deine Angst für eine Weile aussperren, aber irgendwann musst du dich ihr stellen.&#8220;<br />
&#8222;Wenn ich größer bin?&#8220;<br />
&#8222;Größer und mutiger, mein Kleiner.&#8220; Tereza streichelte mir mit dem Handrücken über die Schläfe. &#8222;Und vielleicht auch<br />
nicht mehr allein.&#8220;</p></blockquote>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/45/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/45/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/45/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=45&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/02/die-mitte-der-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Toby nervt!</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/01/toby-nervt/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/01/toby-nervt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 14:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/01/toby-nervt/</guid>
		<description><![CDATA[Yay!
Ich darf euch, die gesamte Leserschaft, beruhigen &#8212; alles wird gut:
Aus &#8222;Zephyr&#8220; wird &#8222;Toby nervt!&#8220;!
Ich erkläre den Dezember im Übrigen zum Monat der Wiedergutmachung.
Das wärs dann auch schon soweit von mir, WENN da nicht gewisse Fragen wären, die in euren Köpfen umherirren (sollten).
Wie zum Beispiel:
&#8222;Wer nennt sein Blog freiwillig &#62;Soundso nervt!&#60;!?&#8220;
Ich?
Okay, okay! Die Entstehungsgeschichte: Ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=47&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Yay!<br />
Ich darf euch, die gesamte Leserschaft, beruhigen &#8212; alles wird gut:<br />
Aus &#8222;Zephyr&#8220; wird &#8222;Toby nervt!&#8220;!</p>
<p style="text-align:left;">Ich erkläre den Dezember im Übrigen zum Monat der Wiedergutmachung.<br />
Das wärs dann auch schon soweit von mir, WENN da nicht gewisse Fragen wären, die in euren Köpfen umherirren (sollten).<br />
Wie zum Beispiel:</p>
<p style="text-align:left;"><em>&#8222;Wer nennt sein Blog freiwillig &gt;Soundso nervt!&lt;!?&#8220;</em><br />
Ich?<br />
Okay, okay! Die Entstehungsgeschichte: Ich hab es aus Versehen selbst &#8222;Toby nervt&#8220; in mein Blog geschrieben. Auf der Seite &#8222;über mich&#8220; hatte ich Probleme beim Anpassen des Fotos. Es gab überhaupt keinen Platz zwischen Bild und Text; einige Leerzeilen fehlten auch.</p>
<p style="text-align:left;">So hab ich in weisser Schrift dicke, mächtige Ms zwischen Bild und Text gepackt und einige Zeilen über und unter den &#8222;Hallo, ich bin&#8230;&#8220;-Kram mit dem alleinigen Inhalt &#8222;nervt&#8220; gesetzt. Und warum? Richtig, weil ich derbe angefressen war.<br />
Eines Tages entdeckte ein Kommolitone mit Namen Ändy meine &#8222;über mich&#8220; seite und gestand, dass sie ihm nie zuvor aufgefallen war. Ich war gerade in Plauderlaune und erzählte von meinen Formatierungsproblemen.<br />
Wir fanden schnell heraus, dass dieses Blog sogar unter Suchmaschinen mit dem Suchstring &#8222;Toby nervt&#8220; zu finden ist.<br />
Eines weiteren Tages wurde das Versehen in der Mensa wieder zum Thema und aus Ändys nicht ernst gemeintem &#8222;Bennen dein Blog in &gt;Toby nervt&lt; um&#8220; entstand eine Idee, die heute in die Tat umgesetzt wird.</p>
<p style="text-align:left;"><em>&#8222;Warum?!&#8220;</em><br />
Es bietet ungeahnt viele Vorteile!</p>
<p style="text-align:left;">&#8230;<br />
Nach sauberem Aptippen aller Vorteile in eine lustige Liste fiel mir allerdings auf, dass ich so die Wirkung des &gt;Toby nervt!&lt; vorschreibe und vielleicht einige nicht bedachte Assoziationen zerstört werden. Denkt euch selbst euren Teil dazu.<br />
Übrigens: Dem Namen Zephyr bleibe ich in der URL weiterhin treu. Nicht nur, weil ich kaum eine andere Wahl habe &#8212; nein; auch aus Überzeugung. Denkt euch am besten auch dazu euren Teil.</p>
<p style="text-align:left;"><em> &#8222;Warum ist der Dezember der Monat der Wiedergutmachung? Ich dachte es gehe um Weihnachten&#8230;&#8220;</em><br />
Natürlich dreht sich alles im Dezember um Weihnachten (zumindest in meiner Welt). Das Wiedergutmachungsding ist ein Blog-internes-Ding.</p>
<p style="text-align:left;"><em>&#8222;Was sich </em><em><strong>wie</strong> äußern wird?&#8220;</em><br />
Das sieht man dann. Nehmt es als Weihnachtsgeschenk, womit ein ziemlich schöner Bogen zur Hauptdezemberthematik geschlagen wurde.</p>
<p style="text-align:left;">Zum Abschluss danke ich Ändy, der sein Blog nun nicht mehr &#8222;Ändy nervt&#8220; nennen darf, weil unorginell. Vielleicht aber &#8222;<a title="ÄbWdvhQ" href="http://www.aiplayground.org" target="_blank">Ändys bunte Welt der vielgliedrigen heisenbergschen Quantenabsorptions- defizitungeheuer</a>&#8220; oder einfach &#8222;ÄbWdvhQ&#8220;, was gleichzeitig ein superduftes Passwort darstellt!</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/47/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/47/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/47/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=47&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/01/toby-nervt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Das &#8222;Ja, aber&#8211;&#8220;-Phänomen</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/10/15/das-ja-aber-phanomen/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/10/15/das-ja-aber-phanomen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 23:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[CogSci]]></category>
		<category><![CDATA[Kamel]]></category>
		<category><![CDATA[Witziges]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[unterbrechen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/10/15/das-ja-aber-phanomen/</guid>
		<description><![CDATA[Das Sprechen in Universität, Schule und einigen anderen Institutionen/Firmen/Was-auch-immern unterliegt einem witzigen Regelsystem:
Einer ist der Chef. Der Chef darf immer reden, wanns ihm passt. Alle anderen (die sog. &#8222;Meute&#8220;) muss wahlweise den linken oder rechten Arm in die Luft strecken, um zu signalisieren &#8222;Chef, ich möchte etwas sagen.&#8220;. Wenn der Chef keinen Grund sieht, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=39&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Das Sprechen in Universität, Schule und einigen anderen Institutionen/Firmen/Was-auch-immern unterliegt einem witzigen Regelsystem:</p>
<p style="text-align:left;">Einer ist der Chef. Der Chef darf immer reden, wanns ihm passt. Alle anderen (die sog. &#8222;Meute&#8220;) muss wahlweise den linken oder rechten Arm in die Luft strecken, um zu signalisieren &#8222;Chef, ich möchte etwas sagen.&#8220;. Wenn der Chef keinen Grund sieht, der dagegen spricht, dass einer aus der Meute zu Wort kommt, deutet er durch eine Handbewegung, ein knappes &#8222;Ja?!&#8220; (auch: &#8222;Bitte?&#8220; oder &#8222;Sie da!&#8220;) oder gar durch die Nennung eines Namens an den Aufzeigenden gewandt an, dass dieser nun reden darf.<br />
Der Aufzeigende hört auf aufzuzeigen und fängt an zu sprechen. Danach hat er/sie das Recht auf Reden wieder verwirkt und der Chef ist wieder dran.<br />
Das ist als Regelsystem völlig in Ordnung. Der Chef hat so oder so meistens sehr viel zu sagen und darf sich ruhig etwas wichtig machen, indem er/sie Rederechte verteilt.</p>
<p style="text-align:left;">Es gibt einige Variationen und Abweichungen vom Regelsystem. Es kann zum Beispiel der Fall sein, dass jemand während einer hitzigen Debatte das ganze System vergisst und nicht mehr aufzeigt. Es kann sein, dass der Chef den Redenden einfach unterbricht oder aber dass einer aus der Meute unerlaubterweise losbrüllt, weil gerade ein massiver Klotz Decke auf sein Haupt gefallen ist.<br />
Derlei Regelverletzungen finde ich persönlich unbedenklich.</p>
<p style="text-align:left;">Aber es gibt da eine Abweichung vom System, ein Regelverstoß, der mich einfach nur wahnsinnig macht!<br />
Die Rede ist vom &#8222;Ja, aber &#8211;&#8220;-Phänomen:<br />
Jemand aus der Meute hat das starke Bedürfnis auf etwas Gesagtes mit Worten zu reagieren. Laut und vollkommen unaufgefordert spricht dieser jemand laut einen Teil der geplanten Reaktion (die Einleitung) aus, hört mitten im Satz auf zu reden, hebt seine Hand und wartet.<br />
Der häufigste Reaktionsanfang scheint &#8222;Ja, aber &#8211;&#8220; zu sein, weshalb das Phänomen diesen Namen trägt.  Auch möglich und von mir wahrgenommen wurden zum Beispiel &#8222;Ist es nicht klüger, wenn man &#8211;&#8220;, &#8222;Hmm&#8230; ist auch eigentlich &#8211;&#8220; oder &#8222;Das ist aber nicht &#8211;&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Wie ist dieses Phänomen zu erklären?<br />
Es könnte sein, dass der Reaktionswillige aus der Meute einen Moment lang vergisst, dass er sich an das Regelsystem zu halten hat. Allerdings konnte ich noch nie eine Schamröte im Gesicht des stümperhaften Unterbrechers erkennen. Es könnte auch sein, dass die Person hofft der Chef würde direkt seine/ihre Aufmerksamkeit auf die Person richten; und wenn der Chef eben nicht reagiert, zeigt man doch widerwillig auf. Ich tippe eher auf letzteres &#8212; auch wenn es keine befriedigende Erklärung für mich darstellt.<br />
Vielleicht möchten sich einige Leser ja hier outen und verraten, was ihre Beweggründe sind.</p>
<p style="text-align:left;">Viel wichtiger als das Phänomen an sich ist jedoch die Tatsache, dass mich dessen Auftreten zur Weißglut treibt!<br />
Ich werde weiteres Auftreten dieses Regelverstoßes mit einem bösen Blick ahnden!</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/39/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/39/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/39/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=39&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/10/15/das-ja-aber-phanomen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Das Wunschspiel&#8220;</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 02:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wunschspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan]]></category>
		<category><![CDATA[Kirkston Abbey]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Redmond]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist drei Tage her. Vor drei Tagen hab ich die letzte Seite von Patrick Redmonds &#8222;Das Wunschspiel&#8220; (engl.: &#8222;The Wishing Game&#8220;) gelesen. Seitdem ist es spätestens für mich klar, dass dieses Buch ausgezeichnet ist.
Wenn ich ein ausgezeichnetes Buch gelesen habe, starre ich es direkt danach noch einige Zeit an und lege es dann widerwillig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=34&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Es ist drei Tage her. Vor drei Tagen hab ich die letzte Seite von Patrick Redmonds &#8222;Das Wunschspiel&#8220; (engl.: &#8222;The Wishing Game&#8220;) gelesen. Seitdem ist es spätestens für mich klar, dass dieses Buch ausgezeichnet ist.<br />
Wenn ich ein ausgezeichnetes Buch gelesen habe, starre ich es direkt danach noch einige Zeit an und lege es dann widerwillig ins Regal zurück. Zu diesem Zeitpunkt bin ich von dem ausgezeichneten Buch schon längst besessen.<br />
Ein ausgezeichnetes Buch bleibt mir noch Tage im Kopf, was mich daran hindert an irgendeiner anderen Geschichte &#8212; egal ob durch Film, Videospiel oder Buch erzählt &#8212; Gefallen zu finden.<br />
Wenn ein paar Tage vergangen sind, habe ich dann meine Schlüsse aus dem ausgezeichneten Buch gezogen, kann mich anderen Dingen zuwenden und weiß, dass ich das Buch eines Tages erneut lesen will.</p>
<p style="text-align:left;">Ich möchte etwas über das Buch erzählen; vielleicht kommt es dann bei dem ein oder anderen auf die &#8222;Bücher, die ich lesen möchte&#8220;-Liste. Obwohl ich es ja persönlich spannender finde ein Buch zu lesen, wo ich überhaupt nichts von dem Inhalt weiß. Aber wie soll man sich dann halbwegs sicher sein, dass man die Thematik ansprechend findet?</p>
<p style="text-align:left;">Bei dem Buch handelt es sich um einen Psychothriller, in dem mehrere gleichzeitig ablaufende Handlungsstränge erzählt werden, die sich an einigen Stellen schwach bis mäßig beeinflussen.<br />
Der Autor lässt sich sehr viel Zeit für die zweit-ausführlichste Einleitung, die ich jemals gelesen habe (Kritiker nannten Andreas Steinhöfels &#8222;Die Mitte der Welt&#8220; eine 450-seitige Einleitung &#8212; der Autor konnte es ihnen nicht ganz verübeln&#8230;).<br />
Patrick Redmond lässt sich viel Zeit für die intensive Beschreibung seiner Charaktere und macht deren Motive und Motivation deutlich, was die daraufhin folgenden Geschehnisse in keinster Weise konstruiert wirken lässt.</p>
<p style="text-align:left;">Das Buch spielt im Jahre 1954. Die Handlung findet größtenteils in dem englischen Knabeninternat &#8222;Kirkston Abbey&#8220; statt.<br />
Jonathan Palmer (14) &#8212; die Hauptperson &#8212; ist relativ einsam. Er hat einige wenige, doch dafür gute Freunde und wird wegen seiner einfachen Herkunft öfters gehänselt.<br />
Eines schicksalhaften Tages verwechselt Jonathan zwei Bücher und erscheint zur Lateinstunde mit dem ebenfalls roten und formähnlichen Mathebuch. Der Lehrer setzt ihn daraufhin neben Richard Rokeby, damit Jonathan mit in sein Buch schauen kann.<br />
Richard Rokeby ist ein Einzelgänger, der jedem Mitmenschen entweder mit Verachtung oder Gleichgültigkeit gegenübertritt. Er wirkt auf seine Mitschüler höchst faszinierend &#8212; einige würden gerne mit ihm befreundet sein, um etwa vielleicht auch eines Tages über den sozialen Druck, den das Internatsystem auf die Schüler ausübt, erhaben zu sein.<br />
Während besagter Lateinstunde hilft Richard Jonathan aus der Patsche, als der Lehrer einen besonders schweren Satz übersetzt haben will, womit der erste Schritt für eine Freundschaft zwischen den beiden getan ist.<br />
Eine Freundschaft, die nicht von allen innerhalb der Abbey gutgeheißen wird&#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Man kann natürlich von der Handlung nicht viel erzählen, dass gleichzeitig die Faszination verständlich macht und die Inhalte nicht verdirbt; also halte ich den Mund (bzw. die Finger still).</p>
<p style="text-align:left;">Fazit:<br />
Das Buch hat witzige Stellen, faszinierenden Stellen, sowie verstörende, beängstingende und philosophischen Stellen.<br />
Der Autor stellt gekonnt dar wie Menschen durch Motive wie Neid, Kontrolle, Abhängigkeit oder Angst zu Dämonen werden.<br />
Ich habs bereits geschrieben &#8212; es ist ausgezeichnet, also kauft es euch :)</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/34/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/34/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/34/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=34&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Neun Live &#8212; Gewinne, Gewinne, Gewinne &#8230; für wen?</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/08/21/neun-live-gewinne-gewinne-gewinne/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/08/21/neun-live-gewinne-gewinne-gewinne/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 23:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Call-In]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Masche]]></category>
		<category><![CDATA[Neun Live]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/08/21/neun-live-gewinne-gewinne-gewinne/</guid>
		<description><![CDATA[Wunsch Nummer 2 kommt von Lena K. aus O.!
Im Übrigen bin ich erstaunt, dass keine weiteren Wünsche geäußert wurden; das bedeutet, dass mein Blog euren Erwartungen vollkommen entspricht (Bedeutungsmöglichkeit 2:  &#8222;Es geht euch am Arsch vorbei.&#8220; wird ignoriert)!
Lena K. aus O. hat sich gewünscht, dass ich einen Eintrag über NeunLive schreibe. Wie packt man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=31&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Wunsch Nummer 2 kommt von Lena K. aus O.!<br />
Im Übrigen bin ich erstaunt, dass keine weiteren Wünsche geäußert wurden; das bedeutet, dass mein Blog euren Erwartungen vollkommen entspricht (Bedeutungsmöglichkeit 2:  &#8222;Es geht euch am Arsch vorbei.&#8220; wird ignoriert)!</p>
<p style="text-align:left;">Lena K. aus O. hat sich gewünscht, dass ich einen Eintrag über NeunLive schreibe. Wie packt man so etwas an?!<br />
Ich dachte mir: &#8222;Jeder kann sinnlos auf 9Live rumhacken &#8212; du machst es <strong>sinnvoll</strong>!&#8220;. Und so war schnell die Idee geboren, dass ich 24 Stunden Neun Live Programm aufzeiche, anschaue und analysiere, um einen kompetenten Bericht abzuliefern.<br />
Gesagt, getan&#8230;. fast! Ich habe doch beschlossen, dass es weitaus sinnvollere Dinge gibt, die ich in diesen 24 Stunden vollbringen könnte (z.B. das Volumen meines Schreibtisches berechnen &#8212; ein großer Spaß!). Im Endeffekt hab ich dann beides gelassen und in den letzten Tagen einfach mal ab und an ins Programm geschaut (&#8222;Stichprobe&#8220;).<br />
Ich leugne nicht, dass ich im Auftrag von Lena K. nicht zum ersten Mal 9live geschaut habe. Früher war es ein ganz angenehmes Kann-Man-Nebenbei-Laufen-Lassen-Programm. Wenn ich zum Beispiel vor dem PC saß und für Half-Life gemappt habe (eigene 3D-Level für ein PC-Spiel erstellen~), lief hin und wieder 9live. Ich weiß noch, dass es damals eine Show gab, in der Kandidaten gegen den Moderator &#8222;4 Gewinnt&#8220; gespielt haben. Das war ganz nett anzusehen, wenn nichts anderes lief; wurde aber irgendwann langweilig und so musste doch das Radio herhalten.<br />
9live änderte das Konzept. Es gab viel weniger Nicht-Anruf-Sendungen und weniger zeitaufwändige Spiele/Rätsel mit dementsprechend längeren Anruf-Phasen. Das wurde dann noch langweiliger und so schwor ich dem Sender dann (fast) ganz ab.</p>
<p style="text-align:left;">Jetzt wurde ich wieder wesentlich aktiver und bin wesentlich angepisster. Ich glaube einige Konzepte des Senders erkannt zu haben und will sie im Rahmen meiner Leserwünsche Kampagne vorstelle:</p>
<p style="text-align:left;">9live hat weiter die obige Strategie verfolgt: Man beginnt ca. um 12 Uhr mit &#8222;Call-In Shows&#8220; und hört erst um 2 Uhr wieder damit auf. Zwischendrin gibt es eine halbe Stunde Pause durch das Zeigen von Wiederholungen der alten Show &#8222;Quizfire&#8220;. Ab zwei Uhr kommt dann Porno. Was &#8222;Porno&#8220; genau ist, habe ich mir nicht angesehen. Es scheint sich jedoch um pornografischen Inhalt für heterosexuelle Männer zu handeln, die es sich Nachts um zwei gerne mit einer Familenpackung Tempos auf der Couch gemütlich machen. Dann geht es um sechs Uhr morgens mit &#8222;Dating Show&#8220; weiter, wohl damit die einsamen Männer, die onanierfreudige vier Stunden hinter sich haben, eine neue Freundin finden können. Wer das schon für makaber-romantische Programmplanungspolitik hält, darf sich auf was gefasst machen: Danach kommt eine Astrologiesendung, eine Teleshopsendung und eine Reiseverkaufsendung. So kann man nach der durchwichsten Nacht eine neue Freundin finden, bei der Schaminin von der Astrosendung sich die ewige Liebe bestätigen lassen, der Frau ein praktisches siebzehnteiliges Messerset schenken und dann die Reise für die Flitterwochen klarmachen. Um das alles finanzieren zu können, geht es danach mit den Call-In Shows weiter.</p>
<p style="text-align:left;">9live hat weiter die Zeit reduziert, in der ein Anrufer weitere Anrufe verhindert und streckt nicht nur damit die Zeit, die vergeht bis ein neuer Kandidat in der Leitung ist oftmals bis ins Lächerliche. Was sind die anderen Hinhaltetaktiken, die verwendet werden, um den Zuschauer bei der Stange zu halten und ihm weiterhin einzureden, dass es spaßig sei Buchstaben zu Wörtern zusammenzubasteln, um danach ein Pappkarton mit 20€ in Empfang nehmen zu dürfen?</p>
<ul style="text-align:left;">
<li>&#8222;Es ist noch niemand /niemand mehr wach&#8220; oder &#8222;Alle sind draussen und genießen das Wetter&#8220; etc.</li>
<li>&#8222;Niemand hat die Lösung.&#8220; Witzige Geschichte: Als ich einmal beim Recherchieren mir wieder lang und breit anhören musste, dass die Redakteure im Hintergrund mit einer 16 Mann starken Truppe keine Lösung für das aktuelle Spiel finden könnten und der Moderator hingegen &#8212; knick-knack &#8212; fanatisch auf dem konsequenten Weiterspielen beharrte, schmiss ich Python an, hab den Genesis Corpus geladen und mithilfer einer Regular Expression 80 Lösungen für das aktuelle Wörtersuchspiel gefunden (Für Leute, für die &#8222;Phython&#8220;, &#8222;Corpus&#8220; und &#8222;Regular Expressions&#8220; böhmische Dörfer sind: Ich konnte ohne viel Federlesen mit Hilfer meiner Computerkiste 80 Lösungen für das Spiel finden). Die Lösungen wiederholten sich zwar teilweise, doch unter ihnen waren einfache Wörter wie &#8222;ihre&#8220;, &#8222;Kampf&#8220;, &#8222;Heer&#8220; und &#8222;Herr&#8220;, die allen im Spiel festgelegten Regeln entsprachen.</li>
<li>&#8222;Wir können den Hot-Button nicht beeinflussen.&#8220; oder &#8222;Wir können rein technisch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Leitungen öffnen.&#8220; (Kennt jeder das &#8222;Hot-Button&#8220; und das &#8222;Leitungen&#8220; Prinzip? Bei &#8222;Hot-Button&#8220; Runden muss man in genau dem Moment anrufen, in dem ein Zufallsgenerator einen anscheinend direkt ins Studio durchstellen würde. Bei den &#8222;Leitung&#8220; Runden muss eine von soundso-vielen Leitungen erwischen. Es scheint insgesamt um die 150 zu geben und einige von ihnen sind &#8222;geschaltet&#8220;). Das sind meine liebsten Hinhaltetaktiken!<br />
Warum soll es technisch nicht möglich sein weitere Leitungen zu &#8222;öffnen&#8220;? Warum unterwirft sich 9Live dem Hot-Button und beschreibt ihn als &#8222;nicht beeinflussbar&#8220;?  Stattdessen &#8212; das ist ECHT mal witzig! &#8212; versuchen die Moderatoren mit Pseudo-Erklärungen die Zuschauer dazu zu bringen alle gleichzeitig nach einem Countdown anzurufen. Anscheinend kann so der Hot-Button beschwichtigt werden. Wer an so etwas glaubt, ist selbst schuld. Oder? Ist etwas wahres dran? In meinem Kopf bildet sich gerade eine Geschichte, die die Elemente &#8222;außerirdische, maschinelle Lebensform&#8220; &#8222;menschliche Versklavung&#8220;, &#8222;Schamanismus&#8220;, &#8222;Maschinenmafia&#8220; und &#8222;Matzebrei&#8220; enthält.</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">Das traurige ist, dass diese Gewinnspielsendungen immer weiter ausufern. Nachts sieht man auf viel zu vielen privaten Sendern irgendwelche Moderatoren, die sinnloses Zeugs in die Kamera brabbeln. Ich staunte nicht schlecht, als ich letztens eine solche Sendung im Nachtprogramm eines Nachrichtensenders gefunden habe.</p>
<p style="text-align:left;">Eine Sache ist mir noch aufgefallen: Mehrmals (= nervig oft) wurde im Sendebetrieb erwähnt, dass 9live pro Monat mindestens 1.000.000 € an Gewinnen raushaut. Wenn man annimmt, dass 9live nur durch die Anrufe Geld verdient und mit diesem Geld nur die Gewinnauszahlungssumme wieder einspielen möchte, gehen im Monat mindestens 2.040.816 Anrufe ein (pro Anruf 49 ct.). Das sind bei 30 Tagen pro Monat 68.027 Anrufe täglich. Wenn man nun noch bedenkt, dass 9live seine Moderatoren, Redakteure, Kameramänner usw. sowie Nebenkosten, Equipment, Steuern bezahlen muss und nebenbei noch Geld verdienen will&#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Die Telefon-Gewinn-Szene boomt. Jede kleine &#8222;Die 100 schönsten Herbsthits Schleswig-Holsteins zwischen 1971 und 1983&#8243; Sendung verdient ihr eigenes, kleines Gewinnspiel, auf das mindestens siebzehn Mal während dieser hingewiesen werden muss. Manchmal darf man als Zuschauer sogar, während man ein Auto zu gewinnen versucht, den neuen Superstar oder das neue Topmodel <strong>Deutschlands</strong> bestimmen. Repräsentativ? Nein, aber bringt mächtig Kohle!<br />
Der Boom an diesen Telefon-Gewinn-Dingen ist also sehr profitabel für die Sender. Ich hab eigentlich kein Problem damit, wenn die Tatsache, dass solche Sender/Sendungen rentabler sind als gelegentliche Werbeeinblendungen nicht so verdammt viel über die allgemeine Intelligenz aussagen würde.<br />
Ist die Schlussfolgerung richtig? Sagt das Fortbestehen von 9Live &amp; Co. aus, dass die allgemeine Intelligenz sinkt?<br />
Vielleicht. Aber es kann auch gut sein, dass bei einem Sender wie 9Live ganz fies falsche Erwartungen erzeugt werden und man mit Aussicht auf schnelles Geld sich als Zuschauer leicht in die Irre führen lässt.</p>
<p style="text-align:left;">Warum glaube ich das? Ganz einfach: Ich habs getan. Ich hab bei 9Live angerufen. Ich bin zwar überhaupt nicht Stolz drauf, das öffentliche Geständnisse kostet mich Überwindung und es ist bestimmt auch schon ganz lange her, aber ich möchte es gar nicht erst großartig rechtfertigen.<br />
Ich hab da angerufen. Deshalb <em>möchte</em> ich glauben, dass der Erfolg von 9Live nichts mit allgemeiner Dummheit zu tun hat.<br />
Im Endeffekt wird beides wahr sein,  so befürchte ich. Gehören ja schließlich immer zwei dazu~<br />
Das ist auch der springende Punkt: Niemand zwingt einen dazu einen anzurufen. Allein die Zuschauer entscheiden über Erfolg oder Verfall solcher Sendungen / Sender.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/31/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/31/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/31/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=31&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/08/21/neun-live-gewinne-gewinne-gewinne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Das zweite Semester &#8212; Übertreibungen, Schaubilder &amp; Füllwörter</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/28/die-konkurrenz-schlaft-nicht/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/28/die-konkurrenz-schlaft-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 19:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[CogSci]]></category>
		<category><![CDATA[2. Semester]]></category>
		<category><![CDATA[Cognitive Science]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/28/die-konkurrenz-schlaft-nicht/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist an der Zeit Leserwünsche zu erfüllen! Nico M. aus G. hat sich darüber gewundert, warum kein ihm bekannter Blogger einen Eintrag über das zweite Semester unseres gemeinsamen Studiums schreibt. Als auch noch Lena K. aus C. eine Anregung kundtat, beschloss ich beide Wünsche zu erfüllen; obwohl Corinna schon einen Eintrag über die beginnenden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=22&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Es ist an der Zeit Leserwünsche zu erfüllen! Nico M. aus G. hat sich darüber gewundert, warum kein ihm bekannter Blogger einen Eintrag über das zweite Semester unseres gemeinsamen Studiums schreibt. Als auch noch Lena K. aus C. eine Anregung kundtat, beschloss ich beide Wünsche zu erfüllen; obwohl <a title="Corinna" href="http://coriginell.wordpress.com/2007/07/22/home-sweet-home/" target="_blank">Corinna</a> schon einen Eintrag über die beginnenden Ferien und auch <a title="Andreas" href="http://www.aiplayground.org/artikel/coxithoughts/" target="_blank">Andreas</a> einen Eintrag, der mehr oder weniger das Thema trifft, verfasst haben (Wünscheerfüllung verläuft chronologisch &#8212; keine Bange, Lena!). Sollte sich jetzt jemand benachteiligt fühlen, weil er/sie nichts von meiner kleinen &#8222;Aktion&#8220; wusste, darf sich frei fühlen einen eigenen Wunsch als Kommentar an diesen Eintrag zu äußern (ohne Erfüllungsgarantie! Ich werde z.B. garantiert nicht über winzige peruanische Riesenmistkäfer schreiben!).</p>
<p style="text-align:left;">Doch kommen wir zurück zu Nicos Wunsch: Das zweite Semester.</p>
<p style="text-align:left;">Trotz düsterer Phrophezeiungen der damaligen Erstsemestertutoren freute ich mich nach den langen, erfüllten Ferien aufs Zweite! Wie zu Beginn des ersten Semesters war ich ausgeschlafen, hochmotiviert, neugierig und gespannt. Diese erfreulichen Eigenschaften haben sich in der Klausurphase in &#8222;übermüdet&#8220;, &#8222;demotiviert&#8220;, &#8222;lustlos&#8220; und &#8222;angespannt&#8220; gewandelt. Doch wie kam es dazu?</p>
<p style="text-align:left;">In der ersten Woche fielen sämtliche Übungen aus und es gab keine Hausaufgaben zu erledigen &#8212; schöne Zeit! Die ersten Hausaufgaben waren nicht schwierig und der Stundenplan wurde als &#8222;doch-nicht-zu-voll&#8220; klassifiziert. Es stellte sich jedoch früh heraus, dass diese Zuordnung grober Unfug war; z.B. als ich wieder meine Freizeit arg begrenzt sah oder als ich anfing Hausaufgaben aufzuschieben und demzufolge die Nächte immer arbeitsintensiver und schlafärmer wurden. Schnell verabschiedete ich mich von &#8222;Erkenntnistheorie II&#8220; und auch &#8212; weniger schnell &#8212; von &#8222;Formalisierung von Wissen&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Ich hätte aber eigentlich noch ein paar mehr Kurse rausschmeissen müssen, um vernünftig arbeiten zu können. Aber ich wollte mich der Herausforderung stellen!<br />
Ich habe es auch geschafft; auch wenn ich mich von einigen Idealen wie &#8222;Diesmal-aber-kein-bulemielernen&#8220; und &#8222;Diesmal-Vorlesungen-intensiv-nacharbeiten&#8220; verabschieden musste. Vielleicht, so hoffe und glaube ich, schaffe ich es im nächsten Semester diese Ideale zu wahren.<br />
Warum? Das nächste Semester ist nicht die Nummer 2, sondern die Nummer 3 &#8212; ich hoffe das reicht.</p>
<p style="text-align:left;">Die schönsten Veranstaltungen meines Stundenplans waren der Unichor, der Gebärdensprachkurs und Sensory Physiology. Die ersten beiden Kurse waren keine Pflichtveranstaltungen. Freiwillig besuchte Kurse, an denen ich ganz viel Spaß hatte. Auch hier möchte ich noch einmal kurz Werbung für den Gebärdensprachkurs machen:  Leute, nehmt die Gelegenheit war und versucht euch an dieser Sprache. Sie ist leicht zu lernen, das Lernen macht Spaß und das Lernen soll den Einsatz und die Beobachtungsfähigkeit von Mimik und Gestik verbessern. Der letzte Kurs war meine liebste Pflichtvorlesung (oder Vorlesung allgemein).<br />
Die langweiligsten/schlimmsten Veranstaltungen waren Cognitive Psychology and Neuropsychology, das Lab und A.I.. Die ersten beiden Kurse gehören zum Bereich der kognitiven Psychologie und meine Vorfreude auf diese Kurse war immens hoch; sie konnte auch nicht von den vielen Gerüchten, die den Professor der Kurse betrafen, getrübt werden.<br />
Doch leider hatte Herr Schmalhofer nichts besseres zu tun, als die bösen Gerüchte zu bestätigen. Ein Drittel (oder doch gar die Hälfte (?) )  aller CPCN Vorlesungen fielen &#8222;due to specific reasons&#8220; aus. Das Laboratory war dermaßen unorganisiert und wurde bar jeglicher Mühe geleitet, sodass auch da mir der Spaß verging. Trotzdem bleibt der Inhalt interessant; nur leider steht und fällt die Qualität eines Kurses und die Beigeisterung für den selbigen mit dem Dozenten. Und trotzdem meinte ich in Herrn Schmalhofers Entschuldigungen nicht irgendwelche zusammengeklatschen Worthülsen zu hören, sondern aufrichtige Reue. Vielleicht sollte man nicht hinter seinem Rücken bös über ihn sprechen und &#8222;Verschwörungen&#8220; planen, sondern direkt auf ihn zugehen und mit ihm reden.</p>
<p style="text-align:left;">Der zuletzt genannte Kurs &#8212; A.I. (oder Artificial Intelligence) &#8212; stellte sich leider als sterbenslangweilig heraus. Bereits in der ersten Vorlesung musste ich gegen meine Ermüdung ankämpfen. Ich glaube nicht, dass das die Schuld des Professors war, die Einführung in die Programmiersprache ProLog kann man wohl nicht wesentlich spannender darstellen.<br />
In weiterführenden Kursen, so hoffe ich, wird sich noch die Stärke von Professor Gust, dem unangefochtenen Meister der Schaubilder, zeigen.</p>
<p style="text-align:left;"><a title="DAS ultimative Schaubild" href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/07/bild02.jpg"><img src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/07/bild02.jpg" alt="DAS ultimative Schaubild" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Die Dozenten, die unfreiwillig komisch waren, heissen Sven Walter und Stefan Evert.<br />
Mr Evert, der gebürtiger Schwabe zu sein scheint, brachte mich immer innerlich zum Lachen, wenn er &#8222;Computational Linguistics&#8220; sagte. Und Mr Walter vollbrachte diese Tat durch wiederholte Nachdenken-durch-Füllwort-Ausdrücke, respektive sein bewundernswertes &#8222;ÄÄÄHHHMMMM&#8230;&#8220;.<br />
Danke, Sven Walter!</p>
<p style="text-align:left;">Nun hoffe ich, dass wir alle aus dem Zweiten lernen und uns nicht mit unschaffbar vielen Kursen vollladen. Aktuell kursierende E-Mails weisen auf das Gegenteil hin.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/22/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/22/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=22&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/28/die-konkurrenz-schlaft-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/07/bild02.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">DAS ultimative Schaubild</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kost&#8217; ja nix!</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/11/kost-ja-nix/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/11/kost-ja-nix/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 17:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Worthülse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/11/kost-ja-nix/</guid>
		<description><![CDATA[Willkommen, willkommen, willkommen nach langer Pause zu diesem Eintrag über eine der wohl merkwürdigsten Begründungen, die ich kenne.
Was ist &#8222;Kost&#8217; ja nix.&#8220;? &#8222;Kost&#8217; ja nix.&#8220; ist jene finale Kausalaussage (nicht verwechseln mit &#8222;kausaler Finalaussage&#8220;!), die immer dann zu Tage kommt, wenn dem Argumentierenden nichts besseres mehr einfällt.
Typischer &#8222;Kost&#8217; ja nix.&#8220;-Dialog:
&#8222;Soll ich in meiner Bewerbung erwähnen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=20&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Willkommen, willkommen, willkommen nach langer Pause zu diesem Eintrag über eine der wohl merkwürdigsten Begründungen, die ich kenne.</p>
<p style="text-align:left;">Was ist &#8222;Kost&#8217; ja nix.&#8220;? &#8222;Kost&#8217; ja nix.&#8220; ist jene finale Kausalaussage (nicht verwechseln mit &#8222;kausaler Finalaussage&#8220;!), die immer dann zu Tage kommt, wenn dem Argumentierenden nichts besseres mehr einfällt.</p>
<p style="text-align:left;">Typischer &#8222;Kost&#8217; ja nix.&#8220;-Dialog:<br />
&#8222;Soll ich in meiner Bewerbung erwähnen, dass ich ein Semester lang einen Spanischkurs belegt habe ?&#8220; &#8212; &#8222;Steht da irgendwas von &#8216;Sprachen die ich teilweise bis fast gar nicht beherrsche&#8217;?&#8220; &#8212; &#8222;Ähh&#8230; nicht direkt.. Soll ich oder soll ich nicht?&#8220; &#8212; &#8222;Lass es bleiben. Wenn ich die Bewerbungen durchsehen müsste und jemand hätte unnötige Nebeninformationen angebracht, wäre ich angenervt.&#8220; &#8212; &#8222;Meinst du? Hm&#8230; ich schreibs einfach mal hin &#8211; kost&#8217; ja nix!&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Dieser Dialog hat tatsächlich so ähnlich stattgefunden.  Noch ein Beispiel:</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Wollte Lars dir nicht eine Empfehlung für die Stelle ausschreiben?&#8220; &#8212; &#8222;Ähm.. ja, warum?&#8220; &#8212; &#8222;Schreib ihm doch mal ne E-Mail, um ihn daran zu erinnern.&#8220; &#8212; &#8222;Warum sollte ich das tun? Er sagte mir er schreibt eine, also schreibt er auch eine.&#8220; &#8212; &#8222;Naja&#8230; kannst doch trotzdem eine Mail schreiben &#8211; kost&#8217; ja nix!&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Was diese Phrase aussagt? Eigentlich &#8222;Die Handlung so-und-so ist auszuführen, da sie keine negativen Konsequenzen mit sich bringen kann.&#8220; Diese Behauptung trifft auf die Beispiele nicht notwendigerweise zu. Was ist, wenn der Arbeitgeber aus dem ersten Beispiel Spanier abgrundtief hasst und die Vorliebe der Bewerberin für die Sprache als Grund ansieht sie NICHT einzustellen?</p>
<p style="text-align:left;">Aber halten wir uns nicht mit &#8211; hoffentlich &#8211; unwahrscheinlichen Erbsenzählereien auf. Was mich tatsächlich stört ist die egoistische Sichtweise, die hinter dieser Aussage steckt: &#8222;Ob die fragwürdige Handlung <strong>mir</strong> einen Vorteil verschafft, ist ungewiss, jedoch kann sich <strong>meine Lage</strong> nicht verschlechtern, wenn ich die Handlung ausführe.&#8220; Der arme Arbeitgeber, der sich einen Haufen Bewerbungen durchlesen muss, in denen 70% der Informationen unwichtig sind! Und der arme Lars, der täglich siebzehn Erinnerungsmails bekommt, er solle doch fein auf die Empfehlungsschreiben Acht geben!</p>
<p style="text-align:left;">In manchen Fällen ist es berechtigt vermeintlich unnötige Handlungen auszuführen. Denkt man zum Beispiel an wiederholtes Befragen von Krankenhauspersonal, wenn man sich um einen lieben Menschen sorgt, der krank geworden ist.  Doch wie kann ungerechtfertiges von gerechtfertigem eventuell-sinnlos-Handeln unterschieden werden? Bei letzterem spricht niemand von &#8222;Kost&#8217; ja nix!&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Wer meinen Ärger nicht mit mir teilt und darüber nachdenkt zukünftig nicht mehr dieses Blog zu besuchen, dem sei gesagt: &#8222;Warum damit aufhören? Es kost&#8217; ja nix!&#8220;</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/20/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/20/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/20/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=20&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/07/11/kost-ja-nix/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Seelenfänger</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/20/seelenfanger/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/20/seelenfanger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 18:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamel]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[DialogerIn]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/20/seelenfanger/</guid>
		<description><![CDATA[Heute wurde ich auf dem Weg zwischen zwei Veranstaltungen von einer Seelenfängerfängerin angesprochen. Sie kam wie aus dem Nichts auf mich zu.
Sie sprach mich mit einem freundlichem &#8222;Hi!&#8220; an. Die Zeit, die verging, bis sie vollends an mich herangetreten war und ihr Anliegen vorbrachte, nutzte ich um mich zu fragen, woher zur Hölle die Frau [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=16&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Heute wurde ich auf dem Weg zwischen zwei Veranstaltungen von einer Seelenfängerfängerin angesprochen. Sie kam wie aus dem Nichts auf mich zu.</p>
<p style="text-align:left;">Sie sprach mich mit einem freundlichem &#8222;Hi!&#8220; an. Die Zeit, die verging, bis sie vollends an mich herangetreten war und ihr Anliegen vorbrachte, nutzte ich um mich zu fragen, woher zur Hölle die Frau mich kennt und ich sie kennen sollte.</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Suchst du einen Job; in den Semesterferien?&#8220; lautete ihre Frage, die mein krampfhaftes Nachdenken beendete.  &#8222;Ja, ich suche einen Job.&#8220; gab ich zurück. &#8222;Wo du auch mal raus aus Osnabrück kommst? Für vier Wochen?&#8220; fragte sie weiter. Ich überlegte kurz welche Grausamkeiten sich hinter &#8222;raus aus Osnabrück&#8220; verstecken könnten und antwortete &#8222;Ja, warum denn nicht?!&#8220;. &#8222;Schön. Was studierst du denn?&#8220; wollte sie als nächstes wissen. Nachdem &#8222;Cognitive Science&#8220; sie irritiert zu haben scheint und ich nach der Übersetzung (&#8222;Kognitionswissenschaft&#8220;) schon die übermäßig oft gebrauchte Erkärung geben wollte, sagte die Frau zufrieden: &#8222;Aha! Dann kannst du bestimmt gut reden!&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Ich war etwas irritiert und suchte kurz nach einer Verbindung zwischen CogSci und rhetorischen Fähigkeiten und nickte nur leicht. &#8222;Bekomm ich jetzt deine Broschüre?&#8220; wollte ich wissen. Tatsächlich fing sie an in ihrer Tasche zu kramen und sagte: &#8222;Ja, die bekommst du jetzt! Wir suchen Studenten, die für vier Wochen als Feycufeagenarbeiwoln.&#8220; Das letzte Wort (es waren wahrscheinlich mehrere Wörter) hat sie innerhalb von nicht mal zwei Sekunden hervorgebracht. Ich bat sie sich zu wiederholen: &#8222;Wir suchen Leute, die als Face-to-face Agenten arbeiten wollen; also Leute auf der Strasse ansprechen und ein bisschen Werbung machen.&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Da war er also: der sprichwörtliche Haken. Ich sollte Seelenfänger werden. Ich sollte zu jener Sorte Mensch werden, die dafür Sorge tragen, dass unschuldige Passanten ihren Aufenthalt in einer Fußgängerzone nicht genießen können. Jene Leute, die schlimmer sind als Teleshopprodukte-live-vorführ-und-anhimmel-Menschen, die schlimmer sind als Fußgängerzonenschausteller, die genauso schlimm sind wie Call-Center-Agenten.</p>
<p style="text-align:left;">Im Gespräch stellte sich heraus, dass der Job gut bezahlt wird (je nach Anzahl gefangener Seelen 80 bis 120€ pro Tag, was zu einem Monatsgehalt von 1920-2880€ führen würde); und es stellte sich heraus, dass Christianes (so heisst die Seelenfängerfängerin) &#8222;vier Wochen&#8220; wörtlich meinte. Ich fragte erstaunt nach und sie gab nickend zurück: &#8222;Ja, vier Wochen, jeden Tag. Außer Sonntags.&#8220;.  Das, verbunden mit der Information &#8222;mal raus aus Osnabrück&#8220;, bildete den zweiten sprichwörtlichen Haken. Sie schrieb mir ihren Namen auf, damit ich bei Interesse unter der angegebenen Telefonnummer direkt nach ihr Verlangen könnte. Vielleicht bekommen Seelenfängerfängerinnen ja Provision für gefangene Seelenfänger.</p>
<p style="text-align:left;">Ich ging zu meiner Veranstaltung und wollte mich gerade nach dieser Veranstaltung von einer Komolitonin verabschieden, als Christiane wieder aus dem Nichts auftauchte und nachfragte, ob es mir schon überlegt hätte. Ich gab mich unentschlossen, da ich nicht zu früh über den Job urteilen wollte. Vielleicht habe ich ja etwas missverstanden.</p>
<p style="text-align:left;">Ein Blick auf die Homepage bestätigte allerdings meinen Eindruck. Übrigens ist die salonfähige Bezeichnung für Seelenfänger &#8222;DialogerIn&#8220;, was vermutlich auch noch englisch ausgesprochen wird. Auf der Homepage steht auch, dass eine DialogerIn neben einer guten Kommunikationsfähigkeit und einem positiven und selbstbewusstem Auftreten auch über hohe Ausdauer und Beharrlichkeit zu verfügen hat. Also doch: Seelenfänger. Nach ein paar Klicks fand ich heraus, dass die Firma sogar neue Mitarbeiter höchst offiziell schult. Himmel! Da bekommt man sogar &#8222;aufdringliches Aufreten&#8220; und &#8222;Lästigkeit&#8220; beigebracht. Nicht zu vergessen &#8222;Wie man Mitgefühlsanwallungen ignoriert&#8220; und &#8222;skrupellose Überzeugungslehre&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Zum Abschluss noch zwei Telefonate mit Call-Center-AgentInnen. Ich musste gerade eben daran denken.</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Hallo! Ich möchte ihnen das neue Lottosystem unserer Firma vorstellen! Sie können innerhalb einer unserer Tippgemeinschaften viel Geld gewinnen!&#8220; &#8211; &#8222;&#8230;aber ich will gar kein Geld gewinnen.&#8220; &#8211; &#8222;Sie&#8230; sie wollen kein Geld gewinnen?&#8220; &#8211; &#8222;Nein, ich brauche kein Geld. Bin auch so zufrieden.&#8220; &#8211; &#8222;Ähh&#8230;. na&#8230; das ist doch toll! Das ist schön! Ich wünsche noch einen schönen Abend.&#8220; &#8211; &#8222;Ich ihnen aber auch.&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Hallo! Ich habe gehört&#8230; sie verreisen gerne?&#8220; &#8211; &#8222;Was? Wer hat ihnen das erzählt?!&#8220; &#8211; &#8222;Äh.. wie?&#8220; &#8211; &#8222;Ich verreise überhaupt nicht gerne. Wer behauptet sowas!?&#8220; &#8211; &#8222;&#8230;achso ist das. Ähm&#8230; Tschüß!&#8220; &#8211; &#8222;Tschüß.&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Call-Center-AgentInnen verarschen ist wahnsinnig spaßig!</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/16/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/16/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/16/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=16&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/20/seelenfanger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ich hab noch immer blaue Flecken</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/19/ich-hab-noch-immer-blaue-flecken/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/19/ich-hab-noch-immer-blaue-flecken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 15:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Leben]]></category>
		<category><![CDATA["Bist du dabei?"]]></category>
		<category><![CDATA["Ich hab noch immer blaue Flecken"]]></category>
		<category><![CDATA[Das Grosse Leben LIVE]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenstolz]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerschlachtendenkmal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/19/ich-hab-noch-immer-blaue-flecken/</guid>
		<description><![CDATA[Vorgestern, am Sonntag den 17.06., stand ich auf dem Platz vorm Völkerschlachtendenkmal in Leipzig. Meine Hände schmerzten wie kaum jemals zuvor; doch trotzdem gab ich mir unablässig einen Ruck noch einmal meine beiden leidenden Gliedmaßen aneinander zu schmeißen. Sie fühlten sich gar nicht mehr wie Hände an, viel eher wie zwei fremdartige Wucherungen, die auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=15&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Vorgestern, am Sonntag den 17.06., stand ich auf dem Platz vorm Völkerschlachtendenkmal in Leipzig. Meine Hände schmerzten wie kaum jemals zuvor; doch trotzdem gab ich mir unablässig einen Ruck noch einmal meine beiden leidenden Gliedmaßen aneinander zu schmeißen. Sie fühlten sich gar nicht mehr wie Hände an, viel eher wie zwei fremdartige Wucherungen, die auf schmerzvolle Weise ihre Verbindung zu meinem Körper demonstrierten.</p>
<p style="text-align:left;">Doch fangen wir von vorne und ganz geordnet an! Ich wollte mit meiner guten Freundin Madeleine das Rosenstolz-Konzert in Leipzig besuchen. Ich fuhr am Samstag los, würde Montag wieder abreisen und konnte bei Madeleine übernachten. Die Reise war sehr schön, der restliche Samstag auch. Ich hab sogar den italienischen und polnischen Beitrag zur Pyrotechnickweltmeisterschaft gesehen (wusste gar nicht, dass es so etwas gibt!).</p>
<p style="text-align:left;">Am Sonntag war es dann so weit! Wir waren schon eine halbe Stunde vor Einlass am Denkmal. Etwa hundert Dutzend kamen auf die selbe, glorreiche Idee. Wir bekamen trotzdem sehr gute Plätze &#8211; vor uns standen sich vielleicht zehn Reihen die Beine in den Bauch. Meine Größe erwies sich als richtig nützlich (bin 1,95m groß)! Maddy mit ihren fast schon kümmerlichen 1,65m beteuerte aber ebenfalls genug sehen zu können.</p>
<p style="text-align:left;">Die erste Vorband, &#8222;Michme&#8220;, spielte (Ja, man glaubt es kaum. Rosenstolz haben heutzutage schon zwei Vorbands!). Sehr schöne Punk-Rock-Pop Musik. Flüchtige Blicke nach hinten, verrieten, dass wir uns genau den Zeitpunkt unmittelbar vor der großen Menschenmassenflut für unsere Ankunft ausgesucht hatten.</p>
<p style="text-align:left;"><a id="file-link-14" class="file-link image" title="RS Konzert2" href="void(0)"> </a><a id="file-link-13" class="file-link image" title="RS Konzert1" href="void(0)"> </a></p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Michme&#8220; verabschiedeten sich und &#8222;Panda&#8220; kamen auf die Bühne. Himmel! Die Sängerin hat vielleicht mal eine Stimme! Hab gleich eine neue Freundin gewonnen. Das Album wird auch vorbestellt. Interessierte mögen sich auf <a href="http://www.allespanda.de" target="_blank">www.allespanda.de</a> das aktuelle Video &#8222;Jeht Kacken!&#8220; anschauen. Maddy und ich bemerkten, während die Sängerin auf der Bühne im übelsten Berlinerisch vor sich hingrölte, dass wir uns den falschen Platz ausgesucht haben. Ein paar Meter weiter rechts wippten die Menschen fröhlich mit und freuten sich auf das bevorstehende Konzert. Und was hatten wir? Nur ein &#8222;Hoffentlich war das die letzte Nummer!&#8220; oder &#8222;Genau! GEHT KACKEN!&#8220; drang aus den Mündern der Menschen, die sich hinter uns aufgebaut haben und allesamt mindestens zehn Jahre älter waren als wir. Madeleine und ich hofften auf Vorbandmuffel und ignorierten die Nörgler hinter uns.</p>
<p style="text-align:left;">Doch was tun, wenn sich neue Nörgler von anderen Nörglern magisch angezogen fühlen und die wiederum ihre Existenz direkt bemerkbar machen?  Auf einmal verspürte ich nämlich ein penetrantes Tippen an meinem linken Oberarm. Ich wandte mich um und ahnte fürchterliches.</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;JUNGER MANN, könnten sie VIELLEICHT mal einen Schritt ZUR SEITE gehen, damit WIR auch ETWAS sehen können?&#8220; kläffte es aus dem Mund einer Frau, die kurz zuvor noch einen ganz netten Eindruck machte. &#8222;Achso, natürlich!&#8220; gab ich zurück und wollte mich schon wieder umdrehen und die Bewegung ausführen, die von der Frau mit der wechselfreudigen Betonung gewünscht war, als plötzlich ein Mann neben der Frau leicht in die Hocke ging, sich an ihren Arm lehnte und sagte: &#8222;Oder vielleicht könnten sie in die Knie gehen..?&#8220;. Danach fing er zu lachen an, wie eben solche Menschen, die solche Witze reißen, immer zu lachen anfangen. Ich erklärte diese Aussage für die überflüssigste und unlustigste des Tages. Die Frau hingegen nahm seinen Witz als ernsthaften Beitrag zu der Diskussion und schlug mit Sonnenbrille an den Lippen und Dackelblick in den Augen etwas anderes vor: &#8222;Oder&#8230; sie könnten uns vielleicht vorlassen&#8230;&#8230;..?&#8220; .</p>
<p style="text-align:left;">Das lecker Berliner Mädschen setzte zum großen Finale des aktuellen Songs an und zog meine Aufmerksamkeit aus sich &#8211; es wurde eh zu laut, um sich mit nervigen Menschen über meine Größe zu debattieren. Ich machte einen Schritt zur Seite und erklärte Madeleine, was die Leute von mir wollten. Mit heftigem Augenrollen erklärte sie unsere Position zu einer nicht-wünschenswerten welchen. Ich jedoch sah das Problem als gelöst an und lauschte weiter den Melodien von Panda.</p>
<p style="text-align:left;">Zwei Lieder später jedoch wagte ich mal wieder einen Blick nach hinten, um mir die Menschenmassen hinter mir anzuschauen (die Masse wuchs hinterher auf 16.000 Menschen an). Die Frau schaute mich aufmerksam an. Ich blickte sie irritiert an &#8211; Fehler! &#8222;Könnten sie denn JETZT MAL einen MEHHTER nach links oder nach rechts machen. Wir-&#8220;, ich konnte für einen Moment nicht mehr zuhören und war vollends verwundert über ihre Formulierung &#8222;einen Meter nach links oder rechts gehen&#8220;, da auch nur ein einziger Schritt nach links ihr den Rest des eingeschränkten Blickfeldes rauben würde. &#8222;-der Rest von uns auch noch was sehen.&#8220; schloss sie ihre wahrscheinlich wohlüberlegte Argumentationskette und ich tat noch einen Schritt beiseite.</p>
<p style="text-align:left;"><a title="RS Konzert2" href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/06/0rs-15.jpg"><img src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/06/0rs-15.jpg?w=429&#038;h=323" alt="RS Konzert2" width="429" height="323" align="middle" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Dann geschah es: Panda verließen die Bühne und Bühnenarbeiter schleppten Instrumente durch die Gegend. Rosenstolz ließen sich ganz schön feiern, bevor sie die Bühne betraten. Alle waren gespannt und aufgeregt. Ich war sogar so aufgeregt, dass ich den leisen Hauch einer schwächlichen Bewegung an meinem rechten Schulterblatt wahrnahm. Ich buchte es als Einbildung ab. Aber als es sich wiederholte, wusste ich, dass ich wieder gefragt war.  Ich wollte mich gerade umdrehen, als ich hörte, dass ein Gespräch über mich schon längst angefangen hatte:</p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Ja, vielleicht könnte er ja ein kleines bisschen nach links gehen&#8230;&#8220; sagte ein Mann, dessen Stimme gut zu der schwachen Berühung passte &#8211; fragt mich nicht warum! &#8222;NEIN! DER bleibt DA, wo er IST. Da WO er steht, steht er GUT. Wir haben den schon EBEN DAHINGESTELLT!&#8220; führte die wechselfreudige-Betonungsfrau ihr Recht des Ersten aus. Da sie schon von mir in der dritten Person sprachen, entschied ich mich gar nicht erst einzumischen, sondern lieber gespannt auf den Vorhang auf der Bühne zu starren.  &#8222;Der ist ja auch mal grooohhhhß&#8230;.&#8220; sagte die schwächliche Männerstimme, die daraufhin etwas Kraft gewann, als sie erheitert sagte: &#8222;Der wäre bestimmt n guter Leuchtturm!&#8220;. Ich verspürte die unbändige Lust den Supersuperlativ zu erfinden und diese Bemerkung als die superüberflüssigste und die superunlustigste Aussage des heutigen Tages festzuhalten.</p>
<p style="text-align:left;">Doch ich war nicht wirklich angefressen. Erst recht nicht, als die Band die Bühne betrat und das Gekreische lauter wurde. Dann betraten auch AnNa und Peter die Bühne und stimmten &#8222;Ich geh in Flammen auf&#8220; an. Schon war der ganze Ärger vergessen.  Wem es was sagt: Rosenstolz haben sogar mal wieder einige ganz alte Nummern ausgegraben und spielten neben dem aus der Tour &#8216;06 bekannten &#8222;Nur einmal noch&#8220;, &#8222;Kassengift&#8220; und &#8222;Soubrette werd&#8217; ich nie&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Als ich das Stück zum ersten Mal hörte, wünschte ich mir DAS mal live zu hören und an diesem Abend ging mein Wunsch in Erfüllung. &#8222;<a title="Soubrette werd' ich nie" href="http://youtube.com/watch?v=EXD7CAHGNfU" target="_blank">Soubrette werd&#8217; ich nie</a>&#8220; war der erste Track auf dem ersten gleichnamigem Album, dass 1992 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Es ist vielleicht nicht das älteste Lied von Rosenstolz (&#8211;&gt; &#8222;Niemehr niemals mit dir&#8220;), aber trotzdem eine richtig geile Nummer!</p>
<p style="text-align:left;">Rosenstolz gaben aber auch einen Ausblick auf zukünftiges und spielten zwei Lieder aus dem neuen Album, dass voraussichtlich im Frühjahr 2008 erscheinen wird. Eines davon wird &#8222;<a title="Blaue Flecken" href="http://youtube.com/watch?v=G1OAqQdRsUY" target="_blank">Blaue Flecken</a>&#8220; heissen, was eine Interpretationsmöglichkeit für den Titel des Blog-Eintrags bietet (Entweder das, oder es geht um die blauen Flecken, die meine Handinnenflächen zieren).</p>
<p style="text-align:left;">Ich hab mich spontan in dieses Lied verliebt!</p>
<blockquote><p>&#8222;Ohne dich dreh ich durch<br />
Halt mein Herz in der Hand<br />
Und ich werfs dir hinterher<br />
Fang es auf<br />
Halt es fest<br />
Oder schmeiß es einfach weg<br />
Vielleicht brauch ichs ja gar nicht mehr<br />
&#8230;Ich hab noch immer blaue Flecken.&#8220;<br />
&#8211; Rosenstolz</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Rosenstolz haben es auf diesem Konzert wieder einmal geschafft, dass während eines Liedes plötzlich Teile meines Körpers  stark und trotzdem angenehm zu kribbeln anfingen (Kopf, Oberarme und Oberschenkel) und ich mich dann mit diesem Lied sehr stark verbunden fühlte. Dieses Mal handelte es sich um &#8222;<a title="Willkommen" href="http://youtube.com/watch?v=qNxKnuzfFgo&amp;mode=related&amp;search=" target="_blank">Willkommen</a>&#8222;.</p>
<p style="text-align:left;">Viele weitere Songs lösten magische Momente aus und machten den Abend zu einem unvergesslichem Erlebnis. Ich könnte wohl noch Seiten mit dem Konzert füllen, aber ich bin darüber besorgt, dass ich Euch dann langweilen würde.</p>
<p style="text-align:left;"><a title="RS Konzert1" href="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/06/rs-12.jpg"><img src="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/06/rs-12.jpg?w=482&#038;h=363" alt="RS Konzert1" width="482" height="363" align="middle" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Einige von Euch &#8211; vornehmlich CogScis &#8211; werden sich fragen, wie ich mir die Zeit dazu nehmen konnte. Samstag, Sonntag und Montag gar nichts tun? Und das so &#8222;kurz&#8220; vor Semesterende?</p>
<p style="text-align:left;">Aber ich kann euch beruhigen: Es war nicht einfach für mich.  Am Freitagabend habe ich bis tief in die Nacht Computer Linguistic gemacht. Im Zug habe ich am Philosphy Essay gewerkelt und als ich Montag wiederkam, brachte ich die folgende Nacht mit Informatik zu. Was dazu führte, dass ich armes kleines Ding tatsächlich keinen Schlaf fand und nun seit nunmehr fast 30 Stunden wach bin.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/15/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/15/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/15/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=15&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/19/ich-hab-noch-immer-blaue-flecken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/06/0rs-15.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">RS Konzert2</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://zephyrblog.files.wordpress.com/2007/06/rs-12.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">RS Konzert1</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz in Haushaltsgeräten</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/15/kunstliche-intelligenz-in-haushaltsgeraten/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/15/kunstliche-intelligenz-in-haushaltsgeraten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 13:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Witziges]]></category>
		<category><![CDATA[Brandmelder]]></category>
		<category><![CDATA[Cognitive Science]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/15/kunstliche-intelligenz-in-haushaltsgeraten/</guid>
		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen, an einem Samstag, wurde ich früh morgens unsanft geweckt. Irgendwas piept, dachte ich und schielte auf die Uhr: &#8222;09:31&#8243;. Ich blieb liegen in der Hoffnung, dass die Quelle des Piepens mit dem selbigen aufhören würde, wenn ich ihr nur glauben machen könnte, niemand würde sie beachten.
Falsch gedacht! Ich raffte mich also [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=11&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Vor ein paar Wochen, an einem Samstag, wurde ich früh morgens unsanft geweckt. <em>Irgendwas piept</em>, dachte ich und schielte auf die Uhr: &#8222;09:31&#8243;. Ich blieb liegen in der Hoffnung, dass die Quelle des Piepens mit dem selbigen aufhören würde, wenn ich ihr nur glauben machen könnte, niemand würde sie beachten.</p>
<p style="text-align:left;">Falsch gedacht! Ich raffte mich also auf, ging raus auf den Flur und identifizierte unseren Rauchmelder als Geräuschquelle. Meine noch nicht ganz wachen Sinne registrierten weder Hitze, noch Rauchgeruch, noch Flammen, noch Hilfeschreie. So entschied ich &#8222;blitzschnell&#8220;: Die Batterie muss demnächst gewechselt werden.</p>
<p style="text-align:left;">Ich schraubte den Rauchmelder aus seiner Fassung (was zum Glück mit der bloßen Hand zu bewerkstelligen war) und entfernte die Batterie aus dem Gerät. Leicht genervt torkelte ich zurück in mein Zimmer und legte mich wieder schlafen.</p>
<p style="text-align:left;">Als ich aufwachte und mein Zimmer verließ, sah ich den Rauchmelder achtlos auf einem Tisch liegen. <em>Ach ja!</em>, dachte ich mir, <em>das nervige Ding hat mich ja eben geweckt</em>. Ich demonstrierte meine Überlegenheit gegenüber der Maschine, indem ich mir ihre kläglichen Überreste anschaute (Genau genommen waren die Überreste nicht kläglich. Der Rauchmelder funktioniert immer noch bestens &#8211; hoffe ich.). Im Batteriefach sah ich einen weißen Aufkleber, der normalerweise von der Batterie verdeckt war.</p>
<p style="text-align:left;">Es handelte sich um einen Warnhinweis:</p>
<p style="text-align:left;"><strong> &#8222;ACHTUNG!<br />
BATTERIE ENTFERNT!&#8220;</strong></p>
<p style="text-align:left;">o_O</p>
<p style="text-align:left;"><em>&#8222;Alle Achtung. Ist schon fast gruselig, dass <strong>DIE</strong> das so genau mitbekommen haben.&#8220;</em></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/11/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/11/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/11/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=11&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/15/kunstliche-intelligenz-in-haushaltsgeraten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Bücher für bessere Menschen</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/14/spas-mit-buchern/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/14/spas-mit-buchern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 11:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Witziges]]></category>
		<category><![CDATA[Bertelsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Club]]></category>
		<category><![CDATA[Klassengesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/14/spas-mit-buchern/</guid>
		<description><![CDATA[Neulich trudelte ein Brief bei uns zu Hause ein.
Der Brief kam vom Club Bertelsmann mit der Bitte doch etwas aus dem Club zu kaufen. Andernfalls würde selbiger Club annehmen, dass wir uns bereits vor Freude in unserem eigenen Urin wälzen, angesichts der Tatsache, dass wir in wenigen Tagen endlich automatisch Nichtssagendesbuch #122 kaufen werden.
Ich überlegte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=10&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Neulich trudelte ein Brief bei uns zu Hause ein.</p>
<p style="text-align:left;">Der Brief kam vom Club Bertelsmann mit der Bitte doch etwas aus dem Club zu kaufen. Andernfalls würde selbiger Club annehmen, dass wir uns bereits vor Freude in unserem eigenen Urin wälzen, angesichts der Tatsache, dass wir in wenigen Tagen endlich automatisch Nichtssagendesbuch #122 kaufen werden.</p>
<p style="text-align:left;">Ich überlegte wie ich den Club davon abhalten kann uns die sog. &#8222;monaltiche Kaufempflehung&#8220; zuzusenden und nahm kurzerhand die Autoschlüssel.</p>
<p style="text-align:left;">Im Club dann (wem das zu schnell ging: zwischen &#8222;Schlüssel-nehmen&#8220; und &#8222;Im-Club-sein&#8220; fand noch das ereignislose &#8222;Auto-fahren&#8220; statt) nahm ich die Suche nach Harald Schmidts &#8222;Mulatten in gelben Sesseln&#8220; auf. Der Club war praktischerweise in eine Buchhandlung integriert, die wiederum in einen Bürobedarfsartikelladen integriert war.</p>
<p style="text-align:left;">Ich suchte einige Regale ab und stellte entnervt fest, dass die gesamte zweite Etage des Geschäfts ebenfalls mit Büchern vollgestopft war. Ich erspähte eine Verkäuferin. Ein dafür-wird-die-Frau-schließlich-bezahlt-Gedanke (DWDFSBG, nicht zu verwechseln mit dem artverwandten DWDMSBG) trieb mich an, sie um Hilfe zu bitten.</p>
<p style="text-align:left;">Zwei Frauen okkupierten, von einem DWDFSBG angetrieben, die Verkäuferin. Frau #1 schaute ihr soeben erworbenes Buch an und Frau #2 nahm ihr Buch entgegen. &#8222;Na endlich!&#8220; sagte sie. Frau #1 stierte auf das Buch von Frau #2 und sagte: &#8222;Oh das Buch wollte ich schon IMMER mal lesen, aber man kommt ja <em>so</em> schlecht ran!&#8220;. Frau #2 entgegnete: &#8222;Ja genau, deshalb freu ich mich jetzt auch sehr. Das Buch soll wirklich gut sein.&#8220; Als die Verkäuferin sich mit einem &#8222;Ja, die Frau hat viele gute Bücher geschrieben, wisst ihr?&#8220; einschaltete, erkannte ich, dass das ganze länger dauern könnte und schaute mich wieder seufzend um.  Ich schritt zum gerade entdecktem Regal &#8222;Bestseller&#8220; und hoffte fündig zu werden.</p>
<p style="text-align:left;">Als auch dieses Regal erfolglos abgesucht war und Frau #1 und #2 entschieden haben, dass die Verkäuferin ihr nächstes Monatsgehalt mit gutem Gewissen entgegen nehmen darf, schritt ich wieder zu der Frau mit dem &#8222;DER CLUB&#8220; Namensschildchen.</p>
<p style="text-align:left;">Ich fragte sie : &#8222;Guten Tag. Haben sie &#8222;Mulatten in gelben Sesseln&#8220; von Harald Schmidt?&#8220; &#8222;Nein, das ist derzeit vergriffen. Wollen sie es bestellen?&#8220; <em>Himmel! Das war ja SO klar!</em>, dachte ich, <em>ich bestelle es bei amazon.de! </em>. In meinem Kopf machte sich wieder Nichtssagendesbuch #122 breit, sodass ich kurze Zeit später &#8222;Ja, ich möchte es bestellen.&#8220; zurückgab.</p>
<p style="text-align:left;">Die Verkäuferin zückte einen kleinen Block mit gelben Zetteln und machte sich Notizen: &#8222;Wie heissen Sie?&#8220; &#8222;Ich heisse Tobias Grage. Ähm&#8230; brauchen sie die Clubkarte?&#8220; Die Frau hört plötzlich mit dem Schreiben auf und blickt mir in die Augen. &#8222;Sie sind beim Club?&#8220; &#8222;Ja, bin ich.&#8220; Die Mimik der Frau erhellte sich schlagartig und ein Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit. &#8222;Na, wenn das so ist. DANN revidiere ich meine Aussage.&#8220; Zielsicher ging sie zu einem Regal unweit von der Kasse, zog noch zielsicherer ein kleines Buch aus dem Regal und reichte es mir. &#8222;Hier, bitteschön!&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">Ich schaute irritiert auf das Cover, während die Frau zur Kasse schritt &#8222;Das macht dann 8,95! Ihre Karte, bitte.&#8220; Ich tat wie geheißen und verließ dann das Geschäft.  <em>Heftig!</em>, dachte ich mir auf dem Weg zum Auto, <em>es gibt Bücher für bessere Menschen</em>. Das schlimmste war: Ich gehöre zu den besseren Menschen mit der Eigenschaft Club Mitglied zu sein.</p>
<p style="text-align:left;">Jetzt freue ich mich auf den nächsten Besuch beim Club, wo ich von Anfang an meinen Schlüssel zum Glück (Club-Plastikkarte) breit lächelnd vorzeige und in den geheimen, mit rotem Samt ausgestatteten Bereich geleitet werde; dort, wo die <em>guten</em> Bücher stehen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/10/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/10/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/10/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=10&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/14/spas-mit-buchern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Unvollständig (oder: &#8222;Ein Essay entronnener e&#8217;s&#8220;)</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/13/unvollstandig/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/13/unvollstandig/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 21:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamel]]></category>
		<category><![CDATA[Häufigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Korpora]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/13/unvollstandig/</guid>
		<description><![CDATA[Gras und Kraut sind im Wald.Tag und Nacht ging ich dorthin und sprach zu Gras und Kraut: &#8222;Das Land ist fruchtbar, das Gold ist kostbar und Nahrung ist furchtbar kostbar!&#8220;. Klug istn Strauch nicht &#8211; das sag ich dir! Ich nahm Frucht und Brot und zog davon. Ich ging und ging und ging. Wohin nur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=9&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote><p>Gras und Kraut sind im Wald.Tag und Nacht ging ich dorthin und sprach zu Gras und Kraut: &#8222;Das Land ist fruchtbar, das Gold ist kostbar und Nahrung ist furchtbar kostbar!&#8220;. Klug istn Strauch nicht &#8211; das sag ich dir! Ich nahm Frucht und Brot und zog davon. Ich ging und ging und ging. Wohin nur ging ich? Ich ging in Richtung Haus.Danach trat ich also vor das Haus und sprach: &#8222;Bin ich krank? Komisch&#8230; Was ist so unnatürlich? Ruhig Blut, Tobias!&#8220;.</p>
<p>Da sah ich ihn.  &#8222;Ich frag ihn mal&#8220; sprach ich zu mir. &#8222;Was willst du von mir? Was hast du vor?&#8220; &#8211; &#8222;You should not know this. Go away and don&#8217;t turn back! &#8222;So ging ich fort, zur Stadt. Auch dort war nichts in Ordnung. Komisch! Was ist nur los? &#8222;Ich kann das nicht und ich will das nicht!&#8220;</p>
<p>Das Licht ist schon längst fort. &#8222;Warum ists nur so unvollständig?&#8220;, ich bin in Angst, &#8222;Hilf mir &#8211; sofort!&#8220;.</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Also: Was stimmt nicht? Was ist so unnatürlich?</p>
<p style="text-align:left;">Kommt ihr drauf?</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/9/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/9/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/9/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=9&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/13/unvollstandig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die Unendlichkeit von natürlichen Sprachen</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/die-unendlichkeit-von-naturlichen-sprachen/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/die-unendlichkeit-von-naturlichen-sprachen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 12:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[CogSci]]></category>
		<category><![CDATA[Witziges]]></category>
		<category><![CDATA[aAWaPP]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Notdurft]]></category>
		<category><![CDATA[Toilette]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenstockwerk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/die-unendlichkeit-von-naturlichen-sprachen/</guid>
		<description><![CDATA[Wir wissen alle, dass unsere Sprache ständig erweitert wird und nie einen finalen Zustand erreichen wird. Das ist einer der Gründe, warum natürliche Sprachen unendlich sind.
Ein Beispiel für eine Spracherweiterung durfte ich aus nächster Nähe erleben. Wir kennen verschiedenste Arten und Weisen auszudrücken, dass man auf die Toilette gehen möchte. Wenn man also seinen Freunden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=7&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Wir wissen alle, dass unsere Sprache ständig erweitert wird und nie einen finalen Zustand erreichen wird. Das ist einer der Gründe, warum natürliche Sprachen unendlich sind.</p>
<p style="text-align:left;">Ein Beispiel für eine Spracherweiterung durfte ich aus nächster Nähe erleben. Wir kennen verschiedenste Arten und Weisen auszudrücken, dass man auf die Toilette gehen möchte. Wenn man also seinen Freunden sagen möchte, dass sie sich keine Sorgen machen sollen, wenn man mal eben kurz verschwindet. Man sagt Sachen wie: &#8222;Ich geh mal eben aufs Klo!&#8220;, &#8222;Ich hab Druck auf der Leitung!!&#8220; oder &#8222;Ich geh pissen!&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Schon &#8222;Druck auf der Leitung haben&#8220; zeigt, dass man sich sprachlich geschickt um den heissen Brei herummanövrieren kann. Einige Kommolitonen bevorzugen diese Art der Urinierungsbedürfnisverlautung. Und ich, in meiner Rolle als strikter Gegner dieser Bewegung, wies diese Personen öfters daraufhin, dass ich mich über direktere Äußerungen freuen würde, was bei eben diesen Personen zu einer unverschämten Trotzhaltung führte. Nahezu provokativ hagelte es also &#8222;Ich lege mal eben einen Boxenstopp ein.&#8220; oder &#8222;Ich verschwinde mal eben kurz &#8216;wohin&#8217;.&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Doch jetzt kommts! Eines Tage sagte Karl G. aus M. (Name geändert): &#8222;Ich geh mal eben ins Zwischenstockwerk!&#8220;. Für alle, die das AVZ der Universität in O. nicht kennen: Tatsächlich gibt es eine Toilettenanlage, die auf halber Strecke zwischen dem Unter- und Erdgeschoss liegt &#8211; ein Zwischenstockwerk!</p>
<p style="text-align:left;">Das Zwischenstockwerksding wurde schnell von einigen anderen ebenfalls verwendet und ging in den &#8222;allgemeinen Sprachgebrauch&#8220; über. Bis hierhin klingt alles nach einem kleinen &#8222;Insider&#8220;, dem keine größere Beachtung geschenkt werden sollte, doch eines weiteren Schicksalhaften Tages sagte Wilhelmine P. aus C. (Name geändert) &#8222;Ach, geht schon mal ohne mich nach oben! Ich muss noch mal eben <strong>zwischenhergehen</strong>.&#8220;</p>
<p style="text-align:left;">o_O</p>
<p style="text-align:left;">So war ein Verb für die Tätigkeit &#8222;aufs Zwischenstock gehen&#8220; geboren. Was folgt als nächstes? Ein Adjektiv? So wie in &#8222;mein zwischenstöckiges Bedürfnis wächst!&#8220; oder &#8222;Ich hege zwischenstöckige Gedanken.&#8220;.</p>
<p style="text-align:left;">Was soll uns dieser Eintrag sagen?</p>
<ol style="text-align:left;">
<li>Lasst aus akuter Anstößigewörterausprechphobie die Sprache nicht unendlicher werden.</li>
<li>Verfasst über eine Nichtigkeit wie diese keinen Blog-Eintrag. :)</li>
</ol>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/7/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/7/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/7/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/7/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/7/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=7&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/die-unendlichkeit-von-naturlichen-sprachen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Zephyr</title>
		<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/zephyr/</link>
		<comments>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/zephyr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 09:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die Mitte der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Willkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Zephyr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/zephyr/</guid>
		<description><![CDATA[Ein herzliches &#8216;Hallo&#8217; und &#8216;herzlich Willkommen&#8217; an Euch, die ihr euch hierher verirrt habt!                                          [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=5&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Ein herzliches &#8216;Hallo&#8217; und &#8216;herzlich Willkommen&#8217; an Euch, die ihr euch hierher verirrt habt!                                                     Der Toby hat einen Blog!</p>
<p style="text-align:left;">Jawohl, ich halte mich für wichtig und interessant genug um öffentlich Informationen preiszugeben und diversen Senf dazuzugeben!  (Hat &#8216;Senf&#8217; einen Plural?!)</p>
<p style="text-align:left;">Doch warum heisst dieser Blog &#8216;Zephyr&#8217; (nochmal Grammatik: &#8216;dieser Blog&#8217; oder &#8216;dieses Blog&#8217;?) ? Wenn man einen Blick auf Wikipedia wirft, erfährt man, dass Zephyr ursprünglich eine Figur aus der griechischen Mythologie ist, die den Westwind verkörpert. Zephyr hat aber nicht nur die Funktion den Westwind zu verkörpern, sondern auch die Funktion wahllos beliebig viele Frauen und weibliche Tiere zu schwängern. Wer mich näher kennt, wird wissen, dass ich höchst selten wahllos Frauen einen Braten in die Röhre schiebe &#8211; geschweige denn Tieren. Übrigens: Zephyr, so Wikipedia, findet auch &#8222;Gefallen&#8220; an jungen Männern &#8211; da kommen wir der Sache doch schon näher!</p>
<p style="text-align:left;">Der Name Zephyr bezieht sich schon auf den Westwind, aber nicht auf die Beschreibungen in Wikipedia. Den Namen &#8216;Zephyr&#8217; habe ich vielmehr meinem Lieblingsbuch, Andreas Steinhöfels &#8222;Die Mitte der Welt&#8220; entliehen. Alle die das Buch gerade lesen oder noch lesen wollen, sollten folgendes überlesen (ist nicht wirklich ein Spaß-an-dem-Buch-verderbendes Ding, aber dennoch eine schöne Nebenhandlung):</p>
<p style="text-align:left;">Die Schwester des Protagonisten, Dianne, hat sich in einen Jungen verliebt, der drei Jahre zuvor einen schlimmen Radunfall hatte und seitdem im Koma liegt. Sie hat nie aufgehört ihn zu lieben und verbrachte viele Stunden an seinem Krankenbett. Sie nannte ihn &#8222;Zephyr&#8220;:</p>
<blockquote><p>&#8222;Zephyr&#8220;, wiederhole ich leise. &#8222;Das ist nicht sein richtiger Name, oder?&#8220;<br />
&#8222;Nein. Es gibt ein Gedicht über den Westwind: <em>Erhebe mich wie eine Welle, trag mich wie Wolken, wie ein Blatt, bevor ich blutend auf des Lebens Dornen niedersinke&#8230;</em> Na ja, klingt ein bisschen kitschig.&#8220; Dianne sieht mich an. &#8222;Er heißt Jan.&#8220;<br />
-Andreas Steinhöfel,&#8220;Die Mitte der Welt&#8220; S. 435</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Sie schrieb ihm regelmäßig Briefe. Diese Briefe legte sie in ihre Schreibtischschublade, da Zephyr sie  niemals lesen würde.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wird er wieder &#8230; ich meine, besteht eine Chance, dass er irgendwann wieder aufwacht?&#8220; &#8222;Nein, er ist tot&#8220;, antwortet Dianne nüchtern. &#8222;Wenn die Maschine entfernt würde, wäre es vorbei. Aber seine Eltern lassen es nicht zu.&#8220; [...] &#8222;Warum lassen sie ihren Sohn an diesem Apparat hängen?&#8220; &#8222;Weil sie ihn lieben.&#8220; &#8222;Das ist sehr egoistisch.&#8220; Dianne zuckt die Achseln. &#8222;Das ist Liebe doch immer, oder?&#8220;<br />
- Andreas Steinhöfel, &#8222;Die Mitte der Welt&#8220; S. 437 f.</p></blockquote>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zephyrblog.wordpress.com/5/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zephyrblog.wordpress.com/5/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zephyrblog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zephyrblog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zephyrblog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zephyrblog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zephyrblog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zephyrblog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zephyrblog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zephyrblog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zephyrblog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zephyrblog.wordpress.com/5/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zephyrblog.wordpress.com&blog=1208787&post=5&subd=zephyrblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/06/12/zephyr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d6b037cd6f377712c56df2f18d0e8029?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">Zephyr</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>